Leben ohne Zucker – meine Erfahrungen nach acht Wochen und Tipps für euch

Eigentlich wollte ich das Thema gar nicht so an die große Glocke hängen, aber eure lieben Kommentare auf instagram haben mir gezeigt, dass an dem Thema zuckerfreie Ernährung großes Interesse besteht und deshalb berichte ich heute von meinen Erfahrungen ohne Zucker in den letzten acht Wochen und für alle, die es interessiert, habe ich ein paar Tipps für den Anfang.

Es hätte sicher einen besseren Zeitpunkt geben können als eine Woche vor Weihnachten mit den ganzen selbst gebackenen Plätzchen, Lebkuchen und Nougathappen, aber mir ist ganz plötzlich klar geworden, dass ich an meinem Zuckerkonsum etwas ändern muss! Dabei ging es mir von Anfang an nicht ums Abnehmen, sondern um die nervige Tatsache, dass ich süchtig nach Zucker war! Ein Plätzchen hier, ein Schokoriegel da, wenn ich eine Tafel Schokolade geöffnet habe, musste ich sie ganz aufessen und konnte mich nicht bremsen. Dank meiner ansonsten recht gesunden Ernährung hat sich das nie dramatisch auf der Waage gezeigt, aber mein Bauch war immer meine Problemzone (ich habe das immer auf sowas wie Veranlagung geschoben, erst jetzt weiß ich, dass der ganze Zucker sich am Bauch festsetzt). Ich begann, mich mit dem Thema zu beschäftigen und mir war schnell klar, dass es mit einem Verzicht auf Schokolade nicht getan ist, da in unglaublich vielen Lebensmitteln Zucker steckt, von denen man es gar nicht denkt. Also habe ich es gewagt und von heute auf morgen sämtlichen Zucker (vorläufig) aus meinem Leben gestrichen.

So schafft ihr den Anfang

Ich hatte von dem Thema zuckerfreie Ernährung überhaupt keine Ahnung und habe mir erstmal zwei Bücher gekauft, in denen grundlegende Fakten über Zuckerkonsum, die Auswirkungen auf den Insulinspiegel usw. erklärt werden.

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Ich habe mich an dem Buch von Sarah Wilson orientiert, die eine Phase von acht Wochen vorschlägt, in der man auf jegliche Formen von Zucker, also auch Zuckerersatzstoffe und sogar Obst verzichtet. Mir erschien das Argument plausibel, dass man den Körper erstmal grundlegend entgiften muss, damit sich Dinge wie ein natürliches Hungergefühl und ein stabiler Insulinspiegel (der nicht immer wieder durch Zucker in die Höhe getrieben wird) einstellen können. Auf die ganzen Hintergründe kann ich hier nicht näher eingehen, auch wenn sie super spannend sind.

Der Lebensmittel Check

Anschließend habe ich unsere Speisekammer durchforstet und ziemlich viele (Fertig-)Produkte aussortiert. Beim Einkaufen habe ich am Anfang doppelt so lange gebraucht, weil ich bei allen Lebensmitteln den Zuckergehalt geprüft habe. Die Zeit solltet ihr euch echt nehmen, da lernt man jede Menge dazu.

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Das ist eine Packung Bio Gemüsebrühe, die ganze 26,2 g Zucker pro 100 g enthält! „Na jaaa, aber da nimmt man ja nicht so viel von“ werden einige sicher denken – aber es läppert sich! Folgende Produkte habe ich bei mir zu Hause aussortiert und ersetzt und komme wunderbar damit zurecht:

  • Gemüse- und Fleischbrühe, stattdessen viel mehr Gewürze und Kräuter
  • Nudeln und Reis gibt es jetzt als Vollkornprodukte bei uns
  • Sonnenblumenöl und Distelöl wurden durch bessere Fette ersetzt wie Kokosöl oder Nussöl
  • andere Beilagen: weniger Nudeln, mehr Linsen, Quinoa usw.
  • keine Fruchtsäfte und Limonaden, auch nicht ohne Zucker, statt dessen Wasser und Tee
  • Milchprodukte mit vollem Fettgehalt, keine light Produkte mehr (wenn schon bewusst essen, dann mit Genuss 🙂 )

Und natürlich das Hauptproblem: Zucker! Nach acht Wochen fange ich langsam wieder an, mit ein paar Datteln zu süßen oder mit einem geriebenen Apfel. Xylitol (Birkenzucker) habe ich im Haus, aber während ich es sehr gut vertrage, bekommt der Rest meiner Familie davon Magenprobleme (es wirkt abführend). Sowas muss man einfach für sich selbst ausprobieren, von Stevia halte ich gar nichts, weil es mir nicht schmeckt und von Reissirup habe ich viel Gutes gehört, aber ich finde es nirgendwo zu kaufen. Es ist aber wirklich erstaunlich, dass man nach zwei Monaten ohne Zucker schon einen Müsliriegel mit zwei Datteln drin pappsüß findet!

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Was ich jetzt immer im Haus habe, sind Nüsse, Mandeln und Kokosnuss in allen Variationen, Kakaopulver und Avocados. Damit lassen sich echte Leckereien zubereiten 🙂 . Und Eier, gaaanz viele Eier! In den Büchern wird immer beschrieben, dass die Menschen beim Frühstück am meisten Probleme haben, auf Zucker zu verzichten, aber das habe ich gar nicht. Ich esse am liebsten warm und deshalb gibt es bei mir Rührei, Spiegelei und Eier im Glas zum Frühstück.

Mein Fazit nach acht Wochen

Für mich war die Ernährungsumstellung einfacher als gedacht, zumal mein Mann auch mitmacht. In den ersten beiden Wochen hatte ich unglaublichen Hunger auf Schokolade und habe viel experimentiert, von Avocado mit Rohschokolade bis zu Kakaonibs und Schokolade mit 99 % Kakao (ich kenne keinen Menschen außer mir dem sie schmeckt). Der Drang nach Süßem ist dann aber von ganz alleine abgeflacht – genauso wie mein Bauch übrigens 😉 . Obwohl ich sonst auf rein gar nichts verzichte und mir abends zwei Teller Vollkornnudeln mit Bolognesesoße reinhaue, habe ich zwei ganz ehrliche Kilo abgenommen. Wenn man es darauf anlegt und noch mehr auf Kohlenhydrate achtet, kann man da sicher mehr erwarten. Das ist aber nix für mich, weil ich ein Kohlenhydrate Typ bin und richtig schlechte Laune kriege, wenn ich darauf verzichten muss!

Inzwischen fällt es mir überhaupt nicht mehr schwer, bei Freunden auf das Dessert zu verzichten, weil der Drang nach Süßem nicht mehr da ist, was ich NIE IM LEBEN bei mir gedacht hätte!

Ein kleines Problem hab ich doch!

Morgens kein Brötchen mit Schokocreme – kein Ding! Auf sämtliche Fertigprodukte wie z.B. Ketchup verzichten und alles selbst kochen – eine spannende Herausforderung! Aber wenn ich meinen heiß ersehnten Feierabend auf der Couch OHNE KNABBERKRAM bestreiten soll, hört der Spaß auf 😛 ! Das ist sicher auch nur eine Gewohnheitssache, aber ohne was zu knabbern kann ich keinen Tatort schauen. Deshalb kommen hier noch ein paar Tipps für leckere und zuckerfreie Knabbersachen.

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Neben selbst gerösteten Mandeln oder Kichererbsen mit Curry und Meersalz ist salziges Popcorn einer meiner Lieblingssnacks! Natürlich sollte man es damit damit auch nicht übertreiben, gerade, wenn man tatsächlich abnehmen will, aber in Kokosöl geröstetes Popcorn mit Meersalz ist da noch sehr vernünftig 😉 .

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Das Rezept für Nussriegel mit Datteln und einem geriebenen Apfel (ohne Honig!) kann ich euch gerne mal aufschreiben, wenn ihr Lust habt. Die Riegel sind auch toll für zwischendurch, wenn man unterwegs ist und einen Energieschub braucht!

Erfahrungen und Tipps für eine Ernährung ohne Zucker

Wenn ihr abends nicht extra in der Küche stehen wollt, kann ich euch diese kleinen Roggenvollkorn-Knäcketeilchen mit Saaten und Meersalz von Finncrisp empfehlen. Dazu eine selbst gemachte Guacamole und ihr braucht keine Chips oder Nachos mehr 🙂 .

So, das waren meine bisherigen Erfahrungen ohne Zucker. Ich konnte das Thema hier jetzt nur anreißen, sonst wäre der Beitrag viel zu lang geworden. Aber wenn ihr konkrete Fragen oder vielleicht sogar ein paar Tipps für mich habt, nur raus damit!

Ich freue mich auf eure Kommentare zu dem Thema und wünsche euch einen gemütlichen Sonntagabend auf der Couch 😉

Liebe Grüße! Katharina

20 Gedanken zu “Leben ohne Zucker – meine Erfahrungen nach acht Wochen und Tipps für euch

  1. Zuckerfrei scheint ja gerade groß in Mode zu sein 😉 Spannend finde ich die Idee auf jeden Fall, zuckerreduziert finde ich besser. Zu viele Eier sind ja auch nicht gerade gesund 😉 Knabbern vorm Fernseher ist auch nur eine Angewohnheit, die habe ich zum Glück nicht.
    Alles mit Mass und Ziel und dann passt das schon 🙂
    Herzliche Grüße und einen schönen Abend, helga

    • Hallo Helga,

      vielen Dank für deinen Kommentar, allerdings muss ich dir bei der Sache mit den Eiern widersprechen. Die Ansicht, dass sich Eier negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken gilt als veraltet, man kann bedenkenlos 2-3 Eier pro Tag essen. Aber du hast natürlich Recht, dass man sein richtiges Maß finden muss 🙂

      Liebe Grüße

      Katharina

  2. Wow, Katharina,das bewundere ich total.
    Ich bin leider nie so richtig konsequent beim Essen…..esse wenig Fertiggerichte,kann nach einem Riegel Schokolade meist aufhören….. Aber so richtig diszipliniert bin ich eigentlich nie.
    Hut ab vor eurer Disziplin 👍🏻
    Die Bücher finde ich sehr interessant. Danke fürs Zeigen….
    Wünsch Dir einen schönen Abend🙋🏼

  3. Mensch – bin schwer beeindruckt, wie du das neben Familie und Job gestemmt hast. Ich nehme mir vor weniger Fleisch auf den Tisch zu bringen. Ohne Zucker wäre ja für die Fastenzeit eine tolle Aufgabe, die die ganze Familie angeht. Da verzichten wir immer auf Alkohol, Süßigkeiten und TV (außer ein Familienfilm auf Dvd am WE). Werde das zuckerthema hier mal vorschlagen. Danke für die Buchtipps bzw. die Knabbertipps. Bin motiviert. Grüße von Heidy

  4. Liebe Katharina,
    ich bin auch gerade dabei … aber erst in der 2. Woche. Ich finde das schwerste der versteckten Zucker bzw. Fructose. Hast Du einen Tip für eine Liste was in Lebensmitteln so drin ist ( keine Fertiggerichte)
    Ich habe wegen meiner Schuppenflechte damit begonnen …. nach sonstigen Diäten, Salben und richtig heftigen Medikamenten meine letzte Hoffnung. Bei einer Bekannten ist die Tierhaar und Pollenallergie um ein vieles besser geworden.
    Liebe Grüße und vielen Dank für den tollen Bericht.
    Ursula

  5. Hallo Katharina! Das Thema interessiert mich sehr. Danke für den Beitrag. Vor ein paar Wochen hatte ich auch genug von all dem Zucker in meinem Leben, wollte ihn komplett streichen, konnte es aber bisher nur reduzieren. Ich müsste das Thema bewusster und konsequenter angehen. Die beiden Büchertipps kommen gleich auf meine Wunschliste!
    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    Nuray

    • Hallo Beate,

      aaah, vielen Dank für den Tipp, ich hab natürlich im Regal bei Agavendicksaft und so geschaut und nix gefunden!!!

      Liebe Grüße

      Katharina

  6. Respekt. Ich finde es toll, was man schaffen kann, wenn man es wirklich will.

    Problematisch wären für mich wohl die Alternativen. Reis (in welcher Form auch immer) ist wegen des oft hohen Arsengehalts für mich keine, Mandeln und Avocados verbrauchen im Anbau sehr viel Wasser, was in den Anbaugebieten oft Mangelware ist, Quinoa und Kokosnuss haben für mich einen zu weiten Transportweg, um sie regelmäßig zu genießen … Schwierig, alles kann man vermutlich nicht richtig machen.

    Inspiriert hat mich Dein Beitrag in jedem Fall. Mit Xylit habe ich neulich auch schon geliebäugelt, ich glaube, ich besorge gleich morgen eine Packung und teste, wie das meiner Familie bekommt.

    • Hallo Merle,

      ja das stelle ich mir schwierig vor, wenn man nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf die Umwelt achten will, das ist leider nicht ganz so einfach! Vielleicht kannst du ja auf heimische Nüsse wie Haselnüsse und Walnüsse zurückgreifen, das fällt bei uns leider weg, weil mein Sohn eine Nussallergie hat und nur Mandeln verträgt. Ich kenne das Problem von meiner Schwester, die sich viele Jahre vegan ernährt hat. Wenn man die ganzen Hintergründe kennt, hat man schon Probleme, mit gutem Gewissen z.B. Soja zu essen. Ich hoffe du findest einen guten Mittelweg!

      Liebe Grüße und alles Gute!

      Katharina

  7. Liebe Katharina,

    vielen Dank für Deinen Beitrag ! Und ein großes Kompliment an Dein Durchhaltevermögen ! Dein Bericht macht mir Mut, es doch einmal zu versuchen. Abnehmen – ja – das muss ich definitiv. Aber in erster Linie geht es mir darum, wieder ein gesundes Körpergefühl zu bekommen und obwohl ich locker auf Eis, Gummibärchen und dergleichen verzichten kann und auch keine Tafel Schokolade auf einmal verdrücken könnte, stelle ich doch fest, dass die Sucht nach Süßem da ist. Und wie Du es bereits erwähnt hast – wenn man dann noch die versteckten Zucker dazuzählt, das summiert sich schon. Ich will es auf alle Fälle probieren – die Fastenzeit und der Frühling bieten sich dazu ja geradezu an – und dann bin ich gespannt, wie ich es a) durchhalte und b) wie es sich auf mich auswirkt. Übrigens fällt mir jetzt, wo ich es so schreibe, bewußt ein, dass es ich zumindest was warme Getränke angeht, schon seit Jahren auf Zucker verzichte und das war nicht immer so. Früher gab es Tee und Kaffee immer mit Zucker, irgendwann mochte ich es im Tee nicht mehr, bei Kaffee nur noch zu Latte oder Capucchino. Irgendwann mochte ich es auch da nicht mehr. Schon seit Jahren. Also, da ging es doch auch…. Ich bin gespannt und danke Dir für Deine Inspiration !

    • Hallo Alexandra,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du dein Vorhaben umsetzen kannst! Für die ersten zwei Wochen würde ich dir empfehlen, nicht essen zu gehen, im Restaurant ist es immer super schwierig, was passendes zu finden, gerade Salatdressings und Saucen sind immer stark gesüßt. Wenn du dich damit beschäftigst, wird es dir sicher nicht so schwer fallen, vor allem weil es schnell zu einer Art Sport wird, leckere Lebensmittel ohne Zucker zu finden 🙂

      Hau rein, das packst du!!!

      Liebe Grüße

      Katharina

  8. Ich denke unserer Gesellschaft ist der „gesunde Menschenverstand“ beim Thema Essen abhandengekommen. Ein Hype jagt den nächsten. Ich habe, als meine Kinder noch klein waren, viel zu viel in gute und böse Lebensmittel eingeteilt. Das würde ich jetzt nicht mehr so machen. Das Einkaufen soll nicht in eine stundenlange „was-steht-an-Inhaltsstoffen-hinten-drauf-Aktion“ ausarten. Vorallem für Mädchen kann diese exzessive Thematisierung der Ernährung in der Pubertät wie ein Brandbeschleuniger wirken.
    Warum ist es nicht gut, zwischendurch Schokolade, ein Stück Kuchen oder industriellen Zucker zu essen. Warum das Streben nach Selbstoptimierung?!
    Ein schlechtes Gewissen und das Gefühl von Versagen beim Essen von „vermeintlich“ schlechten Lebensmitteln – wer will das?! Denke du bist essenstechnisch sowoeso schon ein bewußt verantwortungsvoller Konsument.
    Immer locker bleiben! 🙂

    • Hallo Jutta,

      vielen Dank für deine ehrliche Antwort! Ich finde du hast Recht, dass das Bewusstsein für richtiges Essen heute oft fehlt, weil es alles, was man früher noch selbst gemacht hat, heute fertig zu kaufen gibt! Ich habe immer ganz selbstverständlich an fast jedes Essen Gemüsebrühe für den Geschmack dran getan, bis ich gemerkt habe, dass da ganz schön viel Quatsch drin ist! Jetzt verzichte ich komplett darauf und tadaaa – es schmeckt ja trotzdem 🙂 ! Ich habe mir bei meiner Ernährung nie etwas vorzuwerfen gehabt, Fertigessen aus der Tüte gibt es bei uns nicht mal beim Campen! Aber was den Zuckerkonsum betrifft, kann ich wirklich von einem Problem für mich sprechen, da ich Zucker völlig falsch konsumiert habe! Schokolade zur Belohnung, als Trost nach einem blöden Tag, „sich was Gutes tun“ usw.! Ich musste einfach für mich diesen Schritt gehen, meinen Körper mal runter zu fahren und sozusagen zu entgiften! Und ich fühle mich wirklich toll damit! Das Lesen der Inhaltsstoffe habe ich inzwischen auch schon fast aufgegeben, das war mir nur am Anfang wichtig. Nun kaufe ich nur noch soweit als möglich unverarbeitete Produkte, Naturjoghurt, Gemüse, Naturreis… alles andere mache isch selbst (ich experimentiere gerade an einem Ketchup Rezept, weil ich darauf nicht verzichten mag).

      Was meine Kinder betrifft, so dürfen sie weiterhin Schokolade und Gummibärchen essen! Ich habe auch schon erlebt, dass es nach hinten losgehen kann, wenn Kinder zu Hause nichts Süßes bekommen und sich dann alles reinschaufeln, sobald sich die Gelegenheit ergibt! Aber ich habe einfach ein besseres Gefühl dabei, wenn es nicht schon zum Frühstück Erdbeerjoghurt und Toast mit Schokocreme gibt. Nachmittags darf sich jeder was kleines aus unserer Naschkiste aussuchen und natürlich gibt es für meine Kinder auch Obst. Seit dem läuft das bei uns alles viel bewusster, weil man sich nicht im vorbeigehen irgendwas zu essen reinschiebt und der Genuss wieder richtig zelebriert wird! Ob da irgendwann wieder Zucker dazu kommt in Form von leckeren selbstgemachten Marmeladen möchte ich jetzt noch gar nicht ausschließen, aber für den Moment fühle ich mich super mit meiner Entscheidung.

      Ein schlechtes Gewissen beim Essen ist natürlich blöd, das will ich niemandem vermitteln! Aber ein gutes Gefühl, wenn man seinem Körper tolle Nahrungsmittel anbietet, die fit machen statt träge, die gut für die Haut und das Wohlbefinden sind!

      Liebe Grüße

      Katharina

  9. Hallo Katharina,

    ein toller Beitrag. Ich möchte in der Fastenzeit auf Süßigkeiten verzichten und kann ähnlich wie du eine Tafel Schokolage ruckdizuck verputzen. Ich bin gespannt, wie es klappt.

    Über das Rezept für die Riegel würde ich mich freuen 🙂

    LG, Michaela

  10. Toller Beitrag der sicherlich sehr motiviert. Ich verzichte seit dem 02.01. weitestgehend auf Zucker und ernähre mich nachdem SOS Prinzip. Welches mir sehr gut tut. Die Haut, die mittags Müdigkeit, die Fitness, das Gewicht hat sich alles verbessert. Ich kann nur jedem empfehlen eine zuckerfreie Zeit zu starten.

  11. Liebe Katharina,
    lustig. Genau deine Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich bin seit Anfang des Jahes zuckerfrei. Mein Ansatz war jedoch tatsächlich mein Gewicht. In der Arbeit bringt ständig jemand Kuchen mit oder ich muss mich schnell mit Schoko belohnen bei einem stressigen Projekt…Die erste Woche war sehr hart. Aber jetzt, nach 2 Monaten, ist der Verzicht Gewohnheit und überhaupt nicht mehr einschränkend. Und das Tolle: 4kg runter, Wunschgewicht erreicht.
    Und ich habe für mich beim Tatort Rote Beete Chips für mich entdeckt. Ich bin süchtig nach denen 🙂
    Ich bin allerdings nicht so streng wie du. Ich lasse nur den offensichtlichen Zucker weg wie beispielsweise Süßigkeiten, Ketschup etc. Und das ist echt viel was man sich da so über den Tag beiläufig unbewusst reinhaut. Danke für diesen tollen Post.

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