Haus aus Ton und Filz

Es soll ja jetzt tatsächlich doch noch richtiges Herbstwetter geben! Zwar scheint bei uns heute mal wieder wunderschön die Sonne, aber ich rüste mich schon mal für Schmuddelwetter und dunkle Tage (auf die ich mich ehrlich gesagt schon ein bisschen freue!). Ich mag es einfach, wenn überall Kerzen brennen, eine Kanne Tee auf dem Stövchen steht und bestenfalls der Ofen an ist mit einem Schälchen Orangenduftöl darauf!
Gestern habe ich mal wieder was aus dem lufttrocknendem Ton gemacht, von dem ich immer noch ohne Ende habe. Aber das Zeug ist einfach toll, die Kinder basteln auch so gerne damit!

Um ganz ehrlich zu sein, bin ich mir noch nicht sicher, ob die Häuschen aussehen wie eine Mini Wallfahrtskapelle, in der nur noch so eine Maria Figur fehlt! Was meint Ihr denn? Ihr könnt ruhig ehrlich sein, ich verkrafte das schon ;), außerdem darf man sich ja auch mal verbasteln! Andererseits kann man so ein Haus in ein paar Wochen noch ganz praktisch als Weihnachtskrippe benutzen, ich muss nur die Eule durch die übliche Besetzung austauschen (oder hat in der Geschichte vielleicht doch irgendwo eine Eule mitgespielt?).

Falls jemand von Euch auch eine Wallfahrts-Krippe oder, falls wir es ganz böse meinen – Bushaltestelle – nachbasteln will, hier kommen die Maße:

Den Ton habe ich etwa 0,5 cm dick ausgerollt und dann entlang der Schablonen ausgeschnitten. Dann setzt man das Haus zusammen und verstreicht die Kanten mit etwas Wasser. Das klappt wirklich ganz gut und hält auch super nach dem Trocknen!

Das Haus aus Filz habe ich einfach mit Textilkleber zusammen geklebt.

In Natura machen sich die Häuschen aber wirklich gut auf dem Sideboard! Ich überlege noch, ganz kleine Häuser mit einer Schnur als Christbaumschmuck zu machen oder mal sehen, ob in der Form noch Potenzial steckt! Irgendwelche Ideen? Und nein, das ist jetzt nicht der Auftakt zur einer kleinen Kollektionen sakraler Reliquien!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag! Katharina

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Wall of frames + Ankündigung

Endlich komme ich dazu, mich wieder bei Euch zu melden, nachdem ich letzte Woche etwas angeschlagen war und gleichzeitig unglaublich viele Pakete gepackt habe! Wahnsinn, der Shop ist ratzeputz leer gefegt und ich muss mich jetzt ranhalten, ihn wieder mit hübschen Sachen zu füllen! Aber natürlich will ich hier nicht jammern, ich freue mich ja, dass Euch unsere Sachen so gut gefallen! Ich muss nur aufpassen, dass ich mir nicht jedes Mal, wenn ich Pakete zum Bäcker bringe (darin ist auch eine kleine Postfiliale), etwas aus der süßen Theke mitnehme! Soll ich Euch mal zeigen, was ich gestern gebastelt habe?

Die Rückwand unseres Apothekerschrankes haben wir erst vor kurzem neu verkleidet. Aber irgendwie hat mir auf der weißen Wand noch was gefehlt!

Also habe ich auf dem Flohmarkt verschiedene Holzbilderrahmen gekauft und schwarz lackiert. Das Glas habe ich rausgenommen und nur die Rahmen an die Rückwand gehängt.

In die Rahmen habe ich ein paar Blätter und Tannenzapfen dekoriert, aber ich werde auch mal ausprobieren, einzelne Bilder oder Weihnachtsdeko darin zu arrangieren.

Die Strohblumen habe ich letzte Woche geschenkt bekommen und ich glaube es sind meine neuen Lieblings Herbstblumen, weil sie sich so toll anfühlen und sie auch getrocknet noch super aussehen!

Ach ja, ich wollte Euch ja noch was ankündigen, worauf ich mich schon sehr freue! Unser Shop verlässt für einen Tag die virtuelle Welt und öffnet seine echten Türen für Euch! Am 30. November könnt Ihr bei uns im Atelier vorbeischauen und eine Runde quatschen, bummeln, Tee trinken und Kekse futtern!

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag, der heute ja wirklich mal zum Faulenzen einlädt, oder?

Liebe Grüße Katharina

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Pilzbrühe mit Speckknödeln

Endlich mal ein Grund, warum ich den Herbst einfach liebe! Klar, ich habe im Herbst Geburtstag, das macht ihn für mich immer schon etwas freundlicher. Aber für mich gibt es nicht besseres als ein schönes, warmes Süppchen! Heute habe ich mal eine aus den vielen Steinpilzen gekocht, die wir dieses Jahr schon gefunden und getrocknet haben (was für ein tolles Pilzjahr!).

Man braucht für die Brühe (für 4 Personen):

  • 2 EL getrocknete Steinpilze
  • 6 Stängel Petersilie und etwas Petersilie zum Garnieren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1,2 Liter Fleischbrühe oder Gemüsebrühe
  • 350 g frische Champignons
  • 2 EL Portwein oder Sherry
  • Salz und Pfeffer

Steinpilze, Petersilie, Lorbeer und Brühe zusammen aufkochen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Die Champignons bis auf vier Stück putzen, klein hacken und zur Brühe geben. Alles für nochmals 30 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Anschließend abseihen und die Brühe warm stellen. Zum Servieren mit Salz, Pfeffer und dem Portwein abschmecken.

Man braucht für die Speckknödel:

  • 150 g Weißbrot vom Vortag
  • 100 g Speck, in kleinen Würfeln
  • 1 kleine Zwiebel, ebenfalls klein gehackt
  • etwas Butter
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Mehl

Die Brötchen oder was auch immer Ihr nehmt klein schneiden. Den Speck in einer Pfanne auslassen, dann etwas Butter zugeben und die Zwiebelwürfel mit anbraten, bis sie schön braun sind. Zusammen mit der Petersilie zum Brot geben und Salz und Pfeffer zugeben. Die Milch mit dem Ei verquirlen und über die Masse geben. Mit den Händen zu einem Teig kneten, dann das Mehl darüber streuen. Damit die Knödel nicht zerfallen, den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend nochmal durchkneten, kleine Knödel formen und diese entweder in separater Brühe ziehen lassen oder direkt in der Suppe ca. 10 Minuten gar ziehen lassen. Mit ein paar Scheiben Champignons und Petersilie bestreut servieren.

Heute habe ich mal etwas Farbe auf den Tisch gebracht, obwohl ich sonst lieber eine weiße Tischdecke bevorzuge. Aber der tolle Stoff, den ich hier bestellt habe, wartet schon lange auf seinen Einsatz! Dann eben erst mal als Tischdecke…

Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende – war ja alles dabei: strahlender Sonnenschein am Samstag, Regen am Sonntag. Unser Garten ist endlich mal wieder aufgeräumt, das war mein Highlight des Wochenendes, endlich mal wieder was im Garten zu machen! Und was habt Ihr tolles erlebt?

Liebe Grüße und einen tollen Start in die neue Woche! Katharina

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Do it yourself: Eulenspiegel

Heute habe ich mal wieder was für´s Kinderzimmer gebastelt! Ich finde es immer so schwer, hübschen Wandschmuck zu bekommen, der nicht mit Bärchen und Knallrosa ist. Deshalb habe ich aus einem Holzrest einen Spiegel in Eulenform gemacht, den Ihr ganz leicht nachmachen könnt!

Auf dem Foto sieht der Spiegel ein wenig krumm aus, aber das ist nur, weil ich von der Seite fotografieren musste (sonst wäre die Unordnung im Kinderzimmer im Bild gewesen)!

Alles, was Ihr braucht ist:

  • ein Stück Holzplatte (irgendwas billiges, MDF-Platte oder Pressspahnplatte, etwa 0,5 cm dick)
  • runde Spiegelscheiben (gibt´s bei Ikea in der Spiegelabteilung, das Gute ist, dass sie nicht aus Glas sind und deshalb absolut geeignet für das Kinderzimmer)
  • Tafellack in Schwarz
  • eine Laubsäge
  • etwas (Leder-)Band für die Aufhängung

Zuerst habe ich auf Papier eine Eule entworfen, was schon fast mein ganzes zeichnerisches Können abverlangt hat. Dann habe ich sie auf das Brett übertragen und bin damit erstmal zu meinem Schwiegervater, weil ich keine Ahnung hatte, wie eine Laubsäge benutzt wird (sehr praktisch, mein Schwiegervater war Werklehrer und hat mir gleich einen Grundkurs in „das-können-eigentlich-schon-6-Jährige“ gegeben. Das hat echt Spaß gemacht, ich fürchte, Ihr werdet Euch in Zukunft noch viele weitere Laubsägearbeiten von mir ansehen – aber ich möchte dann bitte auch genauso gelobt werden wie ein 6 jähriger!

Dann habe ich die Eule mit Tafellack bemalt und nach dem Trocknen mit Heißkleber ein Lederband als Aufhängung befestigt. Der Spiegel ist auf der Rückseite praktischerweise selbstklebend!

Da hängt er rum! Und weil ja immer alles einen Namen braucht, ist das jetzt das Modell „Till“ (Achtung Wortwitz). Mal sehen, ob ich für meine Tochter auch so einen Spiegel mache, aber sie will dann bestimmt wieder ein Einhorn, was sicher an der Vorlage scheitern wird (oder zeichnet mir jemand ein Einhorn?).

Viel Spaß beim Nachbasteln! Liebe Grüße Katharina

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Zuhause bei… Steffi

Endlich mal wieder ein Beitrag aus der Zuhause bei…-Reihe! Ich freue mich heute ganz besonders, Euch ein wundervolles kleines Haus am See vorstellen zu dürfen! Auch wenn Ihr nach den Bildern sicher den Eindruck haben werdet, ich sei mal schnell nach Skandinavien gedüst oder hätte eine Bootstour gemacht – das Haus ist ganz bei mir in der Nähe! Die Bewohnerin habe ich auf Anhieb ins Herz geschlossen und bei der Heimfahrt habe ich mir wirklich gedacht, dass ich in so einem Häuschen gerne alt werden würde! Das war heute wirklich Urlaub in nur zwei Stunden!

Zuhause bei… Steffi

Steffi wohnt in einem, ich würde mal sagen 35 m² kleinen Haus direkt am See in Kahl am Main. Es besteht aus einem großen Raum mit Küche und Wohnzimmer, einem separaten Schlafzimmer und Bad und einer kleinen Abstellkammer. Dazu gibt es einen kleinen Garten mit Bootsanlegesteg und eine unglaublich tolle Aussicht auf den See! Steffi bietet in ihrem Haus exklusive Dinner im kleinen Kreis an, aber dazu später mehr! Jetzt mache ich mit Euch erst mal einen kleinen Rundgang durch das Häuschen und den Garten, ja?

Das Haus sieht aus wie eines der skandinavischen Holzhäuser (nur nicht Rot sondern Schwarz mit Weiß), die ich in Zeitschriften immer bewundere! Schon bei der Deko draußen habe ich mir gedacht, dass mich hier ein ganz liebevoll eingerichtetes Zuhause erwartet!

Das Haus ist innen komplett mit hochwertigem Holz verkleidet. Draußen hat es heute nur geregnet und ich habe mich beim betreten sofort wohl gefühlt – noch uriger und gemütlicher geht´s bei miesem Wetter doch gar nicht, oder?

Der Kamin beheizt den ganzen Raum und ich finde er sieht aus wie in einem kleinen englischen Stadthaus!

Ich mag den Mix aus britischem Chic und Flohmarktfunden total gerne! Vielleicht mag man in dieser Umgebung eher jemand älteres vermuten, aber ich finde Steffis Stil einfach toll, weil sie Fundstücke mit Geschichte und Charakter aufspürt, die zum Look des Hauses passen!

Wenn der Platz rar ist, muss man sich eben was einfallen lassen, um seinen Krimskrams zu verstauen! Aber wenn man seine Sachen so schön zu kombinieren weiß, sieht sogar Buddha neben der Möwe toll aus!

Maritim geht es auch in der Küche weiter, die mich sofort an die Kombüse auf einem Schiff erinnert hat! Da kommt man bei einer kulinarischen Weltreise so richtig in die passende Stimmung! Aber der Knaller kommt noch im Schlafzimmer!

Wenn ich nicht ziemlich genau wüsste, dass Dustin Hoffman nie in Kahl war, ich hätte schwören können, ich kenne diesen Raum aus „Hook“! Links und rechts an den Wänden sind Wandschränke als Stauraum und von dem Bett aus schaut man direkt in den Wald!

Hier nochmal ein paar Eindrücke (ich konnte mich bei den Bildern nicht entscheiden!), bevor wir nach draußen gehen!

Klar ist das ein Haufen Holz auf einmal (im wahrsten Sinne des Wortes), aber ich habe mich total wohl gefühlt. Im Herbst und Winter ist es einfach nur gemütlich bei Steffi! Und sobald das Wetter schön ist, findet das Leben für sie sowieso draußen statt.

Ist das nicht ein irrer Ausblick?

Ein eigener Bootsanlegesteg vor dem Haus – von sowas träume ich! Ich finde das sieht aus, wie aus einem Rosamunde Pilcher Film entsprungen (ja Steffi, das hörst Du nicht gerne ;)!

Also wenn ich so einen Steg vor dem Haus hätte, würde ich jeden Morgen Yoga machen (ich kann also gar nichts dafür, dass ich meinen Hintern nicht hochkriege, es mangelt nur an der Location!).

Auch Steffi habe ich ein paar Fragen zu ihrem Zuhause gestellt:

Wie würdest Du Deinen Stil beschreiben?

Der Wohlfühlfaktor spielt für mich eine große Rolle. Meine Familie, Freunde und Gäste sollen sich auf Anhieb Zuhause und willkommen fühlen. In meinem See Haus verbinde ich den vorgegebenen klassischen britischen Stil mit Elementen aus dem Nautischen und Shabby Chic – aber so genau kann ich es gar nicht sagen. Wert lege ich auf organische Materialien und vermeide Pressspahn und Kunststoffe. Vintage Möbel und Accessoires liefern die beste Grundlage. Meist sind sie von einer Qualität, die heute gar nicht mehr zu kaufen ist.
Meine Accessoires und Möbel habe ich zum Großteil, mit Hilfe meiner Mama, vom Flohmarkt oder sogar auf dem Sperrmüll gefunden. Jedes Stück hat seinen eigenen Charme und manchmal stelle ich mir vor was sie schon so alles erlebt und gesehen haben…

Was ist für Dich ein Einrichtungs-No Go?

Die Möbelhaus Wohnzimmerschrankwand mit integrierter Vitrine für die DVD-Sammlung.

Wie oft veränderst Du Deine Einrichtung?

Viele Veränderungsmöglichkeiten bietet mein kleines Häuschen nicht. Ich dekoriere aber regelmäßig um dabei gebrauche ich alles was mir die Natur und mein kleiner Garten so bieten. Bunte Blumensträuße oder jetzt im Herbst Kränzchen aus Hagebutten und alles was so vom Baum fällt finde ich besonders schön.

Was ist Dein Lieblingsmöbelstück?

Ganz besonders mag ich meinen kleinen rosa Schemel, den ich auf einem Flohmarkt ergattert habe. Er ist so vielseitig einsetzbar und erleichtert mir den Alltag, zum Beispiel als Abstelltischchen, kleine Leiter beim Putzen oder als bequeme Fußablage mit Kissen.

Für alle, die gerne ein paar Stunden Urlaub vom Alltag in Steffis wundervollem Haus machen möchten, habe ich eine tolle Nachricht: Steffi hat einen kleinen, feinen Supper Club am See, wo ihr an einem leckeren Dinner im kleinen Kreis teilnehmen könnt! Inspiriert hat sie ihre Familie aus England, wo es schon länger private „Restaurants“ gibt, in denen eine kleine Zahl von Teilnehmern, die sich nicht kennen, vom Gastgeber bekocht wird. Die Termine stehen auch schon fest: 18. und 25.10.!

Also schnell mal Kahl am Main in google eintippen und checken, ob Ihr in der Nähe wohnt! Naa, neugierig auf das Menü geworden?

Wer Interesse oder Fragen hat, kann sich anmelden unter lakesidesupperclub@gmx.de. Allerdings solltet Ihr schnell sein, weil die Teilnehmerzahl auf 6-8 Personen begrenzt ist!

Vielen Dank nochmal Steffi für diesen kurzweiligen Nachmittag, der mich so mit Eindrücken gefüllt hat, dass ich mir jetzt entweder auch so ein Haus am See kaufen oder wenigstens einen kitschigen Roman schreiben muss!

Und über die Yogasache denke ich auch nochmal nach…

Alles Liebe Katharina

 

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DIY Rautenkissen

Hallo Herbst! Ich habe Dich zwar nicht eingeladen, aber immerhin hast Du mir viele Stunden mit miesem Wetter mitgebracht, in denen ich Zeit zum basteln habe! Also wenn Du schon mal da bist, komm zu mir auf die Couch und lass uns faulenzen – aber hey – die Decke gehört mir!

Das Reh habt Ihr bei mir sicher schon ganz oft gesehen, aber es ist wirklich eines meiner Lieblingsstücke!

Bei dem Kissen habe ich mal wieder gedacht „das haste ganz fix genäht“ – aber dann hat es doch 2,5 Stunden gedauert. Ich finde aber, dass sich die Arbeit gelohnt hat! Für das Kissen in Größe 40 x 40 habe ich etwa 30 Rauten aus Stoff in der Farbe Kupfer und Schwarz ausgeschnitten und aneinander genäht. Die Rückseite ist aus schwarzem Stoff.

Die Kuscheldecke von David Fussenegger ist ganz neu im Shop eingetroffen! Ich habe mir natürlich sofort ein Exemplar geschnappt, weil meine Kinder schon als Baby Decken von der Firma hatten und sie wirklich SO kuschelig sind!


Beim dekorieren ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich keine Deko in Rosa oder Rot habe, dabei gefällt mir die Kombination Rosa, Rot und Kupfer wahnsinnig gut! Habt Ihr auch ein farbliches Dreamteam diesen Herbst?

Liebe Grüße Katharina

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Linseneintopf und Gewinner

Huhuu, ich melde mich zurück von meinem Kurztrip nach Straßbourg mit meinen Uni-Mädels! War das toll, ich kann Euch nicht mal Fotos zeigen, weil wir so viel gequatscht haben, dass ich ganz vergessen habe, Fotos zu machen! Aber das interessiert Euch sowieso nicht, Ihr wollt sicher wissen, wer den Stuhl von Maisons du Monde gewonnen hat, oder? Sag ich Euch ja gleich, ich möchte Euch nur kurz ein ganz leckeres Rezept für einen herbstlichen Linseneintopf verraten!

Mit Linsen koche ich sehr gerne, aber eigentlich viel zu selten. Der Eintopf ist genau das Richtige für kalte Herbsttage…

…ach was, ich halte es nicht länger aus:

Einen Stuhl in Hellblau hat gewonnen: Jennifer (ohne Nachnamen)! Herzlichen Glückwunsch, Jennifer! Bitte schicke mir eine Mail mit Deiner Adresse, die liebe Anissa von Maisons du Monde wird den Stuhl direkt an Dich versenden (und ich durfte nicht mal Probesitzen).

So, ich konnte es nicht länger für mich behalten (Puuh, das war echt viel Arbeit, all die Namen rauszusuchen, das nächste Mal suche ich mir wirklich technische Hilfe!)

Aber zurück zum Linseneintopf! Hier erst mal die Zutatenliste:

  • 1 große Dose Linsen, abgetropft und abgespült
  • 250 g Kürbis (z.B. Hokaido)
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 5 mittelgroße Karotten
  • ein Stück Sellerie (etwa 200 g)
  • 500 g Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8-10 getrocknete Tomaten
  • 1 Zweig Thymian
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • etwas Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Paprikapulver (nach Wunsch gerne scharf)
  • etwas Öl zum braten
  • zum servieren: etwas Crème fraîche und gehackte Petersilie

Sämtliches Gemüse würfeln, die Tomaten beiseite stellen. Das übrige Gemüse in Öl scharf anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Linsen, Tomatenmark, Thymian, Paprikapulver und getrocknete Tomaten dazu geben und alles 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten dazu geben und alles nochmal 15 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.

Diejenigen unter uns, die sich weder vegan noch fettarm ernähren, klatschen sich jetzt noch einen schönen Löffel Crème fraîche auf den Teller – also ich brauche ein wenig Winterspeck, sonst friere ich wieder ständig, wenn erst mal Schnee fällt 😉

Jetzt muss ich noch einen Gruß nach Wiesbaden loswerden, weil ich gehört habe, dass ich dort eine treue Fanbase habe :)!

Ich bin diese Woche ein wenig aufgeregt, weil am Montag das neue Couch Magazin erscheint! Nee, an sich ist das nicht so spannend, so dekoverückt bin ich dann doch nicht! Aber in der nächsten Ausgabe erscheint die Homestory über uns!!!

Ich wünsche Euch eine tolle Zeit! liebe Grüße Katharina

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Ein wenig Herbstdeko

Ihr seid ja verrückt! Wisst Ihr, wie viele von Euch bei dem Gewinnspiel schon teilgenommen haben? Da sitze ich ja ewig und schreibe Zettel (ich weiß, es gäbe da auch technische Hilfsmittel, aber ich stehe mehr auf den guten, alten Lostopf)! Vielen Dank für Eure lieben Kommentare, es war schön, mal so viel Nettes auf einmal zu lesen!
Ich zeige Euch heute nur mal schnell ein paar Fotos von kleinen, herbstlichen Ecken bei mir, weil ich mit einem Bein schon auf einem Wochenendtrip mit meinen Uni-Mädels bin!

Die Waldkarte habe ich letztes Jahr schon gebastelt (falls es jemanden interessiert, das geht so), sie gefällt mir immer noch ganz gut. Die Deko sieht schon wieder so bunt aus, ich weiß auch nicht, ich versuche immer, mal weniger Farbe zu nehmen, aber dann schleichen sich die Farbtupfer immer wieder ein!

Ich stehe momentan total auf den Bernstein-Farbton, den auch der Teelichthalter hat. Ich habe sogar auf dem Flohmarkt alte Bienenwachskerzen gekauft, weil ich die Farbe so toll finde.

Es geht also doch schlicht! Wenn meine Schwester die Kerzenständer sieht, bekommt sie einen Anfall, die hatten wir schon in unserer ersten gemeinsamen Wohnung mit 18! Ich weiß, dass sie irgendwie oll aussehen, aber ich hänge so dran!

Gestern habe ich meinen Mann zu seinem Geburtstag (der vorgestern war) mit einem Essen überrascht, zu dem ich einige liebe Freunde eingeladen habe! Leider hat der Blumenladen bei uns um die Ecke überhaupt keine schönen Blumen gehabt, sodass ich wieder gegangen bin und unterwegs Blumen gemopst habe. Sie passen nicht so wirklich, aber ohne Blumen gibt´s bei mir keine Tischdeko!

So, ich packe jetzt noch meine sieben Sachen, bevor morgen meine drei Freundinnen hier einfallen und wir los fahren! Ich freue mich schon so und hoffe, Euch ein paar Fotos mitbringen zu können! Euch allen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße

Katharina

 

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