Familie im Quadrat

Fotos gehen ja eigentlich immer als Geschenk, vor allem wenn es sich um Kinderbilder handelt. Mir gefallen Fotos in Schwarz/ Weiß auf Leinwand sehr gut. Heute zeige ich Euch, wie man Familienbilder auf Leinwand einfach selber machen kann! Die Idee kam mir, weil ich so oft mit Transferfolie arbeite, ich habe vorher aber noch nie Fotos auf Stoff gebügelt, immer nur Grafiken.

Normalerweise bin ich vorsichtig mit der Veröffentlichung privater Fotos im Internet, vor allem wenn meine Kinder zu sehen sind. Aber als Medienwissenschaftlerin habe ich mir gedacht, dass es sich in diesem Fall ja um ein Foto von Fotos handelt und das somit weit genug weg ist von der Realität (ja, manchmal muss auch ich ein wenig neunmalklug daherreden!). So, jetzt habt Ihr uns alle mal gesehen, meinen Mann, meine Tochter, meinen Sohn und mich. Beim Betrachten fällt mir gerade auf, dass mein Mann und ich ähnlich seltsam blicken!

So wird es gemacht:

Man braucht weiße Leinwände, die nicht größer sind als 18 x 26,7 cm (man hat nur die Fläche eines DIN A4 Blattes zur Verfügung). Außerdem braucht man T-shirt Transferpapier für helle Textilien (nicht das allerbilligste nehmen, das taugt nichts!), weißen Baumwollstoff oder feines Leinen, einen Tacker und ein ganz klein wenig Bildbearbeitungs-Know-How.

Zuerst misst man die Fläche der Leinwand aus, dabei die Ränder einbeziehen. In dieser Größe schneidet man das Bild zu (bei meinen Leinwänden ist die Fläche 15 x 15 cm und der Rand ist 1 cm hoch, also habe ich das Bild auf 17 x 17 cm skaliert. Dabei muss man darauf achten, dass der sehenswerte Teil des Fotos nur die Fläche auf der Leinwand bedeckt, sonst wandert ein Teil des Kopfes über den Rand. Auf Wunsch kann man das Bild entsättigen, sodass es Schwarz/ Weiß wird. Zum Drucken muss man das Bild noch spiegeln, damit man es dann richtig herum aufbügelt.

Das auf die Transferfolie gedruckte Bild mit etwas weißem Rand ausdrucken und nach Pakckungsanweisung auf den weißen Stoff bügeln, dabei einen umlaufenden Rand von etwa 2 cm lassen. Das Foto auf der Rückseite der Leinwand festtackern.

Viel Spaß beim nachbasteln! Was machen Eure Weihnachtsvorbereitungen? Ich bin eigentlich ganz gut organisiert, ich bräuchte aber noch eine Idee für ein sündhaft gutes Dessert, hat jemand Vorschläge? Der Rest des Essens steht, ich koche für die ganze Familie Pute mit allem Drum und Dran.

Schöne Zeit für Euch, bis bald! Katharina

weiterlesen...

Büglein, Büglein an der Wand…

…wer hat Krimskrams schnell zur Hand? Ich natürlich mit meinem neuen Utensilo am Kleiderbügel! Ich habe doch eine Schwäche für Aufbewahrungen und deshalb heute mal wieder was praktisches gebastelt. Ich glaube, das Teil wird im Frühjahr in unser Wohnmobil einziehen (jahaa, wir haben uns mit der kompletten Familie ein Wohnmobil gekauft, das jetzt im Winter noch schnuckelig eingerichtet wird – ab nächstes Jahr gibt´s dann Leelah on tour!)

Das Herz an dem Bügel  hat mein Vater dran gebastelt, in meiner Familie muss eben jeder mithelfen…

Die Stoffe sind alte Vintagestoffe vom Flohmarkt

So habe ich es gemacht:

Zuerst die Länge des Bügels ausmessen, bei mir waren es 43 cm. Dann ein Rechteck in der Größe 43 x 85 cm aus einem robusten Stoff zuscheiden. Außerdem drei Rechtecke aus verschiedenen Stoffen in der Größe 43 x 34 cm zuschneiden. Die Rechtecke oben und unten umnähen. Dann ein Rechteck an dem großen Rechteck unten anlegen, die nächste auf etwa halber Länge innen rein und die letzte ebenfalls im gleichen Abstand innen rein. Die Böden der drei Taschen auf dem Unterstoff festnähen. Dann die Seitennähte nähen. Alles einmal rundherum mit der Overlockmaschine oder einem Zickzackstich versäubern. Die Kanten nach hinten umlegen und festnähen. Eine lange Naht durch die Mitte aller Taschen nähen. Zum Schluss das obere Ende des Utensilos über den Bügel schlagen und hinten festnähen. Fertig in etwa 1,5 Stunden!

weiterlesen...

feines aus Leder

Also eigentlich habe ich die Handytasche für mich genäht, weil ich nach Jahren endlich mal ein neues Telefon bekommen habe. Dann wollte mein Mann auch eine für sein Telefon, er hat ein Modell in Schwarz bekommen. Ich zeige Euch heute mal zwei, vielleicht kennt Ihr jemanden, der sich über eine selbstgemachte Handytasche von Euch freuen würde, vorausgesetzt, Ihr kennt dessen Telefonmodell!

Alles, was man dafür braucht, sind Lederreste und Lederbänder

Diese Tasche ist aus butterweichem, pinkfarbenem Leder mit Ornamenten in Senfgelb

Braun und Petrol sind einfach ein perfektes Paar

So wird es gemacht:

Zuerst das Telefon ausmessen oder im Internet die Maße raussuchen. Dann eine Schablone mit den Maßen erstellen, dabei 1 cm Nahtzugabe dazurechnen (außer oben). Für diese Tasche habe ich zwei Seiten aus Leder ausgeschnitten und dann mit der Lochzange gelocht. Dann ein Lederband durchfädeln und immer wieder schön straff ziehen. Mit Knoten verschließen.

Das Leder der pinkfarbenen Tasche ist dünner, deshalb habe ich sie zusammengenäht und dann umgestülpt. So dünnes Leder lässt sich gut mit einer normalen Nähmaschine nähen. Die Ornamente habe ich ausgeschnitten, mit der Lochzange gelocht und mit Textilkleber aufgeklebt.

Oh, noch 10 Tage bis Weihnachten, seid Ihr schon im Stress oder geht Ihr ganz entspannt an die Sache? Ich habe noch wahnsinnig viel zu tun, meine komplette Familie kommt am 1. Weihnachtsfeiertag, dafür muss ich noch einkaufen, eine Bio-Pute klarmachen, eine vegane Alternative für meine Schwester überlegen, und, und, und… Aber ich mache mich nicht verrückt, ich bastel hier noch ein wenig vor mich hin und freue mich über jeden Kommentar von Euch! Der Blog tut mir einfach gut, ich wachse über mich hinaus und ein Einfall jagt den nächsten!

Wir hören voneinander! Liebe Grüße Katharina

weiterlesen...

little boxes

Ich habe mein neues Lieblings-Bastelmaterial entdeckt – Transferlack (den braucht man eigentlich für Serviettentechnik). Das Zeug klebt wahnsinnig gut und es macht richtig Spaß, damit zu arbeiten. Als erstes Projekt habe ich Kisten beklebt. Man kann sie als Set verschenken oder als Verpackung nehmen.

Ich habe eine Schwäche für schönes Geschenkpapier, endlich habe ich mal eine Verwendung dafür (einfach was einpacken und es dann zerreißen zu lassen ist mir zu schade).

Man sieht übrigens an den Kisten die Reihenfolge meiner Arbeit, die Unterste ist am besten geworden!

Beim Basteln ist mir eines meiner Lieblingslieder von der wunderbaren Malvina Reynolds eingefallen! Ich werde dabei immer ganz melancholisch. Wollt Ihr es mal hören?

Ich wünsche Euch noch eine besinnliche Adventszeit! Zieht Bilanz, schmiedet Pläne und vor allem: habt Euch lieb! (Ach herrje, ich habe das Lied wohl zu oft gehört heute Morgen)!

Liebe Grüße Katharina

weiterlesen...

Kräutertee Herzen

In unserem Garten wachsen fast nur essbare Pflanzen, wir haben mehrere Hochbeete, in denen nicht nur Gemüse, sondern auch viele verschiedene Kräuter wachsen (oh, ich freue mich schon so auf´s Frühjahr, wenn ich Euch Bilder zeigen kann!). Im Spätsommer habe ich alle geerntet, getrocknet und einen wunderbaren Kräutertee daraus gemacht. Wer keine getrockneten Kräuter zu Hause hat, kann fast alles in der Apotheke oder Supermarkt kaufen und daraus eine ganz eigene Mischung machen!

So wird es gemacht:

In meinem Kräutertee sind Kamillenblüten, getrocknete Brombeeren, Himbeerblätter (nix für Schwangere), ein klein wenig Thymian, Fenchelsamen und ein ganz kleines bisschen Salbei. Minze habe ich in der Mischung weggelassen, weil sie so dominant schmeckt.

Man wählt eine Kräutersorte als Basis, bei mir war es Kamille. Davon nimmt man am meißten. Himbeerblätter eignen sich auch gut, weil sie recht neutral schmecken. Dann gibt man weitere Kräuter hinzu, dabei gilt: je kräftiger das Kraut (z.B. Thymian, desto weniger sollte man nehmen). Ich kann Euch keine genauen Mengenangaben geben, einfach ausprobieren. Gut zusammen passen:

  • Der Klassiker: Fenchel – Anis – Kümmel
  • Minze und (echter) Lavendel
  • gegen Erkältung: Thymian – Salbei – etwas Minze
  • in eine bunte Kräutermischung, wie ich sie gemacht habe passen auch sehr gut klein geschnittene Zimtstangen (nur wenig)

Für die Teebeutel habe ich fertige Teebeutel ohne Inhalt genommen, ein Herz aufgezeichnet und die Umrisse nachgenäht. Dabei einen etwa 2 cm großen Spalt lassen. Nach dem Befüllen den Spalt zunähen. Den kleinen Papieranhänger habe ich am PC gemacht, aber man kann auch mit Hand was drauf schreiben (ich kann auf Wunsch aber auch gerne meine Labels schicken). Mit einem dicken, nicht gefärbten Garn annähen.



Ein echter Teetrinker wird sich über dieses Geschenk sicher freuen, schließlich sind keine Aromastoffe drin und in meinem Fall ist sogar alles Bio 🙂

 

weiterlesen...

Wohnzimmer im Weihnachtskleid

Ich war ja nach meinem letzten wilden Dekoausflug ins Land der bunten Farben so unzufrieden mit meinem Wohnzimmer, dass ich alles nochmal überdacht habe! Also habe ich einen neuen Teppich gekauft, da mich der alte in Grün und Türkis farblich sehr eingeschränkt hat. Schon wirkt alles viel leichter. Ich habe auch gemerkt, dass dunkle Kissen auf der weißen Couch immer viel zu schwer wirken, deshalb habe ich ein paar hellere genäht. Ach ja, das ist auch gleichzeitig das heutige Türchen: selbst genähte Kissen sind fast schon ein Klassiker unter den Weihnachtsgeschenken, machen aber Nichtnäher immer sehr glücklich!

Festliche Kissen mit Pailletten und Bändern oder unifarben aus Satin – die Anleitung gibt es weiter unten, erst muss ich Euch noch Fotos vom Wohnzimmer zeigen, weil es mir jetzt wieder richtig gut gefällt!

Der kitschige Engel musste auch mit auf´s Bild





So, jetzt aber endlich die Anleitung für die Kissen, z.B. für eines in der Größe 40 x 40 cm mit Hotelverschluss:

man schneidet ein Quadrat in der Größe 42 x 42 cm und zwei Rechtecke mit jeweils 42 x 30 cm zu. Dann schlägt man eine lange Kante des Rechtecks 2x mal um und näht die Kante fest, genauso beim anderen. Anschließend legt man das Quadrat mit der rechten Seite nach oben vor sich hin, dann ein Rechteck mit der rechten Seite nach unten oben drauf. Genauso das andere Rechteck, sodass die beiden Rechtecke an den genähten Kanten überlappen. Einmal außen entlang nähen, danach die Kanten mit einem Zickzackstich oder der Overlockmaschine versäubern.

Ich habe noch einen Stern aus Pailettenband mit Textilkleber draufgeklebt und bei dem anderen Kissen das Pailettenband und die beiden anderen Bändern aufgenäht.

weiterlesen...

Gartenfreuden

Weiter unten steht das Ergebnis der Verlosung!

Ich liebe praktische Geschenke, weil ich mich dann ganz lange Zeit nach dem Schenken noch darüber freue, wenn jemand mein Geschenk benutzt! Das tolle an der Gartenschürze ist, dass man zu dem Geschenk auch noch die Vorfreude auf die nächste Gartensaison verschenkt. Beim nähen habe ich mich schon wieder auf´s Buddeln und Säen im Frühling gefreut. Dabei habe ich schnell den Blick vom Garten im Winter abgewendet, denn da gäbe es noch so viel zu tun, aber altes Gestrüpp in der Kälte wegzumachen macht ja überhaupt keinen Spaß im Gegensatz zum Blümchen pflanzen in rosafarbener Schürze!

Mann, war das kalt draußen, aber was tut man nicht alles als Model!

So wird die Schürze genäht:

man benötigt ein Stück Wachstuch, 55 cm breit und 48 cm hoch für die Schürze und eine Rechteck 55 cm breit und 24 cm hoch für die Taschen. Außerdem 220 cm Schrägband und 150 cm Gurtband. Zum Schließen braucht man noch eine Gürtelschnalle.

Zuerst das große Rechteck zuschneiden. Die Ecken habe ich mit dem Deckel einer Dose abgerundet. Dann schneidet man das kleine Rechteck zurecht und fasst es an einer langen Seite mit dem Schrägband ein. Dann legt man es auf das große Rechteck mit 10 cm Abstand vom unteren Rand und näht es fest. Jetzt ist der Boden der Tasche angenäht, der Eingriff ist mit Schrägband eingefasst. Dann werden die Außenkanten der Schürze eingefasst außer der Oberkante (da wird später das Gurtband angenäht). Anschließend näht man die Fächer im Abstand von ca. 18 cm. Man hat jetzt drei gleich große Fächer. Das Gurtband aufnähen, dabei an einer Seite ca. 15 cm überstehen lassen. Daran wird dann die Gürtelschnalle genäht. Das Gurtende auf der anderen Seite einschlagen und festnähen, sonst franst es aus.

Ich hoffe Ihr könnt meine Anleitungen nachvollziehen! Falls jemand die Schürze nachnähen möchte und fragen hat, stehe ich jederzeit zur Verfügung!

Liebe Grüße Katharina

So, jetzt habe ich die Gewinnerin der Kosmetiktasche ausgelost, da die Glücksfee im Kindergarten ist, musste ich es selbst machen.

Gewonnen hat:

Herzlichen Glückwunsch, liebe Anna! Bitte schicke mir noch kurz Deine Adresse, dann kommt die Tasche bald zu Dir!

Danke nochmal an alle, die mitgemacht haben und mir ein so tolles Feedback gegeben haben, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut!

Alles Liebe Katharina

weiterlesen...

Ein kleines Likörchen…

…kann niemand verwehren! Er schmeckt aber auch wahnsinnig lecker nach Kaffee, Vanille und Schokolade, genau das Richtige für kalte Tage!

Jetzt muss man sich dazu nur noch Schnee vorstellen (hier liegt leider keiner), eine Wanderung mit dem Schlitten und danach ein Feuerchen… Hach, wie herrlich schnulzig!

 Man braucht dazu:

  • 1 Liter Sahne
  • 250 g Zucker
  • 3-4 starke Espresso
  • das Mark einer halben Vanilleschote
  • 3 TL Kakaopulver
  • ein klein wenig Rum (2 EL) oder Rumaroma
  • 300 ml Whiskey

Die Sahne mit dem Zucker, dem Rum, dem Vanillemark und dem Kakaopulver aufkochen. Den Whiskey und den Espresso dazugeben und alles nur ganz kurz kochen lassen, damit der Alkohol nicht verfliegt! Anschließend kann man es in abgekochte Flaschen mit Schraubverschluss einfüllen und auf den Kopf stellen. So ist es eingemacht und länger haltbar. Oder man füllt es einfach so ab und braucht es innerhalb von 2 Wochen auf, aber solange wird der Likör sowieso nicht halten!

Ihr müsst das Rezept einfach ausprobieren, der Likör ist in 10 Minuten fertig und Ihr werdet danach nie wieder einen gekauften haben wollen!

weiterlesen...

Die wolleweiche Kuscheldecke

Diese kuschelige Wolldecke habe ich gestern genäht, sie wäre ein wunderbares Geschenk für Weihnachten. WÄRE! Ich finde nämlich, dass sie perfekt bei mir reinpasst und deshalb werde ich mir mal eine Freude machen und das gute Stück behalten.

Nach dem Probeliegen war klar: die bleibt bei mir!

Für alle, die jemandem eine Freude mit so einer Decke machen wollen, so habe ich es gemacht:

Als Unterseite habe ich eine hellblaue IKEA Fleecedecke genommen (sie hat ungefähr die Maße 155 x 125 cm), denn billiger kommt man an Fleecestoff nicht ran (die Decke kostet glaube ich 1,79 Euro). Für die Deckseite habe ich 2 m Stricktoff genommen. beide Stoffe habe ich aufeinander gelegt und den Strickstoff der Form der Fleecedecke angeglichen.

Jetzt kommt der einzig nervende Teil an dem Projekt: man braucht Schrägband.  Wer richtig breites (8 cm ungefalzt oder 4 cm gefalzt) Satinschrägband bekommt, hat es ganz leicht, dann ist die Decke in 20 Minuten fertig! Wer aber wie ich keines im Stoffladen finden konnte, muss es selber machen: dazu baucht man 2 m Satinstoff (Futterstoff), aus dem man dann 16 cm breite Streifen raus schneidet, aber schräg! Das bedeutet, dass man den Stoff wie ein Rechteck vor sich legt und die Streifen von der unteren linke Ecke bis zur oberen rechten Ecke verlaufen. Dann muss man das ganze noch bügeln: zuerst einmal gefaltet, dann faltet man die äußeren Kanten nochmal zur Mitte hin und bügelt ebenfalls.

Ihr merkt schon: versucht dieses Satinband aufzutreiben, dass immer um Wolldecken rum ist! Ich bin fast verzweifelt an diesem glitschigen Schrägband, weshalb die Unterseite nicht ganz so toll geworden ist, wie ich es erhofft hatte (ja, ja, meine Schwester hat zu mir gesagt, das kommt davon wenn man so faul ist – ich hätte das Band anheften sollen!). Aber die Oberseite ist schön, und darauf kommt es ja auch an…

Liebe Grüße Katharina

weiterlesen...

japanische Schalen

Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass ich japanisches Essen liebe! Allein schon wegen der Tatsache, dass es immer ganz viele verschiedene Gerichte gibt, die alle von winzig kleinen Tellern und Schalen gegessen werden. Ich habe schon eine ganze Sammlung solcher kleinen Schalen, würde mich über diese vier aber auch freuen!

Ich finde diese kleinen Schalen so niedlich, dass ich sie am liebsten behalten würde! Aber Sachen, die man gerne selber behalten würde, sind die besten Geschenke.

Alles, was man braucht, sind kleine weiße Schalen. Man kann ganz billige aus dem Kaufhaus dafür nehmen, meine haben 75 Cent pro Stück gekostet. Außerdem braucht man einen Glas- und Porzellanmalstift, z.B. von Marabu.

Zuerst bemalt man die Schalen (am besten eine kleine Schale Wasser und ein paar Wattestäbchen bereit halten, dann kann man Fehler ganz leicht wegwischen) und lässt sie dann vier Stunden trocknen. Anschließend lässt man die Farbe im nicht vorgeheizten Backofen auf 170 Grad eine halbe Stunde einbrennen und die Schalen im Ofen auskühlen.

Noch ein wenig nett verpackt und fertig ist ein weiteres selbstgemachtes Geschenk!

weiterlesen...

Urlaub im Glas

Ich liebe Mangochutney, weil es so herrlich süß-sauer schmeckt und die Farbe allein schon gute Laune verbreitet! Ein tolles Geschenk für alle, die gerne Fisch und Meeresfrüchte essen (dazu passt es einfach super)!

So wird es gemacht (für etwa drei Gläser in der abgebildeten Größe):

  • 3 reife Mangos
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas weißen Balsamico Essig
  • Koriander gemahlen
  • auf Wunsch eine kleine scharfe Chilischote
  • etwas brauner Zucker
  • Ölivenöl
  • Salz

Die Zwiebeln und den Knoblauch in Würfel schneiden (muss nicht so fein sein, wird sowieso püriert) und in Olivenöl mit etwas braunem Zucker andünsten. Die Mangos würfeln und hinzugeben. Das ganze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Koriander abschmecken und auf Wunsch die Chilischote klein geschnitten dazugeben (scharf schmeckt das Chutney fast noch besser, aber in der milden Variante essen es auch meine Kinder). Einen Schuss Essig dazugeben, sodass das Chutney eine süß-säuerliche Note bekommt (ruhig ein klein wenig mehr, der Essiggeschmack verfliegt etwas durch das Einmachen). Das Chutney pürieren und noch heiß in vorher abgekochte Einmachgläser füllen. Die Gläser gut verschließen und auf den Kopf stellen zum auskühlen.

Das Chutney ist jetzt eingemacht und hält sich mindestens ein Jahr!

Man kann es als Dip zu Garnelen oder Fisch essen, es schmeckt aber auch als Soße zu asiatischem Gemüse mit Reis

weiterlesen...

Für eine liebe Freundin – vielleicht für Deine!

So eine kleine Tasche kann man eigentlich immer gebrauchen, sei es für Kosmetik oder alles, was man sonst noch so unterwegs braucht. Ich habe immer versucht, den Stoff passend zur Lieblingshandtasche oder zur Badezimmereinrichtung meiner Freundinnen zu wählen und damit ein schönes und persönliches Geschenk gehabt!

Eines der drei Kosmetiktaschen gibt es heute zu gewinnen! Hinterlasst bis zum 09.12. einen Kommentar in dem Ihr mir mitteilt, welche der Taschen Ihr gerne hättet! Wer diesen Beitrag bei facebook teilt, hat doppelte Chancen! Am 10.12. wird die Gewinnerin oder der Gewinner hier bekannt gegeben. Versand nur innerhalb Deutschlands. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen (das schreibe ich nur dazu, weil ich es schon immer mal schreiben wollte!).

 

Eine Variante aus Leder mit Quaste und senfgelbem Futter…

Aus Vintagestoff mit Schleife und Knopf…

Oder mit Wollstoff mit Pepitamuster und hübschen Knöpfen und Anstecker…

So wird es gemacht:

Man braucht einen Reißverschluss in passender Größe (meiner war z.B. 20 cm lang) und jeweils zwei Rechtecke, die genauso lang sind wie der Reißverschluss und 16 cm breit. Ebenso zwei Rechtecke in den gleichen Maßen als Futter. (weiter unten geht es weiter)

Zu Bild 1:

Zunächst legt man den Futterstoff mit der rechten Seite nach oben vor sich hin. Darüber legt man den Reißverschluss wie abgebildet, darauf den Deckstoff mit der rechten Seite nach unten. Nun steckt man alles drei Lagen fest und näht diese am Reißverschluss entlang zusammen. Dann dreht man das Ganze nach oben, legt die beiden restlichen Rechtecke wieder auf die gleiche Weise hin und näht sie ebenfalls fest.

Zu Bild 2:

Nun sieht es am Reißverschluss schon aus wie eine Tasche, nur dass die Seitennähte noch offen sind!

Zu Bild 3:

Jetzt öffnet man den Reißverschluss und legt die Teile aufeinander wie auf dem Bild. Dabei darauf achten, dass die beiden Reißverschlussteile ordentlich aufeinander liegen! Alles feststecken. Einmal rundherum nähen, dabei am unteren Rand des Innenfutters einen etwa 5 cm breiten Spalt lassen! Darauf achten, dass man recht nah an die Enden des Reißverschlusses kommt!

Anschließend die Tasche einmal durch die schmale Öffnung wenden und diese dann zunähen.

Fertig ist die Kosmetiktasche! Wer will, kann sie jetzt noch mit hübschen Knöpfen oder Bändern verzieren. Viel Spaß beim nachnähen!

Auch heute möchte ich Euch einen wunderschönen Adventskalender zeigen! Felix hat 24 Päckchen und kleine Briefe für seine liebste Elisa gebastelt – hach, ist das nicht romantisch?!

weiterlesen...