diy – Fotohintergrund (Blogorganisation)

Heute zeige ich Euch mal keine Dekoidee, sondern ein praktisches DIY, mit dem ihr Eure Fotos ein wenig aufpeppen könnt. Ich hoffe, Euch interessiert so ein wenig Hintergrundwissen (Achtung, Wortspiel!) überhaupt.

Ihr glaubt gar nicht, was ich teilweise für einen Aufwand betreibe, nur um im tristen Winter ein paar nette Fotos knipsen zu können! Manchmal muss ich Essen oder Deko mitsamt dem Tisch so nah an das Fenster rücken, dass ich an der Scheibe klebe, um Fotos machen zu können. Damit man das Chaos im Hintergrund nicht sieht, schleppe ich auch gerne mal eine weiße Tischplatte ins Wohnzimmer, die dann mittels einer abenteuerlichen Konstruktion aus zwei Hockern aufgestellt wird (mir ist die Tischplatte auch schon mal entgegen geflogen und hat ein Dessert, das ich gerade fotografieren wollte, zermatscht!). Manche Dinge sehen einfach besser aus, wenn der Hintergrund abgeschlossen ist und man nicht zu weit in den Raum blicken kann.

2015-01-20DIY-Blogger-Foto-Hintergrund-5

Endlich habe ich die Sache mal vereinfacht und mir ein paar Hintergründe gebastelt, die super leicht sind und überall aufgehängt werden können, wo gerade Licht ist.

Blogger Organisation mit dem DIY Fotohintergrund aus Pappe zum Wechseln als Hintergrund für Fotos auf dem Blog

Ihr braucht:

  • große Stücke Pappkarton
  • Tapetenreste oder Papier
  • doppelseitiges Klebeband (vergesst den Sprühkleber auf dem Bild, davon schrumpelt nur das Papier)
  • Schere oder Cutter
  • Hosenbügel

So wird´s gemacht:

Na ja, die Bilder erklären sich ja von selbst. Ihr klebt die Tapete auf den Karton, achtet darauf, dass der Rapport des Musters der Tapete passt und dass es keine breiten Spalten gibt. Ich habe den Karton von beiden Seiten beklebt, so habe ich mehr Auswahl zum Wechseln. Die Kartons habe ich mit den Bügeln an einen Kleiderständer gehängt (so biegen sie nicht durch mit der Zeit).

Und so sieht einer meiner Hintergründe in Aktion aus:

Blogger Organisation mit dem DIY Fotohintergrund aus Pappe zum Wechseln als Hintergrund für Fotos auf dem Blog

Blogger Organisation mit dem DIY Fotohintergrund aus Pappe zum Wechseln als Hintergrund für Fotos auf dem Blog

Rosa und Blau ist momentan meine absolute Lieblings-Farbkombi! Ich wollte Euch eigentlich mehrere Bilder mit den verschiedenen Kartons zeigen, aber dann habe ich mich beim Fotografieren so in dieses Blau-Rosa-Bild gesteigert, dass ich danach keine Zeit mehr hatte (aber die Papierpuschel an dem Zweig mussten schon sein, oder?)

Liebe Grüße! Katharina

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diy – Fotoalbum und Bilder vom Workshop

Gestern fand der zweite Workshop zum Thema „Fotogeschenke basteln“* bei mir im Atelier statt. Wir haben pünktlich um 18.30 Uhr los gelegt, gebastelt, gequatscht und gefuttert und ehe wir uns versehen haben, war es halb zwölf! Wir waren eine so herrlich kreative Runde, dass wir ganz die Zeit vergessen haben.

Anleitung für ein einfaches DIY Fotoalbum als Weihnachtsgeschenk

Damit Ihr auch was davon habt, habe ich heute die Anleitung für ein einfaches Fotoalbum für Euch, das immer ein tolles Weihnachtsgeschenk für liebe Menschen ist (und es ist soo schnell gemacht :)).

Anleitung für ein einfaches DIY Fotoalbum als Weihnachtsgeschenk

Ihr braucht:

  • je nach Format 1-2 Bögen Graupappe
  • hübsches Papier für den Einband
  • Papier für die Seiten
  • Schere oder Cutter
  • Kleber
  • Lochzange
  • Buchbinderringe
  • Auf Wunsch Ösen + Ösenzange
  • Kleber
  • Lineal
  • Stift
  • Aufkleber, Washi Tape und alles Mögliche zum Verzieren der Seiten

Zunächst einmal überlegt Ihr Euch das Format für Eurer Album. DIN A5 quer finde ich ganz schön, dann kann man auch weiße A4 Bögen einfach halbieren für die Seiten. Schneidet die Graupappe zwei Mal zu und Papier mit etwa 2 cm Zugabe. Das Papier wird auf die Graupappe geklebt, dann die Ecken schräg abgeschnitten und die Kanten auf der Rückseite verklebt. Ein Stück Papier in der Größe der Graupappe wird dann auf die Rückseite geklebt und verdeckt die Kanten.

Dann schneidet Ihr noch so viele Seiten zu, wie Ihr braucht und locht alle Seiten und die Deckel. Ich habe die Löcher noch mit Ösen versehen. Zum Schluss nur noch alle Seiten und die Deckel mit den Buchbinderringen binden (es gibt sie in verschiedenen Stärken je nach Dicke des Albums).

Dann kommt der schönste Teil, der uns im Workshop riesen Spaß gemacht hat: das Verzieren der Seiten – wollt Ihr mal schauen?

Anleitung für ein einfaches DIY Fotoalbum als Weihnachtsgeschenk und Bilder vom DIY Workshop bei Leelah loves im Atelier in Aschaffenburg

Außer den Fotoalben haben wir noch Weihnachtskarten mit Fotos gemacht und Kühlschrankmagnete!

Anleitung für ein einfaches DIY Fotoalbum als Weihnachtsgeschenk und Bilder vom DIY Workshop bei Leelah loves im Atelier in Aschaffenburg

Für die Magnete habe ich ein Foto von Federn genommen, diese ausgeschnitten und auf Graupappe geklebt und hinten mit einem selbstklebenden Magneten versehen. Die Kanten habe ich mit kupferfarbenem Lackstift bemalt. Ich habe heute noch mal einen Schwung Magnete gemacht, weil die wirklich jeder gebrauchen kann und sie ein tolles kleines Mitbringsel sind, oder?

Ich frage mich gerade, wie wir so produktiv sein konnten, obwohl wir uns die ganze Zeit gegenseitig Fotos gezeigt und Geschichten aus Südafrika, Malaysia und vom Bauernhof (das war meine :P) dazu erzählt haben! Vielen Dank Mädels für diesen inspirierenden Abend mit spannenden Begegnungen!

Vielleicht konnte ich Euch dazu anregen, auch endlich mal die Bilder von der verstaubten Festplatte zu holen, in Erinnerungen zu schwelgen und ein Fotoalbum zu basteln!

Und am Ende hat man beim Blättern im Album auf der Couch das wohlige Gefühl:

DIY Foto Workshop bei Leelah loves in Aschaffenburg

Ich wünsche Euch ein gemütliches Wochenende! Katharina

*Der Workshop entstand in Zusammenarbeit mit dem Online Fotoservice pixum, der die Teilnehmer mit Gutscheinen für die Entwicklung ihrer Bilder unterstützt hat – vielen Dank dafür, auch für den schnellen Versand!

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Kleiner Objektivtest: Zoom oder Festbrennweite?

Da ich immer öfter von Euch gefragt werde, womit ich denn fotografiere, hab ich mir gedacht, ich mache heute mal einen Post darüber, ich hoffe, Euch interessiert das Thema überhaupt (für alle anderen ist wenigstens etwas Deko auf den Bildern ;)).

Jahrelang habe ich mit einem Nikkor Objektiv mit Festbrennweite (35mm) auf meiner Nikon D7000 gearbeitet, was mich zu waghalsigen Aktionen wie „auf die Leiter steigen und über dem Balkongeländer hängen“ gebracht hat. Allein schon beim Fotografieren von Zutaten, die auf dem Tisch liegen, musste ich immer auf einen Stuhl steigen oder sogar die Leiter holen. Da ich eigentlich auf eine neue Kamera spare, wollte ich mir kein Objektiv für 1000 Euro kaufen. Also habe ich Testberichte studiert und mich für das Sigma EX 2.8/ 17-50 mm DC OS HSM für gerade mal 350 Euro entschieden, welches ich heute mal einem kleinen Objektivtest unterziehen werde.

Heute morgen habe ich ein wenig rumprobiert und zeige Euch einfach mal meine Ergebnisse, vielleicht seid Ihr ja auch noch auf der Suche nach einem passenden Objektiv oder seid Euch nicht sicher, welches Objektiv für Euren Blog das Richtige ist! Ich bin natürlich auch nur Amateur und kann nur meine eigenen Erfahrungen weitergeben!

Wer mit kleinen Dingen arbeitet, z.B. Schmuck herstellt oder über Scrapbooking schreibt und deshalb eher Details fotografiert, ist mit einem Objektiv mit Festbrennweite bestens bedient. Diese Objektive haben den Vorteil, das man zu einem guten Preis ein lichtstarkes Objektiv hat, was ein Vorteil ist, wenn man ohne Blitz fotografiert (ich habe den Blitz meiner Kamera noch nie benutzt). Außerdem finde ich, dass man sich viel stärker mit dem Motiv auseinandersetzt, weil man ja nicht zoomen kann, sondern selbst ein Stück nach vorne gehen und den besten Ausschnitt mit der Kamera suchen muss. Außerdem finde ich es meistens super spannend, wenn nicht das große Ganze zu sehen ist, sondern Möbel angeschnitten werden und dadurch der Blick des Betrachters noch mehr auf das Motiv gezogen wird.

Wer aber über Einrichtung schreibt so wie ich, wird ziemlich schnell mit dem Rücken an der Wand kleben, um überhaupt die Sofaecke auf´s Bild zu bekommen (wenn man nicht gerade ein 300 m² Loft hat). Manchmal will ich aber einfach den ganzen Raum zeigen, weshalb mich bei meinem neuen Objektiv vor allem die 17 mm Brennweite interessiert hat.

Hier mal zwei Bilder zum Vergleich:

Zoomobjektiv und Objektiv mit Festbrennweite im Vergleich und Tipps für Blogger zum Fotografieren

Das Foto habe ich mit meinem alten AF-S Nikkor 35 mm Objektiv gemacht, es zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des Wohnzimmers.

Zoomobjektiv und Objektiv mit Festbrennweite im Vergleich und Tipps für Blogger zum Fotografieren

Für diese Aufnahme habe ich nur das Objektiv getauscht, das Stativ stand an der gleichen Stelle. Mit einer Brennweite von 17 mm bekomme ich locker den ganzen Raum drauf, allerdings auf Kosten des Ergebnisses (bei 35 mm ist bei gleicher Blende alles scharf, bei 17 mm sind nicht mal die Blumen vorne richtig scharf).

Nun ein direkter Vergleich der beiden Objektive bei einer Brennweite von 35 mm:

Zoomobjektiv und Objektiv mit Festbrennweite im Vergleich und Tipps für Blogger zum Fotografieren

Meine Blümchen aus dem Garten mit dem Sigma Objektiv…

Zoomobjektiv und Objektiv mit Festbrennweite im Vergleich und Tipps für Blogger zum Fotografieren

… und dem Nikkor Objektiv. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts! Also ich habe keinen qualitativen Unterschied ausmachen können (Für alle wirklichen Profis da draußen: Im Hintergrund gibt es keine Verzeichnung, das Regalbrett IST schief :)). Ehrlich gesagt hätte ich nicht erwartet, dass das Sigma Objektiv ein so gutes Ergebnis zeigt!

Zum Schluss habe ich die Kamera vom Stativ genommen und mal geschaut, was man aus der Hand so knipsen kann:

Objektivtest Nikkor AF-S 35 mm mit Festbrennweite und Sigma EX 2.8/ 17-50 mm

Na ja, bei dem Wetter ist die Blende recht groß, weshalb ziemlich viel im Hintergrund unscharf ist, aber gerade deshalb wollte ich mal sehen, wie die gleiche Blende beim Sigma Objektiv (von der gleichen Position aus) wirkt:

Objektivtest Sigma DX 2.8/ 17-50 mm

Also bis auf die Tatsache, dass unser Haus durch den Weitwinkel bedingt aussieht, als wäre es von einem verrückten Architekten in Schieflage gebaut worden, finde ich das Ergebnis gar nicht soo schlecht. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und würde mich riesig über ein Feedback von Euch Profis und Laien wie mich da draußen freuen und natürlich über alternative Obektiv-Vorschläge, bis ich mir endlich eine Vollformat Kamera kaufen kann. Und falls Ihr konkrete Fragen habt, die ich vielleicht einmal in einem Post aufgreifen kann – nur her damit!

Ich knipse jetzt noch eine Runde! Euch allen ein schönes Wochenende! Katharina

 

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