Paletten upcycling für den Tisch

Die Palette stand den ganzen Winter über an die Schuppenwand gelehnt im Garten. Jeden Morgen, wenn ich den Rollo im Schlafzimmer hochgezogen habe, dachte ich für mindestens zwei Sekunden darüber nach, was aus ihr werden soll. Gestern war es mir dann sofort klar: eine Art Tischaufsatz, eine Mischung aus Tablett und Tischplatte!



Zuerst haben mein Mann und ich die einzelnen Bretter voneinander getrennt und die Nägel heraus gezogen. Anschließend habe ich die Breite unseres Tisches gemessen – 100 cm. Aus einem der schmalen, kurzen Bretter haben wir zwei Leisten á 4 cm gesägt und die langen Bretter auf 108 cm gekürzt. Dann habe ich die alten Nägel wieder verwendet und die langen Bretter auf die Leisten genagelt.

Entstanden ist dieses Brett, das exakt auf die Breite des Tisches passt, ohne verrutschen zu können.

Ich finde das raue Holz super schön, weil es einen tollen Kontrast zu dem glatten weißen Tisch bildet!


Man kann das Brett auch der Länge nach auf den Tisch stellen, dann dient es durch die kleine Erhöhung als Präsentationsfläche für Speisen oder Deko. Ich denke sofort an eine Art Büffet auf dem Tisch!

Ich überlege schon, einen großen Rahmen mit solchem Holz zu bauen, der über den ganzen Tisch gelegt wird als „Wechseltischplatte“. Für die Kinder ist das nichts, dafür ist das Holz zu grob, aber wenn mal Besuch kommt könnte ich sooo tolle Tischdekos damit machen!

Eine etwas kleinere Palette habe ich noch, mal überlegen, was ich daraus basteln werde! Morgen brauche ich Eure Stimmen, ich bin schon so aufgeregt, aber dazu verrate ich morgen mehr *hibbel*hibbel*

Liebe Grüße Katharina

 

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Faschingskostüm upcycling

So, jetzt haben wir Fasching also auch hinter uns gebracht, ich hoffe unbeschadet! Bevor Ihr alle Eure Kostüme verstaut, schaut doch mal, ob man das eine oder andere noch gebrauchen kann?!

Man braucht neonfarbene Strümpfe, etwas Satinband und weiße Vasen oder Glasvasen.

Einfach die Strümpfe über die Vasen ziehen. Bei der linken Vase habe ich etwas von dem unteren Teil des Strumpfes abgeschnitten und einen kleinen Knoten gemacht und oben eine Satinschleife herum gebunden.

Wer vom Feiern noch nicht genug hat, kann sich ja schon mal auf morgen freuen! Ich hoffe aber, dass es bei Euch eher eine Feier im kleinen Kreis wird. Oh Mist, jetzt habe ich meine Strümpfe zerschnitten 😉

Liebe Grüße Katharina

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Tafel mit selbstgemachter Tafelfarbe

Es gibt ja seit einiger Zeit neben der üblichen schwarzen und grünen Tafelfarbe auch Hersteller, die Tafellack in vielen verschiedenen Farben anbieten. Im Internet habe ich schon öfter gelesen, dass man Tafelfarbe ganz einfach selber machen kann! Leider konnte ich kein genaues Rezept finden, deshalb habe ich es einfach ausprobiert – und hier kommt das Ergebnis!

Alles, was man braucht ist Acryllack in der Farbe nach Wahl und Zement (ein Schnäppchen, 25 Kg kosten gerade mal 2 Euro – aber was mach ich nun mit dem Rest?).

Ein schönes Hellblau habe ich fertig nicht bekommen, deshalb habe ich weißen mit dunkelblauem Lack gemischt. Dann habe ich Zement mit dem Pinsel untergerührt – in der Menge wie Ihr sie in der Schüssel seht sind drei Esslöffel Zement, vielleicht hätte es sogar ein Löffelchen mehr sein können.

Für den Spitzenrand zuerst aus Tortenspitze den inneren Teil raus schneiden. Dann eine Sperrholzplatte Weiß lackieren und trocknen lassen. Anschließend legt man die Tortenspitze mittig auf das Brett und tupft die Tafelfarbe vorsichtig auf.

(Ich muss noch kurz erwähnen, dass ich mit den schlapp herunter hängenden Blumen heute richtig Pech hatte, dabei habe ich einen neuen Blumenladen für mich entdeckt und mich schon richtig gefreut! Aber zu Hause waren die Blumen schon nicht mehr schön – egal, Ihr sollt ja auch weiter oben hinschauen ;))

Nach dem Trocknen kann man tatsächlich mit Kreide auf der Tafel schreiben! Der Lack ist zwar etwas grobkörniger als gekaufter Tafellack, aber es funktioniert trotzdem richtig gut!

Zum Abendessen gab es dann „Moules et frites“ – Muscheln mit Pommes! Mein Mann und ich haben uns vor vielen Jahren in Frankreich in das Gericht verliebt und seit dem gibt es für uns keine alternative Beilage zu Muscheln als Pommes!

Am Valentinstag werde ich Euch auch ein super leckeres Rezept mit Fisch verraten mit Urlaubsfeeling pur!

Bis morgen, Eure Katharina

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Was wäre wenn…?

Ich habe mir eine neue Rubrik für meinen Blog überlegt! Unter dem Motto „Was wäre wenn…?“ kann ich mich endlich mal austoben und Sachen ausprobieren, die vielleicht nicht unbedingt typisch für meinen Stil sind. Genauso wie es Spaß macht, sich zu verkleiden und in fremde Rollen zu schlüpfen, kann ich mein Zuhause auch ab und zu „verkleiden“.

Bei der ersten Idee hat mir meine Mutter geholfen, weil ich gar nicht so viel Deko gehabt hätte und sie mich immer mit ihren Dekorationen inspiriert (von irgendwem muss ich es ja haben :)).

Was wäre wenn…mein Wohnzimmer komplett in Schwarz/ Weiß eingerichtet wäre?

Wer mein Haus kennt weiß, dass es bei uns immer bunt zugeht! Aber alles mal ganz reduziert in Schwarz/ Weiß zu dekorieren fand ich richtig spannend!

Weil die Sonne schien, habe ich wahnsinnig viele Fotos knipsen können und ich konnte mich einfach nicht entscheiden!

Mir hat das Shooting heute total Spaß gemacht, deshalb die Bilderflut! Vielen Dank nochmal an meine Mutter, die ihr halbes Dekolager zu mir gekarrt hat (Sorry aber das Eichhörnchen-Kissen will viel lieber bei mir wohnen!).

Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Sonntag mit herrlichem Sonnenschein, denn da hat man nicht nur wunderbare Laune, sondern auch ganz viele tolle Einfälle!

Liebe Grüße Katharina

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Zuhause bei…

Auch in diesem Jahr möchte ich Euch gerne Wohnungen und Häuser zeigen, die ich einfach wundervoll finde und die mich inspirieren. Ich möchte mich nochmal bei allen bedanken, die mich in ihre privaten Räume blicken und ihr zu Hause hier vorstellen lassen! Heute zeige ich Euch ein ganz besonders buntes und lebensfrohes Haus, genau das richtige gegen schlechte Laune bei Regenwetter!

Zuhause bei…Julia

Julia wohnt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in einem 489 Jahre alten Fachwerkhaus (jaa, bei so einem stolzen Alter wollen wir schon genau sein!). Das Haus an sich versprüht durch die vielen Balken und die kleinen Zimmer einen urgemütlichen Charme und Julia hat es geschafft, mit vielen Farben und witzigen Dekoideen eine kleine Villa Kunterbunt mitten in Hessen zu schaffen!

Hereinspaziert! So sieht ein preisgekrönter Flur aus, Julia hat damit beim Solebich Award den 1. Platz abgeräumt! Zu recht, denn dieser Flur kann alles: er bietet Platz zum Spielen und Toben für die drei Jungs oder dient als Essplatz wenn Besuch kommt.

Das Herz des Hauses ist der offene Ess- und Wohnbereich. Die Balken sind nicht nur ein toller Raumteiler, sondern machen den Raum noch gemütlicher.

Julia spielt gerne mit Farben und Mustern und kombiniert diese ganz selbstverständlich miteinander!

Noch mehr Bilder aus Julias farbenfrohem Zuhause! Typisch für ihren Stil sind die vielen kleinen Deko Arrangements und unzählige vintage Vasen! Ich habe mir schon oft Anregungen von ihr geholt, weil sie so unkompliziert Fundstücke vom Flohmarkt dekoriert und so kleine alltägliche Stillleben schafft.

Gar nicht so leicht, eine Küche in so ein altes Haus mit lauter schiefen Wänden zu bauen! Die einzelnen Module eignen sich dafür perfekt und sehen einfach Klasse aus vor der original 60er Jahre Tapete!

Schlafen unterm Baum: im Kinderzimmer schmückt ein selbst gemalter Baum mit Blättern aus Tapetenresten die Wand

Platz für kleine Kostbarkeiten! Im Tellerregal finden die schönsten Flohmarktfunde und Lieblingsstücke ihren Platz.

Etwas ruhiger geht es im Bad zu: in so einer traumhaft schönen Badewanne lässt es sich sicher wunderbar entspannen!

Auch Julia habe ich ein paar Fragen zu ihrem Wohnstil gestellt:

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben?

Mein Einrichtungstil ist gemütlich, „kruschelig“ und bunt mit viel weiß! da wir in einem knapp 500 Jahre alten Haus leben, ist hier alles krumm und schief und anders als anderswo – das mag nicht jeder. ich liebe Farbe über alles und finde fast alles toll, was bunt und alt ist! damit das nicht zu uninteressant wird, kombiniere ich natürlich auch neue Dinge dazu. die meisten menschen, die das erste mal kommen sagen immer, dass es bei mir so aussehen würde wie bei pippi langstrumpf oder wie in einer kleinen puppenstube.  Es gibt immer viel zu entdecken. Außerdem ist mir Humor dabei wichtig. Alles soll gute Laune verbreiten und nicht so ernst rüberkommen. Außerdem gibt es viele Fotos meiner Familie oder selbstgemachte Kleinigkeiten.

Was ist für Dich ein Einrichtungs- No Go? 

Es darf aber trotz allem nicht zu voll sein. immer wenn ich etwas neues auf dem Flohmarkt oder im Sozialkaufhaus finde, muss dafür etwas anderes gehen. Meistens wandert es erstmal auf den Dachboden bevor ich mich dann endgültig trennen kann. Außerdem hasse ich Unordnung. Das ist natürlich mit drei kleinen Kindern schwierig und stellt eine große Herausforderung dar. Darum bin ich eigentlich den ganzen Tag am aufräumen und verbanne rumliegende Gegenstände schnell in irgendwelche Schränke und Körbe, weil ein Teil zuviel irgendwo mein Gesamtkonzept durcheinanderbringt.

Außerdem mag ich Dinge nicht, die alle haben. Darum suche ich gerne nach Besonderem oder verändere Gegenstände. Hässliche Sachen kann ich auch nicht leiden. Selbst bei so einem gewöhnlichen Ding wie einem Putzeimer suche ich nach der schönsten Variante und so kann es auch mal passieren, dass ich meine Putzeimer bei einem Hollandurlaub kaufe, denn warum soll ich was Hässliches nehmen, wenn es auch etwas schöneres gibt – und das Suchen danach ist für mich der größte Spaß!

Wie oft veränderst Du Deine Einrichtung?

Ständig wird umdekoriert und umgestrichen. Und wie bei vielen Frauen, sind es glaube ich die Männer, die da hin und wieder die Bremse ziehen, sonst wäre es noch öfter. Außerdem verbringe ich viel Zeit zu Hause und da brauche ich Abwechslung, sonst würde ich mich langweilen.

Was ist Dein liebstes Möbelstück in Deiner Wohnung?

Mein liebstes Möbelstück ist das Bett und der Schrank meines ältesten Sohnes. Beides haben wir nach einem Urlaub direkt aus der Ferienwohnung mitgenommen. Diese Ferienwohnung war komplett mit alten möbeln eingerichtet und alles was man dort sehen und benutzen konnte, konnte man bei gefallen nach dem Urlaub kaufen, was wir dann auch direkt gemacht haben.

Das war der Besuch bei Julia, ich hoffe Euch haben die Fotos gefallen und Ihr habt die Eine oder Andere Anregung bekommen! Danke Julia, dass wir uns alle bei Dir umsehen durften!

Liebe Grüße und bis bald in meinem Zuhause! Katharina

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Holz und Neon

Diese ollen weißen Schalen habe ich mit selbstklebender Folie in Holzoptik beklebt. Dazu habe ich Blätter als Vorlage genommen, diese auf der Rückseite der Folie aufgezeichnet und ausgeschnitten. Die Teelichter habe ich auch mit der Folie und mit Washi Tape beklebt, da spart man sich den Teelichthalter, so schön sehen die aus!

 

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