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Ein lange versprochener Post!

Heute möchte ich endlich eine DIY-Anleitung für Etwas geben, wonach mich unglaublich viele Leute gefragt haben – und schon ein halbes Jahr später komme ich Eurer Bitte nach (ähm, sorry, dass es so lange gedauert hat)!

Es geht um die Tischsets, die wir für die „Pink Loft Hochzeit“ im Sommer gebastelt haben. Wir hatten aus einem Foto mit Hilfe von Photoshop eine Schablone gemacht und das Motiv dann auf Tortenspitze gesprüht. Ich hoffe, dass Euch das Ergebnis auf dem Foto motiviert, Euch die Bilderflut mit langweiligen Photoshop-Bildern anzutun!

Dein Foto als Schablone mit Photoshop

1. Die Wahl des Motivs

Bei der Bildwahl muss man darauf achten, dass man entweder ein dunkles Motiv (das schwarze Pony) vor einem sehr hellen Hintergrund fotografiert oder ein helles Motiv (Gold gelockter Jüngling) vor einem schwarzen Hintergrund.

2. Bearbeiten in Photoshop

Jetzt kommt erst mal ein wenig Technikkram, falls Ihr nicht wirklich Ahnung von Photoshop habt (so wie ich!): das bekommen wir schon hin! Ich erkläre die Schritte immer unter dem jeweiligen Bild. Ich habe allerdings nur eine englische Photoshop-Version, aber das findet man sicher auch im Deutschen.

Nachdem das Motiv in Photoshop geöffnet wurde, geht man auf „adjustments“ (Einstellungen) und dann auf „treshold“ (Schwellenwert). Dann sieht das Bild schon mal so ähnlich aus, wie wir es brauchen.

Falls zu viel Schwarz auf dem Bild ist und man gar nicht so viel erkennen kann, dreht man den Level-Regler etwas nach links (das kleine weiße Dreieck). Probiert mal aus, wie sich das Bild verändert, ich musste nur ein klein wenig verändern, damit man die Augen viel besser gesehen hat.

Da auf dem Bild noch zu viele kleine schwarze Sprenkel zu sehen waren und man schließlich alles Schwarze später raus schneiden muss, habe ich es noch ein wenig korrigiert. Man geht auf „filter“ (Filter), dann auf „noise“ (das müsste Rauschen sein) und dann auf „dust & scratches“. Nur eine klitzekleine Veränderung des Radius auf den Wert 1 hat bewirkt, dass alles ein wenig klarer aussah.

Das Bild nun auf dickem Papier oder Folie (falls Ihr die Schablone öfter benutzen wollt) ausdrucken. Wer gerne ein Pferdebild für seine Tochter machen möchte, weil Dinge wirklich nur dann von ihr akzeptiert werden, wenn ein Pferd darauf zu sehen ist (nicht, dass ich aus Erfahrung spreche ;)), nimmt einfach dieses Bild! Ich finde, dass das Ergebnis jetzt schon richtig gut aussieht, sodass man sich das Bild auch nur ausdrucken und aufhängen kann!

3. Schablone basteln

Jetzt kommt der kniffelige Teil: Alle schwarzen Flächen müssen mit dem Cutter ausgeschnitten werden und zwar so, dass die weißen Flächen stehen bleiben! Wenn kleine weiße Inseln inmitten einer schwarzen Fläche stehen, muss man schauen, dass man die Inseln mit dem weißen Festland verbindet (oh Mann, hoffentlich versteht Ihr mich!).

Fertig ist die Schablone! Ich habe das Motiv mit Sprühlack in den Farben Schwarz und Kupfer auf festen Karton gesprüht.

So, jetzt muss ich aber mal fragen: Hat Euch die Anleitung interessiert oder ist Euch das zu technisch? Das war auch ein Grund, weshalb so lange gebraucht habe, um die Anleitung fertig zu machen.

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche! Liebe Grüße Katharina

 

 

21 Kommentare

  1. hast du schon mal siebdruck probiert? das geht ganz super (ist natürlich viel mehr kleckserei und aufwändiger), aber damit kann man dann in massenproduktion gehen ;-), falls das „ach so beliebte pferde-t-shirt“ auch bei den freundinnen ankommt. das starter-kit gibt´s auch schon für 120,00 euro.
    lg uli

  2. Hallo Katharina, ich finde die Anleitung super. Beim Ausschneiden der Schablone bin ich dann aber in Gedanken ausgestiegen. Das ist mir zu fusselig. Ich würde das Ganze dann eher auf festen Karton ausdrucken. Oder die Siebdruck-Variante wählen. Wenn man denn in die Massenproduktion einsteigen will 🙂
    Also: Klasse. Weiter so!
    Glg Suse

  3. Hallo,
    Vielen Dank für die Anleitung!!
    Ich werds mal probieren daheim – der Photoshop Teil sollte kein Problem darstellen; bei dem Ausschneiden der schwarzen Teile sehe ich jedoch schwarz. Mal sehen, ob es funktioniert 🙂
    lg,Michi

  4. Liebe Katharina,

    hast du eigentlich mitbekommen, dass das Vintagewonderland in der PETRA erwähnt wurde? Habe ich heute beim Friseur entdeckt und mich sehr gefreut 😉

    LG Vera

    1. Nein Vera, das ist ja mal ein Ding! Ich bin noch schnell zur Tanke geflitzt, aber in der Februar Ausgabe war nichts! Was stand denn da und in welchem Zusammenhang?

      Vielen Dank! Katharina

      1. Bei einer Homestory war als Tip für hübsche Dekoaccessoires Ferm Living und Vintagewonderland.de angegeben. Es war das Cover mit Kate Bosworth:

      2. Aaah, genau die hab ich doch gekauft! Alles nochmal durchgelesen – zack, da steht´s ja! Vielen Dank liebe Vera für Deine Mühe!

  5. Ich finds sehr verständlich erklärt und eine prima Idee! Danke für deine Mühe alles zu beschreiben! Ist ganz toll geworden! Ich kann mir viele Dinge vorstellen, die man damit gestalten könnte. Inspiration pur.
    Ich möchte es gerne nachmachen, jetzt brauche ich nur noch Photoshop… 😉
    Eine schöne Woche wünsche ich!
    Viele liebe Grüsse, Clara

  6. Ich finds klasse,obwohl ich kein Wort verstanden hab:-)bin ich froh das hier niemand Pferde mag:-)))))Wenn ich aber den Kerl frage ..dann macht der das sicher mit Alternativmotiv:-)ach und bei euch gibts die tollen Boxen in grau?AHAAA…SOSO…grummel:-)L.g

  7. Das ist ja mal eine tolle Idee! Ich hätte nicht gedacht, dass man sowas so „einfach“ herstellen kann. Muss ich unbedingt ausprobieren… nur vielleicht nicht mit Pferd… Naja mal sehn. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
    Liann

  8. Hey, das ist ja eine schöne Anleitung. Hab ich auch direkt ausprobiert und das ausschneiden der schwarzen Flächen war gar nicht so schwer. Ich habe jetzt mit der Schablone auch nicht nur mein Motiv (einen Hirsch) aufgesprayt, sondern auch mit einem Schwämmchen und etwas Farbe auf ein Kartonstück getupft. Das sieht auch richtig klasse aus, hat natürlich nicht mehr diesen typischen Spray-Look, ist dafür aber sehr präzise.

  9. Deine Anleitung is toll 🙂 Sowas in der Art hab ich auch schonmal gemacht… Das Bild dann aber einfach ausgedruckt, hinter ne Leinwand gepinnt und abgepaust. Musste ich dann aber alles mit der Hand ausmalen 🙂 Und mein Hochzeitsbild fand sogar soviel Anklang, dass ich in dieser Variante noch so manch anderes schönes Bild machen musste (auch alle mit Photoshop bearbeitet)

    LG

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