Die Agentur (nachher): Arbeitsraum und Wohlfühlzone mit diy-upcycling-Strandkörben

Heute zeige ich Euch endlich die letzten Eckchen aus der Agentur meines Mannes, die ich in den letzten Wochen neu gestaltet habe (für alle, die es nicht mit bekommen haben: hier und hier habe ich bereits Bilder gezeigt). Los geht´s mit meinem neuen Allzeit-Lieblings-DIY-upcycling-Projekt!

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Aus Übersee-Transportkisten habe ich zwei „Strandkörbe“ für die gemütliche Sitzecke gebaut! Falls Ihr Euch jetzt fragt, wo zum Geier Ihr solche Kisten herbekommen sollt: Der Freund einer Cousine des Schwagers Eurer Tante hat bestimmt einen Neffen, der in einer Fabrik arbeitet, wo große Teile in solchen Kisten angeliefert werden, die später einfach nur Müll für die Fabrik sind und entsorgt werden müssen! Also Ohren auf und umhören!

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Dank der gepolsterten Sitzfläche und Rückenlehne sitzt man in den Kisten so gemütlich wie in einer Muschel, man ist etwas abgeschirmt und kann sich im Arbeitstrubel mal kurz zurückziehen…

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Das Bild hat ein Freund meines Mannes auf eine Palette gedruckt, ich finde, es passt super zum rauen Holz der Tische und der Kisten! (ein Künstler bei mir aus der Stadt, also wenn Ihr gerne Euer Motiv auf Holz gedruckt hättet, meldet Euch gerne bei mir…).

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Im Arbeitsbereich stehen gleich vier riesige Norden Tische von Ikea, die durch eine selbst gebaute „Wand“ in der Mitte getrennt werden. Sehr praktisch finde ich, dass die Kabel in der Wand verschwinden und dass es sogar Steckdosen gibt.

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Am Wochenende habe ich den Jungs aus der Agentur noch ein paar Ableger meiner Sukkulenten eingepflanzt. Ich finde es erstaunlich, dass bei Männern im Büro freiwillig NIX dekoratives rumsteht! Wenn das MEIN Arbeitsplatz wäre, stünden da hübsche Pappboxen (die auf dem Foto sind meine, ich habe sie mir vorher im Bastelladen zum Bekleben gekauft und in meiner Not ins Bild geschmuggelt), ein toller Stiftebecher, ein schöner Kalender und, und, und! Das schönste, was ich auf den Tischen entdeckt habe, war ein Pantone Farbfächer! Im Nachhinein bin ich mir aber nicht sicher, wer jetzt über wen den Kopf geschüttelt hat: ich über die Herren Grafiker ob Ihrer Weigerung, Schnickschnack im Raum zu verteilen oder sie über mich, die ich wie ein Deko-Orkan über das Areal hinweggefegt bin!

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Praktische Lösungen werden von der männlichen Fraktion allerdings sehr wohlwollend umgesetzt! Die große Fläche haben wir mit MagPaint Magnetfarbe gestrichen (die Farbe hat bereits diesen Farbton uns so mussten wir sie gar nicht mehr überstreichen). An der Wand werden jetzt Entwürfe ausgestellt, oder andere Dinge „abgeheftet“, die alle im Büro betreffen.

Gemütliche Sitzecke im Büro mit DIY upcycling Strandkörben aus Übersee Transportkisten als Sessel im Industrie vintage Look

Auf der anderen Seite des Raumes beherbergen zwei 50er Jahre Kommoden Papierkram und dienen als Ablagefläche für die Drucker. Darüber hängt eine Pantone-Wandkarte auf Stoff, ein Geschenk meiner Schwester.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche, der erste Tag ist ja zum Glück schon wieder fast geschafft (zählt noch jemand die Stunden, bis Ihr endlich wieder ins Bett könnt???).

Liebe Grüße! Katharina

Teppich (im sale): bonprix

Couchtische: Amazon

Lampen Messing: maisons du monde

Schwarze Lampen, Tische: Ikea

MagPaint Magnetfarbe: supermagnete*

*Die Magnetfarbe wurde mir freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt

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diy Homeoffice Regal

Am Wochenende war ich bei strahlendem Sonnenschein auf dem Flohmarkt unterwegs und habe mich für neue Projekte inspirieren lassen. Und was soll ich sagen: ich sprudele fast schon über vor Schaffenslust! An einem Stand hat jemand ein paar Holzbretter angeboten, die ich mir für 3 Euro sofort geschnappt habe. Dann bin mit meinem voll bepackten Oma-Trolley nach Hause gefahren und habe sofort losgelegt. Wollt Ihr mal sehen, was ich aus den Brettern gemacht habe?

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Das ist mein neues DIY Regal für unser Homeoffice, das Ihr ganz leicht nachbauen könnt!

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Ihr braucht:

  • ein quadratisches Sperrholzbrett 54 x 54 cm (0,4 cm Stärke)
  • 2 Sperrholzbretter 54 x 16 cm (1 cm Stärke)
  • 3 Sperrholzbretter 26 x 16 cm (1 cm Stärke)
  • 4 kleine Metallwinkel mit passenden Schrauben
  • Akkuschrauber
  • Nägel
  • Hammer
  • weißen Lack
  • Lack oder Acrylfarben im Wunschton für die Rückwand
  • Pinsel
  • ca. 50 cm breites Gummiband
  • Tacker

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Zuerst setzt Ihr zwei der kurzen Bretter auf ein langes Brett und schraubt sie mit einem Winkel zusammen. Dann kommt ein weiteres Brett oben, welches auch mit Winkeln befestigt wird. Wer es richtig ordentlich haben möchte, bestreicht die Kanten vorher mit Holzleim.

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Damit der Kasten auch gut hält, schlagt Ihr noch Nägel in jede Kante. Dann wird das letzte kurze Brett hochkant eingesetzt, sodass zwei Fächer entstehen. Mir gefällt es ganz gut, dass die Fächer unterschiedlich groß sind. Auch dieses Brett wird mit Nägeln befestigt.

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Hinten im Bild seht Ihr den fertigen Kasten. Legt ihn auf das Brett für die Rückwand, sodass er mit der Unterkante abschließt, oben aber noch jede Menge Brett übersteht. Mit einem Bleistift zeichnet Ihr nun die inneren Umrisse der Fächer nach. Diese Flächen werden dann in Eurer Wunschfarbe gestrichen (ich habe Koralle und zartes Rosa genommen).

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Anschließend verpasst Ihr dem Holzkasten eine schöne Schicht Weißlack…

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(kurze Pause, um die Kinder ins Bett zu bringen, deshalb auch das Bild im schlechten Licht)

Nach dem Trocknen legt Ihr die Rückwand auf den Kasten (darauf achten, dass die Farben der Felder mit den Fächern übereinstimmen) und nagelt diese fest. Dafür zwar dünne, aber lange Nägel nehmen, damit es auch ordentlich hält.

Zum Schluss tackert Ihr ein Ende des Gummibandes auf die Rückseite der Rückwand (etwa 8 cm von oben), spannt den Gummi dann straff über die Vorderseite und tackert das andere Ende auch auf der Rückwand fest.

2014-05-26Homeoffice8

An dem Gummiband lassen sich super Karten befestigen und sämtlicher Zettelkram, der immer auf dem Schreibtisch rumfliegt!

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbauen! Falls sich jetzt jemand denkt: „Oh nö, das dauert sicher eeeewig“ – nee, ist in 2-3 Stunden fertig!

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Und so sieht das kleine Homeoffice meines Mannes auf der Galerie jetzt aus (ich habe ja das ganze Atelier :))! Weil Bildschirme immer so doof auf Fotos aussehen, habe ich den Computer angemacht und was sehe ich da? Schnulzige Wasserfälle als Hintergrundbild, nicht mal selbst geknipst! Unsereins pflegt die Optik des Notebooks auf liebevolle Art und Weise und wechselt die Hintergrundbilder mit jedem Entwicklungsschub der Kinder! Tz, tz, tz, morgen bekommt er von mir das ganze Familienprogramm als Hintergrundbild und wenn es sein muss, besorg ich mir noch einen Welpen!

Liebe Grüße! Katharina

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Mein Atelier (Teil 2)

Ich bin ja schon eine ganze Weile in meinem neuen Atelier (das ich Euch ja schon hier gezeigt habe), aber erst jetzt bin ich dem Chaos im mittleren Teil Herr geworden. Mein Atelier besteht nämlich nicht nur aus dem Licht durchfluteten Raum vorne, sondern misst insgesamt 80 m². Früher war es mal eine Garage mit KFZ-Grube und angesammeltem Krimskrams aus 60 Jahren.

Wir haben bei der Renovierung einen separaten Raum mit Schiebetür eingebaut, indem sich jetzt unser Lager befindet. Der Raum davor ist gleichzeitig Packstation, Arbeitsplatz und Kaffeeecke.

Hinter der Backsteinmauer befindet sich das WC, daneben meine Teeküche. Die Tafel ist schon 40 Jahre alt und ich habe sie erst vor zwei Wochen unserem Nachbarn weggeschnappt, der sie wegwerfen wollte!

An der Teeküche habe ich jetzt eine Theke (ist noch nicht ganz fertig), weil ich in meinen Räumen gerne Workshops anbieten und Getränke ausschenken würde. Ich fände es soo toll, mit anderen zusammen hier zu basteln und zu werkeln! Aber für den Moment bin ich auch so mehr als ausgelastet…

Noch ist alles etwas provisorisch zusammengestellt, weil ich erst im Laufe der Zeit sehen werde, welche Möbel man in einem Arbeitsraum wirklich braucht. Aber seit ich eine neue Kaffeemaschine und meiner Tochter den CD Player gemopst habe, fühle ich mich hier schon sehr heimelig! Vielleicht mache ich hier ja mal einen „Tag der offenen Tür“ und wir trinken mal alle zusammen Kaffee?

Liebe Grüße Katharina

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Zwischenstand

Hallo Ihr Lieben, ich wollte mich nur mal kurz melden, weil es ruhig hier geworden ist! Alles klar bei Euch? Gibt´s was Neues? Ich sitze momentan Tag und Nacht im Atelier und arbeite.

Mit tonnenweise Schokolade arbeiten meine Schwester – die ich Euch bald mal persönlich vorstellen muss! – und ich am Shop, der

Tadaaa

Anfang Juni eröffnen wird! Endlich! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es so viel Arbeit ist! Aber wenn ich nicht immer so naiv an alles rangehen würde, würde ich meinen Hintern glaube ich gar nicht hochkriegen! Also ruhig mal denken: „das ist schnell gemacht“, zwischendrin fluchen, es aber dann doch durchziehen, weil man ja schon angefangen hat. Mit der Taktik fahre ich eigentlich immer ganz gut!

Ich knipse momentan so viele Fotos, dass es sämtlichen Speicherplatz auf meinem Rechner sprengt! Hier seht ihr mich mal in action (hätte ich gewusst, dass ich Euch das Foto zeige, hätte ich mir auch mal die Haare gemacht).

Das tolle Bild, ich nenne es mal „Dreiecke auf Neon“ hat mir mein lieber kleiner Freund Joshua gemalt! Der Junge hat echt Sinn für Trends – topaktuelle grafische Muster auf DER Farbe des Sommers – wow!

Ich konnte meine Finger nicht von der Hortensie dem Schneeballstrauch (ich Anfänger!) vor meinem Fenster lassen, nachdem ich ihn sooo lange angeschaut hatte, wollte ich unbedingt ein Zweiglein für meinen Tisch.

So, ich muss jetzt weiter machen, aber ich habe mich richtig darauf gefreut, mal was schönes zu machen und Euch zu schreiben!

Liebe Grüße! Katharina

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Mein neues Atelier

Am Wochenende habe ich endlich mein Atelier bezogen, das ich mir nach dem Auszug der Agentur meines Mannes unter den Nagel gerissen habe! Nachdem ich gefühlte 500 Mal mit vollbepackten Ikeatüten und Kisten von der Galerie (also ganz oben) in die Agentur (ganz unten und noch dazu nebenan) marschiert bin, ist meine neue Wirkungsstätte zumindest im vorderen Teil fertig (und meine Sommerfigur gerettet!)

Die Vitrine für meine Stoffe habe ich neu gekauft, weil ich viel kreativer bin, wenn ich die Sachen vor Augen habe, mit denen ich arbeite! Den Rest habe ich mir im Haus zusammen gesucht…

Das 60er Jahre Sideboard hatten wir für die Agentur gekauft, aber leider, leider passt es nicht zum Stil der neuen Büroräume und jetzt muss ich es behalten *seufz* 😛

Die Korbschaukel hing früher mal bei unserer Tochter im Zimmer, endlich hat sie wieder einen Platz! Ich freue mich schon auf die vielen Kaffeepausen, die ich in ihr verbringen werde und dabei raus in den Garten schaue (to do: Kaffeemaschine besorgen!)

Ich zeige Euch heute nur Bilder vom Raum, denn an den Details arbeite ich noch! Ich brauche ein Memoboard, ein Stifteablageding, ein kleines Bücherregal  und, und, und… (das will alles erst noch gebastelt werden!)

Als nächstes kommt der mittlere Teil meines Ateliers dran: Es gibt dann eine Teeküche mit Theke und einen weiteren Arbeitsplatz. Denn vielleicht basteln wir hier ja bald alle zusammen?! DIY- und Bloggerworkshops mit leckerem Essen und lieben Menschen, wäre das nicht wundervoll?

Ich träum´ dann mal weiter! Liebe Grüße Katharina

 

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