Soulfood gegen miese Laune: japanisches Donburi

Ich frage mich schon seit einer Woche, ob es nur mir so geht, aber inzwischen habe ich ein wenig rumgefragt und nun weiß ich: ALLE haben gerade echt miese Laune! Bei den Einen ist es der fehlende Tatendrang, obwohl man doch sooo gute Vorsätze hatte, bei den Anderen der hartnäckige Winterspeck, der für Frust auf der Lastenwaage sorgt oder einfach nur so ein blödes Gefühl, nicht ausgiebig draußen sein zu können, weil es einfach super ungemütlich ist. Bei mir ist es eine Mischung aus allem, der ich aber mit einer relativen Gelassenheit begegne: so ist es eben gerade, wir müssen nur noch ein paar Wochen bis zum Frühling durchhalten und dann hält das Leben für uns auch wieder Sonne und blühende Sträucher parat. Und bunte Kleider ohne kratzige Strumpfhose. Und ein Schwätzchen auf der Straße mit den Nachbarn. Bis dahin muss ich mir anderweitig mit kleinen Highlights behelfen wie Internetshopping (wieder ein Vorsatz futsch: weniger shoppen!) und leckerem Essen.

Rezept für japanisches Donburi mit Reis , Avocado und Hähnchenhackfleisch als leckeres Soulfood für den Winter

Nach dem vielen schweren Essen der letzten Wochen koche ich gerade am liebsten japanisch, mein absolutes Lieblingsessen ist gerade Donburi (ich glaube der Name bedeutet einfach nur „Schüssel Reis“) in allen Variationen.

Rezept für japanisches Donburi mit Hähnchenfleisch und Avocade als leckeres Soulfood für den Winter

Donburi mit Hähnchenfleisch, Avocado und Ei (und noch ein paar leckeren Sachen)

Ihr braucht (für zwei Personen):

  • 300 g Hähnchenbrust
  • 1-2 Tassen Sushireis
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Avocado
  • 2 Eier
  • gerösteter Sesam
  • „Sushi Powder Vinegar“ aus dem Asialaden (das gelbe Tütchen auf dem Foto)
  • 4 EL japanische Sojasauce
  • 2 El Mirin (japanischer Kochwein, gibt´s auch im Asialaden)
  • 1 EL Zucker
  • frischer Koriander

Den Sushireis in einem Sieb mit Wasser abbrausen und 30 min. quellen lassen. Anschließend mit der doppelten Menge Wasser aufkochen und dann ziehen lassen, bis er gar ist.

Rezept für japanisches Donburi mit Hähnchenfleisch und Avocade als leckeres Soulfood für den Winter

Die Hähnchenbrust in ganz kleine Stücke schneiden und zusammen mit Sojasauce, Mirin und Zucker in einen Topf geben. Zum kochen bringen und etwa 8 Minuten köcheln lassen.

Die Eier wachsweich kochen und pellen, Frühlingszwiebel und Koriander fein hacken, die Avocado würfeln.

Etwa 2 EL Essigpulver unter den Sushireis rühren und den Reis in Schüsseln verteilen, die übrigen Zutaten darüber geben.

Rezept für japanisches Donburi mit Hähnchenfleisch und Avocade als leckeres Soulfood für den Winter

Also mir hilft das immer! Was sind denn Eure Geheimtipps gegen schlechte Laune? Ich wäre für ein paar (kalorienarme) Tipps dankbar :)!

Alles Liebe! Katharina

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Die ersten Ostereier

Ostereier werden bei uns eigentlich immer nur ganz schlicht gefärbt. Meine Kinder machen das so gerne, dass an einem Nachmittag vor Ostern locker eine große Palette Eier bunt wird und das reicht dann für die ganze Familie an Ostern. Aber trotzdem wollte ich auch mal ein paar Eier aufhübschen und habe ausgeblasene Eier mit gepressten Blüten beklebt. Sie sollen ein wenig japanisch aussehen wegen den Kirschblüten und so (psst, es sind gar keine Kirschblüten, sondern Pflaumenblüten, aber da wollen wir mal nicht so sein).

DiY Ostereier mit Kirschblüten im japanischen Look

Übrigens schreibe ich diesen Post gerade unter schwerer Anstrengung, da ich schon die ganze Woche im Garten wüte und mir ALLES weh tut! Hoffentlich kann ich Euch bald mein neues Beet zeigen, für das ich Rasensteine gelegt und vermoostes Gras umgegraben habe – eine echt tolle Aufgabe! In den nächsten Wochen werden wir unseren Garten einmal komplett auf den Kopf stellen, da wir unseren alten Schuppen abreißen müssen (ich heule gleich, aber es muss sein). Aber das zeige ich Euch, wenn es so weit ist…

DiY Ostereier mit Kirschblüten im japanischen Look

Das Prinzip ist ja ganz einfach: gepresste Blüten aus der Blumenpresse der Tochter mopsen, die die Blüten ein paar Tage zuvor in liebevoller Kleinarbeit aufgereiht hat und mit Mod Podge auf die Eier kleben. Nach dem Trocknen nochmal mit dem Kleber drüber pinseln.

DiY Ostereier mit Kirschblüten im japanischen Look

DiY Ostereier mit Kirschblüten im japanischen Look

Ich stecke schon wieder halb in den Gummistiefeln, heute gehe ich Rindenmulch und Schattenpflanzen kaufen (und wer weiß, vielleicht auch ein wenig Deko :)).

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, ich hoffe, Ihr habt auch was zu buddeln?!

Katharina

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Ein Sommerdessert: süßes Sushi

Ich bin ja ein absolutes Schleckermaul und brauche nach dem Essen immer was Süßes! Wenn es aber so richtig heiß draußen ist, bekomme nicht mal ich Schokolade runter und jeden Tag Eis ist auch nichts für mich. Die Idee für süßes Sushi schwirrte mir schon die ganze Zeit im Kopf rum, weil ich (wie ich hier ja schon oft erwähnt habe) Sushi und japanisches Essen generell über alles liebe!

Den Tisch habe ich für zwei gedeckt, der kleine Schemel soll ein wenig an ein Sushilaufband erinnern. Dazu gibt es grünen Tee, aber im Sommer natürlich als Eistee.

So wird es gemacht (für ca. 15 Stück):

  • 120 g Milchreis
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 200 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 1 Mango
  • evtl. ein paar Himbeeren

Den Milchreis zusammen mit den restlichen Zutaten (außer dem Obst) aufkochen und bei schwacher Hitze 30 Minuten ziehen lassen. Am besten über Nacht stehen lassen, damit der Reis nicht mehr flüssig ist. Mit zwei Esslöffeln Nocken abstechen, die die Form von Nigiri Sushi haben. Von der Mango Scheiben schneiden und auf das Sushi legen. Die Himbeeren halbieren und ebenfalls auf das Sushi legen.

Die Himbeeren erinnern mit ein wenig Fantasie an Fischrogen, oder?

Ich wollte es erst gar nicht essen, so schön sah das Sushi auf dem Teller aus, und das, obwohl es gar nicht aufwändig ist! Ich glaube ich mache es für die Hochzeitsfeier meines Schwagers und meiner Schwägerin im August, weil es auf dem Büffet richtig was her macht und ihre Hochzeitsreise wohl wohin geht – nach Japan, das passt doch!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit frischer Luft zum durchatmen und Kraft tanken für den Sommer, der hoffentlich bald wieder kommt!

Liebe Grüße Katharina

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Grüntee-Eis

Wie toll, dass bei uns endlich mal die Sonne schien, das hat so gut getan! Weil ich so viel nachzuholen hatte, habe ich heute alles auf einmal gemacht: Einen Kaffee im Garten getrunken, offene Schuhe angezogen, die fast verstaubte Sonnenbrille rausgekramt, mal kurz durch die Stadt flaniert und dann musste natürlich noch ein Eis her! Also habe ich mir die Eismaschine meiner Mutter ausgeliehen und leckeres Matcha Eis gemacht!

Man braucht (für 500 ml Eis):

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1-1,5 TL Matchapulver (japanisches Grünteepulver, nicht ganz billig aber sehr ergiebig und lecker!)

Die Milch leicht erwärmen und den Zucker solange einrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten einrühren und alles ca. 50 Min. in der Eismaschine gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, kann das Eis auch in den Gefrierschrank stellen und alle 15 Minuten umrühren, bis es gefroren ist. (Da hat man dann auch schon die nötigen Kalorien abtrainiert und kann sich anschließend ein Eis genehmigen ;))

Das Eis ist sooo lecker! Matcha und Milch passen einfach super zusammen, Ihr müsst auch mal etwas Matcha in Milch rühren und mit Eiswürfeln trinken – eine echte Alternative zu Eiskaffee!

Unglaublich was so ein paar Sonnenstrahlen ausmachen! Habt Ihr auch so gute Laune heute? Also mein Akku ist wieder für ein paar Tage aufgefüllt, sodass es mir hoffentlich nichts ausmacht, dass es wieder schlechter werden soll.

Bis bald! Eure Katharina

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japanische Schalen

Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass ich japanisches Essen liebe! Allein schon wegen der Tatsache, dass es immer ganz viele verschiedene Gerichte gibt, die alle von winzig kleinen Tellern und Schalen gegessen werden. Ich habe schon eine ganze Sammlung solcher kleinen Schalen, würde mich über diese vier aber auch freuen!

Ich finde diese kleinen Schalen so niedlich, dass ich sie am liebsten behalten würde! Aber Sachen, die man gerne selber behalten würde, sind die besten Geschenke.

Alles, was man braucht, sind kleine weiße Schalen. Man kann ganz billige aus dem Kaufhaus dafür nehmen, meine haben 75 Cent pro Stück gekostet. Außerdem braucht man einen Glas- und Porzellanmalstift, z.B. von Marabu.

Zuerst bemalt man die Schalen (am besten eine kleine Schale Wasser und ein paar Wattestäbchen bereit halten, dann kann man Fehler ganz leicht wegwischen) und lässt sie dann vier Stunden trocknen. Anschließend lässt man die Farbe im nicht vorgeheizten Backofen auf 170 Grad eine halbe Stunde einbrennen und die Schalen im Ofen auskühlen.

Noch ein wenig nett verpackt und fertig ist ein weiteres selbstgemachtes Geschenk!

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Eine Schüssel voll Glück

Ich möchte Euch heute mein absolutes Lieblingsessen vorstellen! Japanische Ramensuppe könnte ich einfach immer essen, weil so viele leckere Sachen drin sind und die Brühe richtig kräftig und lecker schmeckt!

So wird´s gemacht (für 4 Personen)

Zuerst wird die Grundbrühe gekocht:

  • etwas Sonnenblumen- oder Pflanzenöl
  • 500 Gramm Schweinelende
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 3 cm frischer Ingwer, geschält und gerieben
  • 100 ml Sojasauce
  • 50 ml Sake
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 4 hartgekochte Eier, gepellt
  1. Etwas Öl in einer Kasserolle erhitzen und das Fleisch darin bei mittlerer Hitze gleichmässig anbraten.
  2. Frühlingszwiebeln, Ingwer, Sojasauce, Sake und Zucker dazugeben und so viel Wasser einfüllen, dass das Fleisch fast bedeckt ist. Sobald das Wasser kocht, auf mittlere Hitze herunterschalten. Die Brühe 40 Minuten köcheln lassen.
  3. Wenn die Flüssigkeit zur Hälfte eingekocht ist, die Eier zum Fleisch geben und von Zeit zu Zeit drehen, damit sie gleichmässig eine braune Farbe annehmen.
  4. Anschliessend das Fleisch in Scheiben schneiden, die Eier halbieren und zur Seite stellen, sie sind später die Einlage der Suppe.

Zubereitung der Ramensuppe

  • 2 Liter Wasser
  • 3 Esslöffel Instant-Hühnerbrühe
  • die Grundbrühe
  • 4 Esslöffel Sojasauce
  • 2 in dünne Streifen geschnittene Karotten
  • 600 Gramm dünne chinesische Eiernudeln
  • gekochtes Schweinefleisch, in Scheiben geschnitten und hart gekochte Eier
  • gehackte Frühlingszwiebeln
  • eine Hand voll getrockneter Shitakepilze, in Wasser vorher ca. eine halbe Stunde eingeweicht
  • grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • gerösteter Sesam
  1. Für die Suppe das Wasser zum Kochen bringen, die Hühner – und Schweinefleischbrühe, die Sojasauce und evtl. Salz hinzufügen. Erneut aufkochen lassen, anschliessend auf kleinster Hitze weiterköcheln lassen.
  2. Von den Shitakepilzen die Stiele entfernen und und die Pilze etwa 15 Minuten in der Brühe kochen. Anschließend die Nudeln und die Karotten dazugeben und 4 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Schweinefleischscheiben und je zwei Eihälften in große Schüsseln geben und die Suppe aufteilen. Die Frühlingszwiebeln und den Sesam darüberstreuen.

Die Suppe ist zwar etwas aufwändig, aber die Mühe lohnt sich wirklich!

 

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