Die große Balkon Vorher/ Nachher Schau

In der letzten Woche haben wir gesägt, gepinselt, lackiert, genäht, geputzt und geshoppt, um unseren Balkon wieder hübsch zu machen! Das Ergebnis möchte ich Euch heute zeigen! Und weil ich vorher/ nachher Bilder über alles liebe, fangen wir gleich mal mit dem gruseligen vorher-Bild an!

So sah die Wand an unserem Balkon vorher aus – sie gehört zu einer alten Scheune nebenan. Eine neue Wandverkleidung musste her! (Ist das Foto nicht herrlich schrecklich? So wirken die nachher Fotos viel besser!)

Und so sieht es bei uns jetzt aus:

 Die Wand haben wir neu verkleidet und Grau lasiert…

Als Stauraum für Polster und Getränkekästen habe ich eine riesige Holzbox gekauft und weiß lasiert. Den Tisch hat mein Mann gebaut, das Material hat keine 20 Euro gekostet! Die Tischplatte haben wir Grau lackiert und dem Rand einen neongelben Ralleystreifen verpasst.

Für die Holzkiste habe ich eine Auflage aus Schaumstoff zugeschnitten und einen Bezug dafür genäht. Die neonfarbenen Schnürsenkel als Verschluss habe ich aus einer Kiste gekramt, sie passen super zum Tisch!

Meine zwei neuen Lieblinge: die Acapulco Chairs wollte ich schon sooo lange haben und da wusste ich noch nicht mal, wie wahnsinnig bequem sie sind!

Die Zweige habe ich letztens im Dekoladen mitgenommen. Ich habe sie in einen großen, mit etwas Sand gefüllten Blumenkübel gesteckt und Lampions daran gehängt.

Jetzt fehlt nur noch das passende Wetter, um sich so richtig schön auf die Stühle zu lümmeln – und das Grillen steht ja auch noch aus! Vielleicht wird es ja morgen schon richtig schön?!! Ich wünsche Euch einen tollen Feiertag!

Liebe Grüße Katharina

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Der Flieder blüht

Endlich komme ich dazu, mich bei Euch zu melden! Die Ereignisse haben sich seit Donnerstag mal wieder überschlagen. Der kleine Mann hat Fieber und ich habe das kleine Heizkraftwerk mit fast 41 Grad Fieber Tag und Nacht im Haus rumgetragen, denn das kann ja im Krankheitsfall NUR die Mama.

Heute haben wir es uns dann aber doch ein wenig schön gemacht und trotz des miesen Regenwetters habe ich mich richtig gefreut, dass der Flieder blüht! Ich habe mir gleich eine ordentliche Portion ins Haus geholt und den wunderbaren Duft im ganzen Haus genossen!

Zwischenzeitlich war ich an die Couch gefesselt, weil ich als Schlafplätzchen ja viel bequemer bin als das eigene Bett und ich so mit Kleinkind auf mir schlafend ein paar Fotos geknipst habe…

Die Kombination aus Flieder und Spitzenband passt einfach perfekt, findet Ihr auch?

Hier habe ich mal versucht, was anderes zu machen als den Flieder einfach nur in die Vase zu stellen, indem ich eine Glasvase in ein mit Wasser gefülltes Glasgefäß gestellt habe. Fliederblüten schwimmen drum herum und in der Vase hat eine Kerze ihren Platz gefunden…

Aber das allerschönste an diesem Wochenende war der Blumenstrauß, den mir meine Tochter ganz alleine gepflückt hat!

Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Wochenende mit kleinen Highlights, die Euch das Herz genauso erwärmt haben wie die Blumen meiner Tochter meines! Verratet Ihr sie mir?

Liebe Grüße Katharina

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Am Wochenende wird gegrillt!

Jaaa, endlich schönes Wetter ohne Angst zu haben, dass es morgen wieder kalt wird! Am Wochenende soll es ja auch richtig schönes Wetter werden, perfekt also, um die Grillsaison zu eröffnen! Ich habe gestern schon ein mal ein paar Vorbereitungen getroffen, damit wir am Sonntag richtig loslegen können!

Ich liebe es, beim Grillen viele Kleinigkeiten auf dem Tisch zu haben, dann könnte ich stundenlang essen! Meistens dauert es auch so lange, da ich zwischendrin tausend Mal aufspringe, weil Kind A sein Getränk verschüttet hat, Kind B genau den gleichen Becher wie Kind A haben will und Kind C (mein Mann) noch eine Platte für das Grillgut oder sonst irgendwas braucht.

Ich habe heute ein paar Rezepte für Leckereien zusammengestellt, die man super vorbereiten kann! So hat man immer was im Haus, um spontan den Grill anschmeißen zu können!

1. All time favourite: meine Tomatenbutter

In 5 Minuten fertig und so lecker!

Man braucht:

  • 250 g weiche Butter
  • 1-2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Tomatenmark

Alle Zutaten in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um sie in Scheiben anrichten zu können, die Butter auf ein Stück Butterbrotpapier geben, einrollen und die Enden zusammen zwirbeln. Kurz ins Eisfach legen, damit sie hart wird.

2. Darf nicht fehlen: eingelegter Schafskäse mit Oliven

Bei uns gibt es Schafskäse und Oliven zum Grillen immer dazu, weil es so herrlich nach Sommer schmeckt! Wenn alles gut mit Öl bedeckt ist, hält es sich sogar mehrere Wochen.

Man braucht:

  • 1 Fetakäse aus Schafs- oder Kuhmilch
  • 1 Handvoll schwarze Oliven
  • 1 Echalotte, in Scheiben geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Zweige Rosmarin
  • etwas Paprikapulver, edelsüß
  • etwas Cayennepfeffer oder eine frische kleine Chilischote
  • Olivenöl zum Auffüllen

Den Feta in Würfel schneiden und mit den Oliven sowie den Gewürzen in einem Glas einschichten. Mit Olivenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist.

3. Kein Fleisch ohne Sauce: Chili-Dattel-Tomatensauce

Die Kombination von süßen Datteln und Tomaten ist einfach göttlich! Zusammen mit Chili kommt ein Hauch Orient auf den Teller…

Man braucht:

  • 1 Echalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Honig
  • 100 g Softdatteln ohne Stein
  • 500 g passierte Tomaten
  • ca. 1 TL Harissapaste (nach und nach zugeben, sie ist super scharf!)
  • 2 MSP Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 EL Balsamico Essig
  • etwas Olivenöl zum Braten

Die Echalotte in Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken und beides in etwas Öl anbraten. Die Datteln klein schneiden und zusammen mit den Tomaten zugeben. Mit Honig, Essig, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Harissapaste abschmecken. Wer möchte, kann die Sauce einmachen, dann hat man den ganzen Sommer was davon.

Ich hoffe für Euren Geschmack war was dabei! Wer genauso gerne Garnelen und Fisch grillt wie ich, sollte dazu unbedingt mal mein Mangochutney ausprobieren! Habt Ihr auch leckere Rezepte, die bei Euch auf keinen Fall beim Grillen fehlen dürfen?

Einen schönen Tag für Euch! Ich muss jetzt erst mal schauen, ob ich im Chaosschuppen den Grill zumindest orten kann!

Liebe Grüße Katharina

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Kochen mit Wildkräutern [3]: Löwenzahn

Hätten wir wie eigentlich schon lange fällig den Rasen gemäht, wäre es mir nie aufgefallen. Ein gutes Drittel unseres – nennen wir es mal Rasen – ist von Löwenzahn besiedelt. Was einem Gartenbesitzer sonst Schweißperlen ins Gesicht treiben würde, hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und los ging´s ans ernten!

Ich muss es jetzt mal zugeben: Wer denkt, dass ich hier mein großes Latinum zum Besten gebe, irrt. Sämtliche lateinische Fachbegriffe wurden von mir liebevoll gegoogelt und eingefügt!

Und weil es so einen Spaß gemacht hat, mit meinem Körbchen durch den Garten zu hüpfen (das muss man sich mal bildlich vorstellen), habe ich nicht nur Löwenzahn, sondern auch Zitronenmelisse, Sauerampfer, Vogelmiere, Taubnessel und wilden Schnittlauch gesammelt. Zum Abendessen gab es dann:

Bavette mit Löwenzahnpesto und Wildkräutersalat

Man braucht (für 2 Personen):

  • 50 g junge Löwenzahnblätter
  • 40 g geröstete Sonnenblumenkerne
  • 20 g Pecorinokäse
  • 100 ml Olivenöl
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Den Löwenzahn waschen und für 10 Minuten in eine Schüssel mit Wasser legen, damit er etwas von seiner Bitterkeit verliert. Anschließend in grobe Stücke schneiden, zusammen mit den Sonnenblumenkernen, dem Öl und der Knoblauchzehe in einen Mixer geben und pürieren. Den Käse darüber hobeln und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt auch sehr lecker vegan ohne den Käse!

Auch hier wieder den Löwenzahn 10 Minuten im Wasser schwimmen lassen. Ich habe dazugegeben, was ich gefunden habe, das hat aber sehr gut gepasst! Letztendlich kommt es natürlich auf ein sehr gutes Dressing an! Zum Glück habe ich das perfekte Dressing in petto! Mit ein paar Blüten dekoriert sieht der Salat natürlich noch besser aus! Gut eignen sich Veilchen, Gänseblümchen, Taubnesselblüten oder Schnittlauchblüten.

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Shabby Chic im Gästebad

Am Wochenende haben wir fleißig gewerkelt! Mein Mann auf dem Balkon an der Wandverkleidung, die heute fertig gestellt wird (oh, der Balkon wird soooo toll, ich habe zwei wahnsinnig tolle neue Stühle, die ich mir schon ganz lange gewünscht habe!) und ich im Gästebad!

Ich habe schon längere Zeit so einen kleinen Schrank gesucht und sämtliche Flohmärkte abgeklappert. Jetzt habe ich endlich einen gefunden, aber ausnahmsweise mal keinen alten. Der Schrank ist schon im Shabby Chic-Look lackiert und an der Rückwand innen mit Stoff beklebt. Ist er nicht niedlich?

Den Spiegel habe ich neulich von einer Bekannten geschenkt bekommen. Er war Goldfarben lackiert, aber das war mir einen Tick zu Vintage. Hoffentlich bekomme ich später keinen entrüsteten Anruf, weil ich ihn Weiß lackiert habe! (Wäre der Spiegel vorher Dunkelgrün gewesen, hätte keiner was gesagt, aber bei Gold haben viele Leute Hemmungen, geht es Euch auch so?)

Die Etagére habe ich zweckentfremdet und Gästehandtücher darauf gelegt (ja, liebe Schwester, ich sag es ja schon: die Idee stammt von Dir, ich habe sie dreist geklaut)!

Ich war am Wochenende natürlich nicht nur drinnen, schließlich hat sich gestern mal wieder die Sonne gezeigt. Wir haben Salat ins Hochbeet gepflanzt, ich war mit meiner Tochter im besten Kindertheaterstück, das ich je gesehen habe (der Tigerprinz vom Theaterhaus Frankfurt) und ich habe unseren Garten nach Essbarem abgegrast! Das Ergebnis zeige ich Euch morgen!

Und was habt Ihr Schönes gemacht? Habt eine feine Woche! Liebe Grüße Katharina

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Kochen mit Wildkräutern [2]: Huflattich

Wenn man sich erst mal ein wenig mit Wildkräutern beschäftigt, sieht man sie plötzlich überall (das ist das Gleiche wie mit Pilzen oder – auf unsere Gattung übertragen –  mit Schwangeren). Nie wäre mir Huflattich am Wegrand aufgefallen, wenn wir nicht einfach mal eine Blüte gepflückt und im Pflanzenbuch (wie heißt das alte Verb für googeln – ach ja) nachgeschlagen hätten!

Man erkennt Huflattich ganz gut an der gelben Blüte und dem schuppigen Stiel. Es ist für mich jetzt nicht gerade DAS Wildkraut, das ganz oben auf der Geschmacksskala angesiedelt ist, aber probieren schadet ja nicht!

Man sammelt die noch halb geschlossenen Blüten mit Samt dem Stängel. Verzehren kann man sie roh oder gekocht. Ich habe Ofengemüse mit gebratenem Huflattich daraus gemacht.

Man braucht (für zwei Personen):

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 große Fenchelknollen
  • eine Handvoll Huflattich
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. getrocknete französische Kräuter

Die Kartoffeln schälen und vierteln (wie ich gelernt habe, darf man Kartoffeln nicht mit Schale zubereiten; auch wenn das Viele machen, ist der grüne Farbstoff unter der Schale giftig! So viel meines Halbwissens dazu). Den Fenchel in grobe Stücke schneiden und zusammen mit den Kartoffel und einem Schuss Olivenöl in eine Auflaufform geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (ich hatte noch getrocknete Kräuter, die haben ganz gut dazu gepasst). Im Backofen bei 170 Grad 50 Minuten garen.

Den Huflattich gut waschen, trocken tupfen und in Olivenöl auf hoher Temperatur etwa 3 Minuten braten. Zum fertigen Gemüse geben.

Falls Ihr jetzt am liebsten auch sofort losziehen möchtet, kann ich Euch nur das wunderbare Buch von Meret Bissegger „Meine wilde Pflanzenküche“ empfehlen! Es ist zwar wegen seiner Größe absolut unhandlich im Gelände, aber wir haben es trotzdem mitgeschleppt! Die Fotos von den Gerichten darin sind fantastisch!

Mal sehen, was als nächstes auf dem Teller landet! Ich hoffe es ist ok für Euch, dass jetzt mehrere Posts über Wildkräuter in so kurzer Zeit kommen, aber die Saison ist nun mal sehr kurz, in vier Wochen ist sie schon wieder vorbei…(Oder habt Ihr etwa schon genug?)

Bis bald! Katharina

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Ein Balkon-Provisorium

Wir sind gerade dabei, unseren Balkon neu zu gestalten, da ja immer noch dieses riesen Loch in der Scheunenwand klafft, von dem ich Euch letztens berichtet habe. Ich habe trotzdem versucht, es mir ein wenig gemütlich zu machen und etwas improvisiert. Am Wochenende kommt endlich die neue Holzverkleidung dran (hoffentlich regnet es nicht, es soll aber, oder?) und dann kann ich loslegen mit neuen Pflanzen, einem neuen Tisch und natürlich jeder Menge Schnickschnack!

Ist zwar alles zusammengewürfelt, aber zum Frischlufttanken reicht es…

Da unser Balkon recht groß ist, möchte ich gerne einen Essplatz und eine kleine Sitzecke für die Happy Hour mit meinem Mann einrichten.

Ach so, Neuigkeiten gibt es auch noch: Unser Zuhause ist in der aktuellen Wohnidee! Auf der anderen Seite ist die Wohnung von Stephanie vom Blog Stylingfieber zu sehen. Sie hat wirklich eine wunderschöne Wohnung mit vielen Designklassikern und einem ganz tollen Farbkonzept!

Darauf gönn ich mir erst mal ein Käffchen! Und dann heißt es wieder reinhauen, denn der Onlineshop, mit dem ich Euch ja schon so lange, aber mich noch viel länger wahnsinnig mache, soll ENDLICH fertig werden! Es kann sein, dass es bis zur Eröffnung ein wenig ruhiger hier wird – ich renne gerade vom Steuerberater zum Finanzamt zum Rathaus zum Zollamt zur Post, während mein anderes ich noch den Haushalt schmeißt und die Kinder bei Laune hält. Und trotzdem macht es super Spaß, tolle Produkte auszusuchen, von denen ganz bestimmt jeweils ein Teil in mein Zuhause wandert!

Ganz liebe Grüße! Katharina

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Hanging basket auf drei Etagen

Früher hieß es Blumenampel, heute nennt man hängende, bepflanzte Körbe gerne „hanging basket“. Der Trend aus England sieht wirklich toll aus, wenn man es richtig macht, sieht das Ganze aus wie eine einzige blühende Kugel! Ich dachte sofort daran, als mir die alte hängende Etagére in die Hände fiel, die in meiner ersten Wohnung in der Küche von der Decke hing.

Normalerweise nimmt man ein spezielles Vlies zur Bepflanzung, damit man die Blumen auch an den Seiten einpflanzen kann. Ich habe bei unserem Wochenendspaziergang im Wald jede Menge Moos mitgenommen, das als „Nest“ für die Blumen dienen sollte. Damit habe ich zuerst die Wände ausgekleidet und dann Blumen eingepflanzt.

Lange wird der Korb sicher nicht da hängen, weil ich die Blümchen bald in den Garten pflanzen werde. Aber als schnelle Deko und Blickfang eignet sich eigentlich alles, was man aufhängen kann und was wasserdurchlässig ist! Also gleich mal im Keller schauen, ob sich noch ein alter Metallsieb, ein kleiner Drahtkorb oder für die absoluten Selberbastler ein Rest Hasendraht von unseren vielen Drahtprojekten findet!

Clever: wenn man das nachher-Bild vorher macht, sieht man natürlich überhaupt nichts vom Bastelprojekt, dafür aber den Pflaumenbaum in voller Blüte und das Chaos im Schuppen (wird ganz bestimmt am Wochenende beseitigt)!

Gestern waren die Kinder und ich den ganzen Tag draußen, das hat den Beiden so gut getan! Ich habe richtig gemerkt, wie der kleine Mann eine fast vergessene Welt mit lauter Quatsch für sich entdeckt hat! Also gleich mal im Sandkasten gematscht und in der Regenwassertonne gepuddelt!

Im Sonnenschein betrachtet ist das Leben doch wirklich wunderschön, oder?

Einen schönen Tag für Euch! Katharina

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Kochen mit Wildkräutern [1]: Duftveilchen

Seit zwei Jahren sind mein Mann und ich jeden Frühling auf dem Wildkräutertrip. Wir haben uns damals ein Buch zur Bestimmung gekauft und ziehen seit dem regelmäßig los, um uns unser Abendessen zu verdienen. Das Gefühl, ein tolles Essen aus der Natur zusammenzustellen ist einfach wunderbar, als könnte einem im Leben nichts schlimmes passieren, weil wir ja immer noch unser Essen selbst suchen können! Ich möchte Euch gerne ab und zu zeigen, was ich aus den gefundenen Kräutern alles mache. Den Anfang macht ein ganz bodenständiges kleines Pflänzlein, das man am besten findet, wenn man immer der Nase nach geht: das Duftveilchen!

Bei dem schönen Wetter gestern bin ich natürlich gleich mit meinem Körbchen in den Garten und habe Veilchen gepflückt (und noch welche im Garten meiner Schwiegermutter gemopst, weil meine Ausbeute zu mager war).

Eben noch im Beet…

…schon im Körbchen! Und was habe ich daraus gemacht? Natürlich den Klassiker, den schon Kaiserin Sissi über alles liebte: kandierte Veilchen.

So wird´s gemacht:

Die Veilchenblüten von den Stängeln zupfen, in Eiweiß tauchen und anschließend vorsichtig in Zucker wälzen. Auf einem Backpapier am besten über Nacht aushärten lassen.

Ich habe außerdem noch einen Veilchensirup angesetzt, aber ich glaube, er ist nichts geworden. Ich hätte die kleinen Stängel sorgfältiger abziehen müssen, dann wäre der Sirup vielleicht auch schön Lila geworden und nicht Giftgrün (dann hätte ich allerdings auch diesen Post nicht schreiben können, weil ich immer noch mit Stängelpulen beschäftigt wäre!).

Hattet Ihr gestern einen schönen Tag? Ich dachte morgens ja noch: „Oh je, das wird nix mit 20 Grad“ weil es so trüb aussah aber dann wurde es wirklich ein wunderschöner Frühlingstag, den wir mit einem Waldspaziergang, Eis essen und einem klein wenig Gartenarbeit verbracht haben.  Was habt Ihr denn so gemacht? Und habt Ihr plötzlich auch viel mehr Energie als letzte Woche?

Liebe Grüße Katharina

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Dinner im botanischen Garten

Nachdem ich diese Woche den Palmengarten erwähnt habe, bekam ich richtig Lust auf ein wenig Palmenhaus Feeling im vintage Look. Da ich nicht wirklich eine Ahnung habe, wie es in einem alten, verstaubten Gewächshaus aussehen könnte, musste ich etwas improvisieren…

Die alten Grafiken sorgen schon mal für den Vintagelook, die Karaffe mit den Messbecher-Einheiten gibt dem Ganzen einen Labor-Touch und so eine alte Schublade kommt ja immer gut…

Bei der Tischdeko habe ich das Thema aufgegriffen: die Teller und die kleinen Schälchen sind in Blattform, die Buchszweige müsst ihr Euch als Farn vorstellen (habe ich nicht bekommen).

Das Bananenblatt musste mit auf´s Bild, auch wenn es etwas deplatziert wirkt. Da ich es aber der Bananenpflanze im Büro meines Mannes abgeschnitten habe, die sowieso nur vier Blätter hatte, wollte ich dieses Opfer nicht umsonst erbracht haben! Erkenntnis des Tages: es gibt keine passende Vase für Bananenblätter!

Nach dem theoretischen Anschauungsunterricht geht es jetzt aber auf Exkursion bei strahlendem Sonnenschein in den heimischen Außenbereich! Ich hoffe Ihr macht das Gleiche heute?!

Ein wunderschönes, sonniges und Lebensfreude weckendes Wochenende wünsche ich uns allen!

Liebe Grüße Katharina

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Schnappschüsse

Heute nur ein paar Bilder aus der Wohnung meiner Schwester bei miesem Regenwetter. Wir haben gestern ein stundenlanges Marathonshooting für ihre Firma gemacht und unendlich viele Outfits geknipst. In den Umzugspausen habe ich schnell ein paar Ecken fotografiert, weil ich mir bei meiner Schwester immer tolle Anregungen holen kann!

Die Kissen mit den Blattmotiven sind selbst gemacht und passen super zu den restlichen Grüntönen…

Meine Schwester dekoriert genauso gerne mit Farben wie ich – während ich aber Weiß als Grundfarbe habe, ist es bei meiner Schwester Schwarz, was meiner Meinung nach ziemlich cool aussieht!

Der Farn ist für mich eine wirklich tolle Zimmerpflanze, er braucht nicht viel Licht und verbreitet immer ein wenig Palmengartenflair! War jemand von Euch schon mal im Palmengarten in Frankfurt? Während meines Studiums war ich dort öfter, gerade im Winter ist das Mangrovenhaus mit seinem schwülen Klima wie Kurzurlaub mitten im Alltagsstress!

Wo sie dieses Dekoobjekt aufgetrieben hat weiß ich gar nicht, aber die Idee eines Käfigs für Kerzen finde ich wirklich witzig!

Da meine Schwester im Modebereich arbeitet, geht sie völlig anders an das Thema Einrichtung als ich! Sie kennt die Fashiontrends und überträgt diese ganz gerne auf ihre Wohnung – wie die vielen Grüntöne, die gerade angesagt sind. Ich hingegen mache mir nicht so viel aus Mode, greife aber bei Kleidung gerne zu Farbkombinationen, die in meinem Zuhause gut funktionieren. Wie rum auch immer müsst Ihr das mal ausprobieren, Euch aus einer Modezeitschrift Ideen für Eure Wohnung zu holen – das kann wirklich sehr inspirierend sein, gerade wenn man „hinter“ die Models auf das Set schaut!

So, ich muss jetzt „arbeiten“ und mir die Brigitte anschauen 🙂

Liebe Grüße Katharina

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Fenchel-Orangen Salat mit Garnelenspieß

Wie ich Euch neulich schon angekündigt habe, werde ich meine Vitaminzufuhr in den nächsten Wochen drastisch nach oben schrauben, damit ich endlich wieder sowas wie ein Immunsystem bekomme nach dieser Paradevorstellung eines miesen Winters! Ich habe zwar schon mehrfach gehört, dass es ab jetzt wunderschönes Wetter werden soll, aber das halte ich für ein Gerücht (oder was war das gestern für ein Regenwetter?). Ich verlasse mich nicht mehr darauf, dass die Sonne alle unsere durch den Winter entstandenen Wunden heilt, sondern nehme das Ganze selbst in die Hand! Und wenn ich dabei bitte noch 1-2 Kilo abnehmen könnte, falls ich dieses Jahr doch noch irgendwann mal ein dünnes Kleidchen tragen sollte!

Man braucht (für 2 Personen):

  • 1 große Fenchelknolle
  • 3 Orangen
  • 1 Packung Garnelen (TK)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 EL weißer Balsamico
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Das Rezept für den Salat ist von meiner Schwester und das tolle daran ist, dass man ihn zu fast jeder Jahreszeit essen kann. Er passt zum Winter durch die Orangen genauso wie zum Sommer, weil er wunderbar frisch und leicht schmeckt!

So wird´s gemacht:

Den Fenchel in feine Streifen schneiden, am besten hobeln. Die Orangen über der Schüssel mit dem Fenchel filetieren und den Saft in die Schüssel tropfen lassen. Petersilie hacken und zu den Orangen und dem Fenchel geben. Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugeben. Die Garnelen auf Holzstäbe aufspießen und in wenig Olivenöl mit Salz und Pfeffer kurz anbraten (wer will kann ein wenig Knoblauch mitbraten).

Der Salat ist wirklich wahnsinnig lecker und ich hoffe, dass mit diesem Rezept auch Fenchelhasser auf den Geschmack gebracht werden! Als tollen Nebeneffekt hat er wenig Fett und ist unglaublich gesund!

Da das ja schon praktisch die halbe Miete für mein Wunschgewicht war könnte ich doch heute eigentlich mal ein wenig bummeln und nach einem Kleid Ausschau halten, oder? Und was habt Ihr Euch diese Woche schon gutes getan?

Liebe Grüße Katharina

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