Pop-up store

Ich wollte schon immer einen eigenen Laden! Ja gut, ich hab ja einen, aber ich meine so ein richtiges Geschäft, wo man alles schön dekorieren kann, ein Pläuschchen mit den Kunden hält und sich über Dekoideen austauscht. Deshalb freue ich mich wie ein Schneekönig, dass wir jetzt ein richtiges Geschäft haben, wenn auch nur für einen Tag! Wollt Ihr schon mal durchs Schaufenster schauen?

Bis heute Nacht haben wir fast unser komplettes Lager ausgeräumt und alles dekoriert! Jetzt werde ich mich noch um die Verpflegung kümmern, damit es uns allen morgen auch so richtig gut geht! Und wenn es drinnen zu voll wird, trinken wir eben erst mal einen heißen Apfelwein im Garten (angeblich soll die Sonne scheinen, aber aus welcher Ecke die gekrochen kommen soll, ist mir noch ein Rätsel).

Freu! Freu! Freu! Liebe Grüße Katharina

(Ich habe es ja schon öfters erwähnt, aber wer es noch nicht mitbekommen hat: morgen, 30.11.2013, vintagewonderland homeshopping von 10-18 Uhr, Marienbader Str. 34, 63741 Aschaffenburg)

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Kaffeestunde + Gewinner

Hallo Ihr (ganz schön viel mehr gewordenen) Lieben! Ich bin gerade ein wenig auf dem Sprung, weil ich gleich Besuch von einer lieben Freundin zum Kaffee bekomme und wir später mit den Kindern eine kleine Laternenwanderung machen (da bastelt man ewig an der Laterne rum und dann soll man sie nur 1x benutzen?). Vorher gibt es aber noch was zur Stärkung, schließlich ist es heute ja richtig kalt draußen! Die Gewinner der beiden Bücher gebe ich auch gleich bekannt!

Das Naturdeko-Buch hat gewonnen: Bine A. (über Facebook, ich schreibe Dich gleich mal an!)

Das God-Jul-Buch geht an: Karo aus Hamburg (bitte schicke mir eine Mail mit Deiner Adresse, damit Du schon bald loslegen kannst zu basteln!)

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden!

Diese süße Sünde habe ich für meinen Besuch gebacken: ein richtig fluffiger Schokoladen-Mandel Kuchen, der grundsätzlich sogar vegan ist (ich muss ja wegen meines Sohnes immer nach Rezepten ohne Ei suchen, gefunden habe ich das Rezept hier, aber ich schreibe es Euch nochmal auf).

Man braucht:

  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g  Hertweizengrieß
  • 3 EL Vanillepuddingpulver
  • 250 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Kakaopulver
  • Fett für die Form
  • 1 Packung Vollmilch-Kuvertüre zum Verzieren
  • auf Wunsch Sahne, Pudding oder was man möchte als Füllung

Alles bis auf die flüssigen Zutaten in eine Rührschüssel geben und vermengen, dann die Kokosmilch, das Wasser und das Öl zugeben und alles mit dem Handrührer zu einem Teig kneten.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 35-40 Minuten backen. Bis hierhin ist der Kuchen vegan, wer will, kann den Kuchen nach dem Auskühlen noch halbieren und mit einer Creme füllen (ich habe eine freestyle Vanille-Butter-Sahne-Creme gemacht). Die Kuvertüre schmelzen und über den Kuchen laufen lassen.

Ich wühle mich jetzt erst mal durch den Karton mit den Wintersachen und suche die Schneehosen für die Kinder (es schneit zwar noch nicht, aber wer weiß?!). Ich wünsche Euch noch eine gemütliche Woche (falls wir uns nicht mehr „hören“, schwinge ich den Mopp im Atelier, damit am Samstag alles blitzt).

Liebe Grüße Katharina

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Keksdosen Verschönerung

Rollt bei Euch auch so langsam die Plätzchenproduktion an? Wir haben gestern schon mal welche gebacken, die noch dazu gar nicht mal sooo ungesund sind. Irgendwo wollen die Schätze dann aber auch verstaut werden! Warum sind Plätzchendosen immer so wahnsinnig kitschig? Meine Dosen verberge ich immer irgendwo in der Speisekammer, bis sie in Vergessenheit geraten. Dieses Jahr habe ich im März beim aufräumen noch Plätzchen von Weihnachten gefunden! Deshalb habe ich unsere Dosen verschönert, sodass ich sie jetzt auch gerne auf das Sideboard stelle (ob sich meine Figur darüber freuen wird, sei mal dahingestellt!).



Ich habe die alten Dosen grob angeschliffen und mit Sprühlack lackiert. Aus der Sternvorlage habe ich den Stern mit dem Cutter ausgeschnitten. Nach dem Trocknen habe ich die Schablone (also nicht den Stern, sondern den Rest) auf die Dose gelegt und ganz knapp am Rand mit Washi Tape abgeklebt, sodass nichts unter die Schablone laufen konnte. Dann habe ich den Stern mit Lack in Kupfer angesprüht. Bei der anderen Dose habe ich es genau anders herum gemacht (erst Kupfer, dann ein schwarzer Stern).

Und was füllt man dann in die Dosen rein? Wie wäre es mit diesen leckeren Haferflocken-Happen mit Datteln und Orangen? Das sind richtige kleine Energiebündel, die zwischendurch die Laune aufhellen!

Man braucht:

  • eine rechteckige Backform (für Blechkuchen)
  • 150 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 60 g Honig
  • 250 g Haferflocken
  • 100 g getrocknete Datteln, klein gehackt
  •  70 g gehackte Walnüsse
  • 40 g Orangeat
  • 200 g Zartbitter Kuvertüre

Butter, Zucker und Honig im Topf erhitzen, bis alles geschmolzen ist. Die restlichen Zutaten zugeben und alles gut verrühren. Die Masse auf das gefettete Blech geben (ich habe nicht die ganze Fläche benutzt, sondern nur die Hälfte). Alles gut andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 20 Minuten backen.

Das Blech vollständig abkühlen lassen und anschließend alles in Dreiecke oder Müsliriegel- Form schneiden. In flüssige Schokolade tauchen und abkühlen lassen.

Alles, was von den Riegeln noch übrig und etwas bröselig war, habe ich mit der übrigen Schokomasse verrührt und Knusperberge daraus gemacht…

Wo wir gerade alle so gemütlich bei Kaffee und Keksen sitzen: Macht Ihr schon die Wochenendplanung für nächstes Wochenende? Dann kommt doch zum vintagewonderland Homeshopping bei uns vorbei! Wir werden die ganze Woche aufräumen, dekorieren, backen und basteln, damit wir Euch am

Samstag, 30.11.2013 von 10 bis 18 Uhr in unserem Atelier begrüßen dürfen!

Ihr könnt nicht nur die Produkte aus unserem Shop kaufen, sondern viele weitere Stücke, die noch gar nicht online erhältlich sind! Dazu trinken wir ein Teechen, futtern Kekse (jaa, ich backe für Euch!) und quatschen eine Runde! Es wird auch eine Ecke für Kinder geben, in der die Kleineren spielen und die Größeren etwas basteln können!

Wir freuen uns schon auf Euch und sind irre aufgeregt, wer alles kommen wird! Einen schönen Sonntag noch für Euch, vielleicht bis Samstag!

Katharina

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Schmökerstunde + Giveaway

Dieses Wochenende machen wir es uns richtig gemütlich, oder? Das Wetter lädt überhaupt nicht zum draußen sein ein, also muss ich auch nicht die letzten Gartenüberwinterungsmaßnahmen treffen (dann muss sich die Natur eben um sich selbst kümmern). Also ab auf die Couch und in Büchern schmökern!

Ich habe ein paar ganz tolle Deko- und Bastelbücher vom blv-Verlag zur Verfügung gestellt bekommen und gleich mal was draus gebastelt! Der Kranz aus Tannenzapfen geht ganz einfach, man klebt mit Heißkleber Zapfen auf einen dunkel bemalten Styroporkranz. Ich habe noch feuchte, geschlossene Zapfen genommen, dann sieht der Kranz noch dichter aus, wenn die Zapfen trocknen und dann aufgehen!

Sehr hilfreich ist auch der Tipp im Buch, dass man bei Heißkleber vorsichtig sein muss. Trotzdem habe ich jetzt wie immer eine fette Brandblase auf der Hand! Ich glaube, Heißkleber kann man gar nicht benutzen ohne sich zu verbrennen!

Die Idee dazu stammt aus „Das Naturdeko-Buch“ von Eva Schneider. In dem Buch findet man für jede Jahreszeit nette kleine Bastelideen mit allem, was man in Wald und Wiese finden kann.

Ich habe noch einen Buchtipp für alle, die Bastelideen im skandinavischen Stil in Rot-Weiß mögen und noch ein paar Ideen für selbst gemachte Kleinigkeiten für Weihnachten suchen: „God Jul – 45 Bastel- und andere Projekte inspiriert von schwedischer Weihnacht“ von Maria Bannura. Manche Projekte sind etwas kitschig, aber das Buch bringt einen auf jeden Fall in Weihnachtsstimmung! Die Inspiration für unseren Adventskalender, den ich Euch gestern gezeigt habe, stammt auch aus dem Buch (dort allerdings in Form eines weißen Tannenbaumes).

Welches der beiden Bücher darf es denn sein? 

Hinterlasst bis Montag, 25.11. (bis 23.59 Uhr) einen Kommentar und verratet mir, welches Buch Ihr gerne hättet, „Das Naturdeko-Buch“ oder lieber „God Jul“! Am Dienstag gebe ich die Gewinner bekannt! Wer den Beitrag auf Facebook teilt und das im Kommentar vermerkt, erhält zwei Lose für den Topf.

Viel Glück und macht es Euch gemütlich! Katharina

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Adventskalender

Habt Ihr schon Euren Adventskalender fertig? Ich bin richtig froh, dass ich den Blog habe, denn so packe ich nicht alle Päckchen auf den letzten Drücker und verfalle erst gar nicht in so was wie Weihnachtsstress! Dieses Jahr habe ich ein Haus gebaut und mit Tafelfarbe gestrichen (unglaublich, mit einer kleinen Dose habe ich schon mindestens fünf verschiedene Dinge gestrichen!).

An die rot-weiß gestreiften Spitztüten habe ich kleine Schildchen mit gestempelten Zahlen gehängt.

Für das Haus habe ich mir ein Brett zuschneiden lassen. Die Ecken dienen gleichzeitig als Ständer, wir (soll heißen: mein Mann) haben Schlitze in das Brett und die Ecken gesägt und alles zusammen gesteckt.

Einige denken jetzt bestimmt: „So ein riesen Teil, das steht dann nach Weihnachten nur rum!“. Aber ich habe mir schon eine tolle Sache für meinen Sohn ausgedacht, die ich nach Weihnachten für ihn bastele! Nee, ich sag jetzt erst mal nicht, was es wird, sonst ist ja die ganze Überraschung weg!

So, jetzt muss ich die Tüten schnell wieder wegräumen, weil ich meine Kinder ja nicht über eine Woche lang quälen will. Am Wochenende werde ich mich mal dem Thema Weihnachtsgeschenke widmen! Ich habe dieses Jahr nicht genug Zeit, um so viel selber zu machen wie die letzten Jahre, aber für die Kinder mag ich mir schon was Schönes überlegen!

Habt Ihr auch vor, Geschenke selber zu machen oder seid schon mitten in der Produktion? Sagt mir doch mal, was Ihr vor habt, vielleicht können wir uns gegenseitig ein paar Tipps geben!

Ein schönes Wochenende für Euch! Katharina

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Die ersten Sterne

Nein, ich war noch nicht an den Kisten mit Weihnachtsschmuck! Noch kann ich mich zurückhalten, aber wenn mir ein Stapel Papier über den Weg läuft und zufällig Sterne dabei rauskommen, kann ich ja nichts dafür!

Ich überlege aber schon, wie ich mir die Weihnachtsdeko dieses Jahr vorstelle! Eigentlich mag ich es ganz gerne skandinavisch in Weiß, aber nachdem letztes Jahr das passende Winterwunderland dazu gefehlt hat, tendiere ich wieder mal zu bunt!

Der Rest sieht bis jetzt noch ganz herbstlich aus! Die beiden Holzstämme habe ich im Brennholz gefunden, als ich den Ofen anmachen wollte. Zack, Kerzen drauf, feddisch.

Jetzt muss ich aber noch schnell an die Nähmaschine und alles für den Hobbykünstlermarkt vorbereiten, auf dem ich am Sonntag verkaufe. Ich bin schon ganz schön aufgeregt, sowas habe ich noch nie gemacht. Wer hier um die Ecke wohnt und noch nichts vorhat, kann am Sonntag gerne kommen: von 11-18 Uhr in die Turnhalle am Dreispitz in Leider. Dort gibt es auch lecker Kaffee und Kuchen und für die Kinder gibt es Kinderschminken!

Vielleicht sehen wir uns ja! Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Euch! Katharina

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Topinambur Süppchen mit Gemüsechips

Ich glaube, ich fange jeden Post über ein Suppenrezept mit den gleichen Worten an: Ich liebe Suppen! Bei uns gibt es jetzt im Herbst fast jeden Abend ein warmes Süppchen, zum Glück essen sie meine Kinder genauso gerne (na ja, es gibt ja nix anderes :)). Aus dem Garten eines Bekannten habe ich Topinambur bekommen, was ich total gerne mag, aber manchmal nicht so leicht zu bekommen ist (auf dem Markt bekommt man es ganz gut und in Edeka Supermärkten, die haben ja oft eine tolle Gemüseabteilung).

Man braucht (für 4 Personen):

  • einen kleinen Bund Suppengrün
  • 500 g Topinambur
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Muskat, Salz und Pfeffer
  • geschlagene Sahne oder Sojasahne
  • Öl zum frittieren

So wird´s gemacht:

Sämtliches Gemüse schälen und in grobe Stücke schneiden. In etwas Öl scharf anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Muskat dazugeben und 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Gemüsechips eine Karotte und zwei Topinambur-Knollen schälen und dünn hobeln. In Öl frittieren, auf einem Küchenkrepp ausreiten und mit Salz bestreuen.

Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich den Geschmack von Topinambur beschreiben würde (falls Ihr ihn nicht kennt). Gar nicht so leicht, die Konsistenz erinnert an eine Mischung aus Kohlrabi und Sellerie, der Geschmack hat etwas Nussiges an sich. Also auf jeden Fall mal ausprobieren! Das ist auch wirklich mal ein Rezept nach meinem Geschmack, in 20 Minuten fertig, super gesund und wirklich lecker! Dazu gibt es von meinem Mann selbst gebackenes Brot. Wir haben hier inzwischen eine richtige kleine Bäckerei, weil mein Mann dermaßen im Backwahn ist, dass er schon die Familie und Freunde beliefert. Bei und läuft eigentllich jeden Abend der Backofen! Aber zum Glück ist jetzt die Christstollen-Produktion angelaufen, das ist eher was für mich.

Ich behaupte mal, es ist ein männliches Phänomen, Hobbys bis zur Perfektion zu betreiben. Haben Eure Männer auch ein Hobby, in das sie sich richtig vertiefen?

Liebe Grüße

Katharina

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Basteln mit Kindern (1)

Jetzt fängt sie wieder an: die Zeit, in der meine Mütter-Freundinnen und ich über den Budenkoller unserer Kinder klagen. Da muss man sich schon was einfallen lassen, um nicht selber frustriert zu werden. Man kann aber doch nicht immer nur Plätzchen backen (was wir heute getan haben weil es in Strömen geregnet hat)! Ich möchte Euch gerne in Zukunft immer mal wieder tolle Bastelideen für Kinder vorstellen, die von mir und meinen Freundinnen erprobt wurden! Wundert Euch nicht über die teilweise schlechte Qualität der Bilder, schließlich basteln wir bei wirklich miesem Wetter mit kaum Tageslicht!

Basteln mit Kindern (1): Der Pizzakarton-Herd

Den Anfang macht meine Freundin Julia, deren tolles Zuhause Ihr hier schon anschauen konntet. Sie hat mit ihren Kindern auf einer Geburtstagsfeier einen Herd aus Pizzakartons gebastelt!

Man braucht:

  • einen sauberen Pizzakarton
  • weiße Acrylfarbe oder weißen Karton
  • schwarzes und rotes Tonpapier
  • kleine runde Holzscheiben
  • Schere und Kleber
  • Filzstifte

So wird´s gemacht:

Falls die Pizzakartons den üblich kitschigen Aufdruck haben, malt man diese zuerst weiß an oder klebt ein Stück weißen Karton in der Größe des Deckels auf. Auf das schwarze Tonpapier zeichnet man vier Kreise als Herdplatten und schneidet vier „Schnecken“ aus rotem Tonpapier aus und klebt alles auf den Herd. Die Holzscheiben werden numeriert oder mit Strichen versehen und auf die Vorderseite des Kartons geklebt. Fertig ist der Herd!

Auf Papier kann man noch leckeres Essen malen und ausschneiden. Praktischerweise lässt sich alles dann im Karton verstauen!

Danke Julia für diese tolle Idee! Ich habe gestern auch was mit meinen Kindern gebastelt, was ich Euch dann nächste Woche zeige, ok? Ich hoffe, Euch gefallen unsere Ideen! Also dann ran ans Telefon und Pizza für alle bestellen, denn irgendwo muss der Karton ja her kommen 😉

Ein schönes Wochenende für Euch! Katharina

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Ein schneller Kranz

Hallo Ihr lieben, vielen Dank für die vielen Quitten-Rezepte! Ich werde dem Ganzen noch eine Chance geben, Ihr scheint ja alle ganz begeistert zu sein (vermutlich habe ich wirklich ein seltsames Rezept erwischt!). Ich bin momentan schwer damit beschäftigt, viele Kleinigkeiten für einen Hobbykünstlermarkt vorzubereiten, bei dem ich mit meiner Schwiegermutter einen Stand haben werde. Wir nähen und häkeln Kleinigkeiten für Kinder, das wollte ich schon ganz lange mal machen! Aber zwischendurch muss ich auch mal was Anderes machen und deshalb habe ich die inzwischen getrockneten Strohblumen verarbeitet, die ich neulich geschenkt bekommen habe.

Die Blüten habe ich einfach mit Heißkleber auf einen weiß lackierten Holzkranz geklebt – fertig!

Ich mag diesen 80er Jahre Look gerade richtig gerne! Die Blumen erinnern mich an meine Kindheit, in der nicht nur gerne mit Strohblumen dekoriert wurde, sondern in meinen Erinnerungen alles den gleichen Orange-Braunton hat wie die Fotos von damals!

Gibt es bei Euch zu Hause auch ein Deko Accessoire, das in Euch Erinnerungen weckt?

Liebe Grüße Katharina

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Leckerer Appetizer: Zwiebel Confit

Beim Thema Weihnachtsdeko sind wir uns ja alle einig: Jeder sollte anfangen, wann ihm der Sinn danach steht und nicht, weil in den Geschäften schon seit August die Weihnachtsmänner stehen! Und trotzdem freut sich unser Dekoherz, wenn wir endlich loslegen können, oder? Bis dahin vertreiben wir uns einfach die Zeit mit Winterspeck anfuttern, denn irgendwas Gutes muss das miese Wetter doch haben!

Als ich letztens mit meinem Mann essen war, gab es als Dip ein super leckeres Zwiebel Confit. Also habe ich den Geschmack gedanklich nach Hause getragen und versucht, es nachzukochen. Das Ergebnis war so lecker, dass ich Euch heute unbedingt das Rezept geben muss!

Als Vorspeise schmeckt es toll zu geräucherter Forelle auf knusprigem Weißbrot. Ich denke, ich werde es zu Weihnachten als Vorspeise machen, weil es durch den Zimt richtig gut zum Weihnachtsessen passt (ja, ich überlege jetzt schon, was ich koche, aber immerhin habe ich die Weihnachtsdeko noch nicht raus geholt!).

Man braucht (für eine ordentliche Portion, die für die ganze Familie als Dip reicht):

  • 4 rote Zwiebeln
  • 1-2 Nelken
  • 1/2 TL Zimt
  • 3 EL Balsamico Essig
  • 300 ml Rotwein
  • 2 EL Zucker
  • etwas Butter
  • Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und in Streifen schneiden. In etwas Butter im Topf andünsten und mit etwas von dem Zucker bestäuben. Rotwein, Essig und die restlichen Zutaten zugeben und etwa 40 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Zwiebeln weich sind (rote Zwiebeln brauchen recht lange) und der Wein reduziert ist. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Salz und eventuell etwas Essig abschmecken.

Eigentlich wollte ich Euch noch Fotos von einem Quitten-Meerettich Chutney zeigen, dass ich gestern auch noch gekocht habe, aber das Zeug hat so ätzend geschmeckt, dass ich es Euch nicht weitergeben will! Liegt es vielleicht an den Quitten? Ich habe sie vorher noch nie gegessen und finde den Geschmack etwas befremdlich. War das nur das falsche Rezept oder kann man Quitten grundsätzlich knicken?

Liebe Grüße! Katharina

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Kerzenleuchter aus Holz

Hach, so ein langes Wochenende ist doch was herrliches! Die Kinder waren etwas krank, und deshalb haben wir einfach mal nichts gemacht und viel Zeit im Bett verbracht. Vielen Dank für Eure lieben Worte und Anregungen zu den Häuschen aus Ton (warum bin ich denn nicht auf Fenster gekommen? Aber die Idee mit dem Weihnachtsbus von Alex finde ich total witzig!). Ihr habt ja Recht, man soll seine Basteleien nicht selber runter putzen, das gewöhne ich mir ab! Heute zeige ich Euch einen WAHNSINNIG schönen Kerzenleuchter, den ich gestern gebaut habe! Der ist ja so was von toll (besser so?!).

Als wir letzte Woche durch den Wald gestreift sind und zur Enttäuschung meines Mannes keine Pilze mehr gefunden haben (Trompetenpfifferlinge schon, aber wir sind doch so Steinpilzverwöhnt!), habe ich mich ein wenig in der Natur bedient und einen großen Ast mitgenommen.

So hab ich´s gemacht:

Mein Mann hat mir ein rundes Sperrholzbrett mit dem Radius 35 cm zugeschnitten, welches ich dunkelgrau lackiert habe. Dann habe ich den Ast in unterschiedlich lange Stücke zersägt (das geht ganz gut mit der Handsäge). Wo die Holzstücke hinkommen sollten, habe ich löcher gebohrt und das Holz dann an die Platte geschraubt.

Als Halterung für die Kerzen habe ich Nägel in das Holz geschlagen und den Kopf mit der Zange abgezwickt.

Den Kerzenleuchter habe ich jetzt noch ganz schlicht herbstlich dekoriert, aber ich zeige Euch in paar Wochen nochmal Bilder, wenn ein paar Weihnachtskugeln darauf liegen, das sieht bestimmt auch toll aus!

Wann holt Ihr denn eigentlich Eure Weihnachtsdeko raus? Erst im Dezember oder fangt Ihr so langsam an? Bin mal gespannt auf Eure Antworten, weil es mir ehrlich gesagt schon ein wenig in den Fingern kribbelt!

Eine schöne Woche für Euch und bleibt gesund (momentan erwischt es hier alle)!

Liebe Grüße Katharina

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