Kürbis Gnocchi mit Salbeibutter und Speck

Vielen Dank nochmal für die lieben Worte zu meinem letzten Post! Ich bin ja so froh, dass ich so viele liebe, nette und interessante Leser habe! Knutsch an alle! Wie schön, dass wir uns hier alle so lieb haben, dann ist das heutige Rezept mit Wohlfühlgarantie genau das Richtige! Das tolle an meinem Blog ist, dass ich durch ihn gerade beim Kochen viel mehr ausprobiere als ich es sonst tun würde! Normalerweise wäre ich viel zu faul, unter der Woche einfach mal so was aufwändiges zu kochen, aber glaubt mir: es hat sich gelohnt!

Die erste Portion, in der ich das Mehl vergessen hatte, war schon super lecker (so was passiert mir öfter!). Aber die zweite Ladung mit Mehl war einfach umwerfend!

Man braucht (für 4 Portionen):

  • ein kleiner Hokaido Kürbis (etwa 700 g, nach dem Putzen gewogen)
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 100 g Semmelbrösel
  • 100 g Mehl (nicht vergessen ;))
  • 100 g Pecorino Käse
  • 3 Eigelb
  • etwas Olivenöl
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • auf Wunsch gewürfelter Speck
  • 7-8 Salbeiblätter
  • Butter zum braten

Den Kürbis putzen und in grobe Stücke schneiden, die Kartoffeln schälen und ebenfalls grob schneiden. Beides auf ein Backblech setzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Alufolie bedecken und bei 160 Grad für 60 Minuten backen.

Anschließend den Kürbis und die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen (wer keine Stücke von der Schale in den Gnocchis mag, muss diese vorher abschneiden). Dann Eigelb, Mehl, Käse und Semmelbrösel dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.

Aus dem Teig mehrere Würste mit etwa 2 cm Dicke formen und Stücke in 2 cm Breite abschneiden. Die Gnocchis auf die Schnittkante legen und mit einer Gabel das typische Muster einprägen.

Die Gnocchis in Salzwasser für 3-4 Minuten kochen, abseihen und in etwas Butter mit Speck und Salbei anbraten.

Das ist jetzt nicht gerade ein Weight Watchers Rezept, aber bei dem miesen Wetter darf man sich ruhig ein wenig Winterspeck anfuttern, oder?

Liebe Grüße Katharina

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Kürbis-Aufstrich und Gewinner

Bei uns hat sich die Lage wieder ein wenig beruhigt und die Kinder haben ihr Territorium wieder in Beschlag genommen. Es war aber echt mal schön, durchs Wohnzimmer laufen zu können, ohne über ein Barbie Pferd zu stolpern!

Ich habe heute ein leckeres Rezept von meiner Mutter für einen Kürbis-Brotaufstrich für Euch! Und während wir alle genüsslich ins Brot beißen überlegen wir doch mal, wie wir uns diesen Herbst so dekorieren, oder?

Letztes Jahr hatte ich total Lust auf helle Farben im Herbst – Weiß, Hellgrau, Naturtöne, eben ganz skandinavisch leicht. Da der Winter aber dann so furchtbar lang und nass war, haben die eintönigen Farben nicht wirklich zur Erhellung der Laune beigetragen. Deshalb soll dieses Jahr die Farbe knallen! Also her mit Fuchsia, Orange und Gelb! Denkt Euch jetzt mal die knallige Sonne weg, die gestern schien – trotzdem noch schön fröhlich, oder?

Mein geliebtes Acapulco-Geschirr hat übrigens Zuwachs bekommen! Die liebe Gudrun, eine treue Blogleserin, hat mich angeschrieben, dass sie mir noch 50 Teile für meine Sammlung günstig abtreten würde. Jahaa, natürlich wollte ich und bin mit Kind und Kegel zu ihr gefahren. Ich hab jetzt sogar Eierbecher! Danke nochmal Gudrun, Du hast mir so eine Freude gemacht! Jetzt aber endlich mal weiter zum Rezept:

Kürbis-Brotaufstrich

man braucht (für 1-2 Gläser):

  • 300 g Kürbis (ohne Kerne gewogen)
  • 125 g Frischkäse
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 EL Honig
  • 1 Bio-Orange
  • 2 El gehackte Pistazien
  • Salz und Pfeffer

Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und in einer Auflaufform im Backofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten weich backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Frischkäse, Vanillemark, Honig und Pistazien unterrühren. Die Orangenschale abreiben und zusammen mit dem Saft zugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt hätte ich fast vergessen, die Gewinner der Kissen-Verlosung bekannt zu geben (Späßle). Gewonnen haben jeweils einen Kissenbezug:

Vanessa

Jessy89

kessly

Ich hoffe, Ihr wisst, dass Ihr gemeint seid (Vanessa ich habe Deinen Blog verlinkt, damit Du Bescheid weißt). Also schnell her mit Euren Adressen (auch wenn ich die Kissen erst in 10 Tagen versenden kann, weil wir doch morgen in Urlaub fahren, ich hoffe, das ist ok für Euch!)

Habt Ihr schon Farbrenner für diesen Herbst? Immer noch Neon oder lieber gedeckte Farben?

Alles Liebe, wir hören (oder „lesen“, wie Alex gesagt hat) uns nach dem Urlaub – ach was, ich melde mich mal vom Bauernhof, ja?

Liebe Grüße Katharina

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Landleben

Heute zeige ich Euch ein paar Bilder aus meiner Küche! Ich habe ganz viel frisches Gemüse gekauft und leckere Sachen für den (ich traue mich gar nicht es auszusprechen) –  Winter eingemacht. Leckerer und vor allem günstiger werden die Tomaten dieses Jahr nicht mehr, deshalb habe ich ein paar Leckereien für die Zeit gekocht, in der man mit verbundenen Augen kaum entscheiden kann, ob man gerade in eine Tomate oder ein Stück Wassermelone beißt.

Zitronenmelisse und Minze habe ich zum Trocknen aufgehängt, daraus mache ich mir einen leckeren Tee. Da ich schon mal im Garten unterwegs war, habe ich noch einen Blumenstrauß und frischen Rosmarin und Thymian gepflückt.

Das Brot hat mein Mann gebacken, sieht es nicht lecker aus? Er hat das Brot backen vor einigen Monaten für sich entdeckt und inzwischen sehen die Brote aus wie von einem richtigen Bäcker (und schmecken mindestens genauso gut).

Hier stehen schon die ausgekochten Gläser bereit. Befüllt wurden sie mit Salsa Sauce (von der ich schon ein Glas gekillt habe während ich das hier schreibe), Tomatensauce mit Kräutern und eingelegten Antipasti bestehend aus Oliven, halbgetrockneten Tomaten aus dem Dörrautomaten und gegrillten Zucchini in Olivenöl. Jetzt kann ich zum Mittagessen immer mal schnell Nudeln mit Tomatensauce kochen und habe dabei das gute Gefühl, dass nur leckere Sachen im Glas sind!

Von der Tomatensauce habe ich gleich mal zwei Gläser eingepackt, weil wir heute unsere Sachen ins Wohnmobil packen und zwei Tage ins Blaue fahren! Auf dem Programm steht jede Menge Kinderquatsch und hoffentlich ein Fläschchen Wein bei Sonnenuntergang – hach, ich freu mich!

Am Mittwoch sind wir wieder da! Liebe Grüße Katharina

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Lieblings Thai Food

Immer wenn das Wetter so schwül ist, muss ich an das Klima in Asien denken. Als mein Mann und ich vor vielen Jahren mit dem Rucksack durch Thailand gereist sind (was man mit Anfang 20 eben so macht), haben wir uns einmal von Norden nach Süden durchgefuttert. Ein Gericht ist bis heute unser beider Lieblingsessen – Som Tam! Entdeckt haben wir es bei einer Frau, die am Straßenrand auf dem Boden saß und es frisch zubereitet hat. Wir haben alle Zutaten sofort im Kopf abgespeichert und in unserer Hütte aufgeschrieben.

Som Tam ist ein sauer-scharfer Salat aus grünen, unreifen Papayas (im Asialaden erhältlich aber nicht ganz billig). Er schmeckt fantastisch frisch und ist mal was ganz anderes für Grillparties und Sommerfeste. Wenn man mit den Erdnüssen sparsam umgeht, hat der Salat auch praktisch kein Fett und keine Kohlenhydrate!

Man braucht (für 2 Portionen):

  • 1 unreife Papaya
  • 1 Karotte
  • 2 EL ungesalzene Erdnüsse
  • 2 Tomaten
  • 1 kleine Chilischote (in Thailand würde man 4 nehmen)
  •  2 Knoblauchzehen
  • etwas Palmzucker oder ersatzweise 2 TL brauner Zucker
  • 3 EL Fischsauce
  • Saft einer Limette
  • ein Mörser (oder eine Schüssel mit irgendwas anderem zum Stampfen)
  • (der Vollständigkeit halber: in das Original Rezept kommen noch kleine getrocknete Shrimps rein, aber die lasse ich immer weg)

Papaya und Karotte schälen und mit einem Julienneschneider in feine Streifen schneiden (oder per Hand schneiden).

Knoblauch, in Ringe geschnittene Chili und Zucker in den Mörser geben und zerstampfen. Die Erdnüsse und die Fischsauce zugeben. Tomaten klein würfeln und ebenfalls in den Mörser geben. Alles durchmengen und mit Fischsauce und Limettensaft abschmecken. Alles über die Papaya- und Karottenstreifen geben und gut mischen.

Habt Ihr auch ganz besondere kulinarische Erinnerungen an Urlaube oder Reisen in ferne Länder, an die Ihr Euch immer wieder gerne erinnert? Kocht Ihr sie manchmal nach? Wenn ja HER mit den Rezepten, dann komme ich vielleicht doch noch in Urlaubsstimmung und bekomme Fernweh, auch wenn wir mit den Kindern nur auf einen Bauernhof fahren. Aber so eine urige Brotzeit hat ja auch was für sich!

Ein schönes Wochenende für Euch! Liebe Grüße Katharina

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Grüntee-Eis

Wie toll, dass bei uns endlich mal die Sonne schien, das hat so gut getan! Weil ich so viel nachzuholen hatte, habe ich heute alles auf einmal gemacht: Einen Kaffee im Garten getrunken, offene Schuhe angezogen, die fast verstaubte Sonnenbrille rausgekramt, mal kurz durch die Stadt flaniert und dann musste natürlich noch ein Eis her! Also habe ich mir die Eismaschine meiner Mutter ausgeliehen und leckeres Matcha Eis gemacht!

Man braucht (für 500 ml Eis):

  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 80 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1-1,5 TL Matchapulver (japanisches Grünteepulver, nicht ganz billig aber sehr ergiebig und lecker!)

Die Milch leicht erwärmen und den Zucker solange einrühren, bis er sich aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten einrühren und alles ca. 50 Min. in der Eismaschine gefrieren lassen. Wer keine Eismaschine hat, kann das Eis auch in den Gefrierschrank stellen und alle 15 Minuten umrühren, bis es gefroren ist. (Da hat man dann auch schon die nötigen Kalorien abtrainiert und kann sich anschließend ein Eis genehmigen ;))

Das Eis ist sooo lecker! Matcha und Milch passen einfach super zusammen, Ihr müsst auch mal etwas Matcha in Milch rühren und mit Eiswürfeln trinken – eine echte Alternative zu Eiskaffee!

Unglaublich was so ein paar Sonnenstrahlen ausmachen! Habt Ihr auch so gute Laune heute? Also mein Akku ist wieder für ein paar Tage aufgefüllt, sodass es mir hoffentlich nichts ausmacht, dass es wieder schlechter werden soll.

Bis bald! Eure Katharina

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Feier den Tag – Linguine mit Spargel

Was hatten wir heute für einen gemütlichen Tag mit der Familie! Wir haben uns zum Mittagessen getroffen und gequatscht, anschließend habe ich einen ordentlichen Mittagsschlaf gemacht (zwei Stunden, das kann man fast schon nicht mehr Mittagsschlaf nennen!) und wir haben den restlichen Tag verbummelt.

Die Blumen hat mal wieder meine Tochter gepflückt. Seit ich mich bei ihrem ersten für mich gepflückten Strauß überschwänglich gefreut habe, bekomme ich jeden Tag einen – zum Leidwesen der Blumen in unserem Garten! Aber ich schmelze einfach dahin, wenn sie freudestrahlend mit den Blümchen zu mir kommt (wie gut, dass ich auf einem Stück Rasen eine ganze Dose Blumenwiese ausgesät habe – da kann sie sich bald nach Herzenslust bedienen!).

Und das gab´s zu essen: Linguine mit Spargel und Kräuterpesto (vegan)! Sehr lecker, deshalb hier das schnelle Rezept!

Man braucht (für 5 hungrige Erwachsene und zwei Kinder, von denen die jeweils erste Schüssel auf dem Boden verteilt wird):

  • 1 kg Linguine
  • 1 kg Spargel
  • je einige Stängel Zitronenmelisse, Thymian und Schnittlauch, gehackt (sollte gehackt eine gute Hand voll ergeben)
  • abgeriebene Schale von zwei Bio Zitronen und etwas von deren Saft
  • eine Hand voll gerösteter Sonnenblumenkerne
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Den Spargel schälen und in Stücke schneiden. In etwas Olivenöl mit ein wenig Salz und Zucker anbraten, dann bei geschlossenem Deckel ca. 12 Minuten garen. Die Kräuter mit dem Öl, dem Zitronensaft und der Schale vermengen, die Sonnenblumenkerne hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken (es kann ruhig etwas kräftiger gewürzt sein, das verliert sich später auf den Nudeln). Die Linguine nach Packungsanweisung kochen, abgießen und im Topf mit dem Kräuteröl vermengen. Anrichten und zum Schluss den Spargel über die Nudeln geben.

Der nicht vegane Teil von uns hat sich noch Parmesan darüber gerieben, ich habe es so gegessen uns fand es super lecker und frisch!

Aber nicht nur die Kleinen beschenken mich mit Blumen: den vielleicht letzten Flieder dieses Jahr hat mir mein Mann mitgebracht! Ich musste nochmal richtig tief einatmen, weil ich diesen wunderbaren Geruch bestimmt vermissen werde (zum Glück gibt es bald Lavendel, das tröstet ein wenig).

Und was habt Ihr heute gemacht? Im Garten gewerkelt oder gefaulenzt? Oder einen Ausflug gemacht? Ich habe jetzt wieder Kraft für die restliche Woche und freue mich einmal mehr, dass ich in Bayern wohne (wenn auch am letzten Zipfel) und nächste Woche schon wieder einen Tag frei habe! Yippieh!

Einen guten Start in die kurze Woche – und denkt dran: morgen ist DIENSTAG (nicht, dass Ihr wie ich total auf Montag seid und das Kind vor der Turnhalle absetzen wollt!)

Liebe Grüße Katharina

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Spargelsuppe mit weißer Schokolade

Ich LIEBE Spargel! Während der Spargelzeit könnte ich mich wirklich von nichts anderem ernähren! Immer wieder probiere ich neue Rezepte aus, aber meine Spargelsuppe bleibt unverändert, denn ich finde sie perfekt, so wie ist. Das Geheimnis liegt in der weißen Schokolade, von der die eine Hälfte während des Kochens gefuttert und die andere zum Schluss in die heiße Suppe gerührt wird – ein absoluter Gaumenschmaus!

Man braucht:

  • Schale und Abschnitte von 1 Kg Spargel
  • 1 Prise Zucker und Salz
  • 5 Stangen Spargel
  • 1/2 Tafel weiße Schokolade
  • 3 EL Mehl
  • 40 g Butter
  • 3 EL Sahne

So wird´s gemacht:

Die Schale und Enden in 2 L Wasser mit Zucker und Salz 20 Minuten auskochen. Die Stangen Spargel zugeben und nochmals für 15 Minuten mitkochen. Anschließend die Suppe absieben, den Spargel klein schneiden und beiseite stellen. In einem Topf die Butter schmelzen, das Mehl zugeben und die Spargelbrühe mit dem Schneebesen einrühren. Die Schokolade in Stücke brechen und in die Suppe rühren- Mit Salz abschmecken und die Sahne zugeben. Mit dem Spargel anrichten.

Falls Ihr Euren Liebsten oder Eurer Mama zum Muttertag was Gutes tun wollt, müsst Ihr die Suppe ausprobieren, denn Ihr werdet verzückte Blicke dafür ernten! (Falls das jemand liest, der die Suppe schon „in echt“ bei mir gegessen hat“ – bitte mal zur Bekräftigung zu Wort melden!).

Die Suppe ist nicht ohne Grund in dem Glas mit Schraubverschluss: Ich habe einige Gläser eingemacht, damit ich auch nach der Spargelzeit noch davon naschen kann. Aber so wie ich mich kenne, ist sie spätestens am Montag leergefuttert!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und sehe schon den Einen oder Anderen zum Spargelhäuschen hechten 😉

Liebe Grüße Katharina

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Neu im Geschäft: Meine Öle

Heute möchte ich Euch wieder ein neues Unternehmen vorstellen, dessen Produkte mich überzeugen und für das ich hier gerne unentgeltlich ein wenig Werbung mache! Vor einiger Zeit wurde ich von den Machern des Shops meine Öle angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, eines ihrer Bio-Öle auszuprobieren. Also habe ich gleich mal im optisch schon mal sehr ansprechenden Shop gestöbert und mich für ein Sesamöl entschieden.

Sesamöl ist bei uns immer im Einsatz, weil wir sehr viele asiatische Gerichte kochen. Deshalb habe ich gleich mal den Schnuppertest gemacht und war angenehm überrascht: so stark nach Sesam hat keines meiner Öle aus dem Asialaden bisher geduftet! Fehlte nur noch der Geschmackstest!

Wan Tan mit Garnelen- und Hackfleischfüllung

Man braucht (für etwa 35 Stück):

  • 200 g Rinderhackfleisch
  • 150 g Garnelen
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 mittelgroße Karotte
  • 1 Chilischote
  • 3-4 cm Ingwer
  • 2-3 Stängel Koriander
  • 1 EL Sesamöl
  • 2 EL Fischsauce
  • Saft einer Limette
  • 1 Eiweiß
  • 2 EL neutrales Öl zum braten
  • eine Packung gefrorene Wan Tan Blätter (aus dem Asialaden)

Garnelen, Karotten, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chilischote fein hacken. Zusammen mit dem gehackten Koriander und dem Hackfleisch in eine Schüssel geben und vermengen. Fischsauce, Sesamöl und evtl. etwas Salz zugeben.

Etwa einen TL der Masse in die Mitte eines Wan Tan Blattes geben, am Rand mit Eiweiß bestreichen, über Eck falten und andrücken. Die Wan Tans in Öl ca. 10 Minuten braten, dabei den Deckel auf der Pfanne lassen und zwischendrin nur 1x wenden. Zum Schluss mit einigen Tropfen Sesamöl anrichten und mit Sojasauce oder süß-saurer Chilisauce servieren.

Das von mir getestete Öl schmeckt wirklich richtig gut, allerdings ist es auch erheblich teurer als das Öl aus dem Asialaden. Ich habe mir aber persönlich zum Ziel gesetzt, hochwertige Öl zu kaufen und dafür bewusster damit umzugehen. Viel zu leichtsinnig habe ich immer Öl in die Pfanne aus dem Handgelenk heraus gekippt. Bei einem teuren Öl achte ich viel genauer darauf und habe auch länger was davon (und meine Figur hoffentlich auch ;)). Wer im Shop mal schauen möchte: hier gibt´s das Sesamöl – wenn Ihr bei Eurer Bestellung den Code MEINEÖLE13 angebt, bekommt Ihr 15% Rabatt!

Hast Du auch ein neues kleines Label, das zu Leelah loves passt? Melde Dich einfach bei mir, vielleicht kannst Du ja ein wenig Gratiswerbung gebrauchen?

Einen schönen Montag – äh, stimmt, es ist ja Donnerstag  – wünsche ich Euch noch! Juhuu, morgen ist schon wieder Wochenende, ich liebe den Mai!

Eure Katharina

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Am Wochenende wird gegrillt!

Jaaa, endlich schönes Wetter ohne Angst zu haben, dass es morgen wieder kalt wird! Am Wochenende soll es ja auch richtig schönes Wetter werden, perfekt also, um die Grillsaison zu eröffnen! Ich habe gestern schon ein mal ein paar Vorbereitungen getroffen, damit wir am Sonntag richtig loslegen können!

Ich liebe es, beim Grillen viele Kleinigkeiten auf dem Tisch zu haben, dann könnte ich stundenlang essen! Meistens dauert es auch so lange, da ich zwischendrin tausend Mal aufspringe, weil Kind A sein Getränk verschüttet hat, Kind B genau den gleichen Becher wie Kind A haben will und Kind C (mein Mann) noch eine Platte für das Grillgut oder sonst irgendwas braucht.

Ich habe heute ein paar Rezepte für Leckereien zusammengestellt, die man super vorbereiten kann! So hat man immer was im Haus, um spontan den Grill anschmeißen zu können!

1. All time favourite: meine Tomatenbutter

In 5 Minuten fertig und so lecker!

Man braucht:

  • 250 g weiche Butter
  • 1-2 Knoblauchzehen, sehr fein gehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 4 EL Tomatenmark

Alle Zutaten in einer Schüssel mit einer Gabel verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Um sie in Scheiben anrichten zu können, die Butter auf ein Stück Butterbrotpapier geben, einrollen und die Enden zusammen zwirbeln. Kurz ins Eisfach legen, damit sie hart wird.

2. Darf nicht fehlen: eingelegter Schafskäse mit Oliven

Bei uns gibt es Schafskäse und Oliven zum Grillen immer dazu, weil es so herrlich nach Sommer schmeckt! Wenn alles gut mit Öl bedeckt ist, hält es sich sogar mehrere Wochen.

Man braucht:

  • 1 Fetakäse aus Schafs- oder Kuhmilch
  • 1 Handvoll schwarze Oliven
  • 1 Echalotte, in Scheiben geschnitten
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 Zweige Rosmarin
  • etwas Paprikapulver, edelsüß
  • etwas Cayennepfeffer oder eine frische kleine Chilischote
  • Olivenöl zum Auffüllen

Den Feta in Würfel schneiden und mit den Oliven sowie den Gewürzen in einem Glas einschichten. Mit Olivenöl auffüllen, bis alles bedeckt ist.

3. Kein Fleisch ohne Sauce: Chili-Dattel-Tomatensauce

Die Kombination von süßen Datteln und Tomaten ist einfach göttlich! Zusammen mit Chili kommt ein Hauch Orient auf den Teller…

Man braucht:

  • 1 Echalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Honig
  • 100 g Softdatteln ohne Stein
  • 500 g passierte Tomaten
  • ca. 1 TL Harissapaste (nach und nach zugeben, sie ist super scharf!)
  • 2 MSP Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 EL Balsamico Essig
  • etwas Olivenöl zum Braten

Die Echalotte in Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken und beides in etwas Öl anbraten. Die Datteln klein schneiden und zusammen mit den Tomaten zugeben. Mit Honig, Essig, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Harissapaste abschmecken. Wer möchte, kann die Sauce einmachen, dann hat man den ganzen Sommer was davon.

Ich hoffe für Euren Geschmack war was dabei! Wer genauso gerne Garnelen und Fisch grillt wie ich, sollte dazu unbedingt mal mein Mangochutney ausprobieren! Habt Ihr auch leckere Rezepte, die bei Euch auf keinen Fall beim Grillen fehlen dürfen?

Einen schönen Tag für Euch! Ich muss jetzt erst mal schauen, ob ich im Chaosschuppen den Grill zumindest orten kann!

Liebe Grüße Katharina

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Kochen mit Wildkräutern [3]: Löwenzahn

Hätten wir wie eigentlich schon lange fällig den Rasen gemäht, wäre es mir nie aufgefallen. Ein gutes Drittel unseres – nennen wir es mal Rasen – ist von Löwenzahn besiedelt. Was einem Gartenbesitzer sonst Schweißperlen ins Gesicht treiben würde, hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und los ging´s ans ernten!

Ich muss es jetzt mal zugeben: Wer denkt, dass ich hier mein großes Latinum zum Besten gebe, irrt. Sämtliche lateinische Fachbegriffe wurden von mir liebevoll gegoogelt und eingefügt!

Und weil es so einen Spaß gemacht hat, mit meinem Körbchen durch den Garten zu hüpfen (das muss man sich mal bildlich vorstellen), habe ich nicht nur Löwenzahn, sondern auch Zitronenmelisse, Sauerampfer, Vogelmiere, Taubnessel und wilden Schnittlauch gesammelt. Zum Abendessen gab es dann:

Bavette mit Löwenzahnpesto und Wildkräutersalat

Man braucht (für 2 Personen):

  • 50 g junge Löwenzahnblätter
  • 40 g geröstete Sonnenblumenkerne
  • 20 g Pecorinokäse
  • 100 ml Olivenöl
  • eine Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

Den Löwenzahn waschen und für 10 Minuten in eine Schüssel mit Wasser legen, damit er etwas von seiner Bitterkeit verliert. Anschließend in grobe Stücke schneiden, zusammen mit den Sonnenblumenkernen, dem Öl und der Knoblauchzehe in einen Mixer geben und pürieren. Den Käse darüber hobeln und unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt auch sehr lecker vegan ohne den Käse!

Auch hier wieder den Löwenzahn 10 Minuten im Wasser schwimmen lassen. Ich habe dazugegeben, was ich gefunden habe, das hat aber sehr gut gepasst! Letztendlich kommt es natürlich auf ein sehr gutes Dressing an! Zum Glück habe ich das perfekte Dressing in petto! Mit ein paar Blüten dekoriert sieht der Salat natürlich noch besser aus! Gut eignen sich Veilchen, Gänseblümchen, Taubnesselblüten oder Schnittlauchblüten.

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Kochen mit Wildkräutern [2]: Huflattich

Wenn man sich erst mal ein wenig mit Wildkräutern beschäftigt, sieht man sie plötzlich überall (das ist das Gleiche wie mit Pilzen oder – auf unsere Gattung übertragen –  mit Schwangeren). Nie wäre mir Huflattich am Wegrand aufgefallen, wenn wir nicht einfach mal eine Blüte gepflückt und im Pflanzenbuch (wie heißt das alte Verb für googeln – ach ja) nachgeschlagen hätten!

Man erkennt Huflattich ganz gut an der gelben Blüte und dem schuppigen Stiel. Es ist für mich jetzt nicht gerade DAS Wildkraut, das ganz oben auf der Geschmacksskala angesiedelt ist, aber probieren schadet ja nicht!

Man sammelt die noch halb geschlossenen Blüten mit Samt dem Stängel. Verzehren kann man sie roh oder gekocht. Ich habe Ofengemüse mit gebratenem Huflattich daraus gemacht.

Man braucht (für zwei Personen):

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 große Fenchelknollen
  • eine Handvoll Huflattich
  • etwas Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • evtl. getrocknete französische Kräuter

Die Kartoffeln schälen und vierteln (wie ich gelernt habe, darf man Kartoffeln nicht mit Schale zubereiten; auch wenn das Viele machen, ist der grüne Farbstoff unter der Schale giftig! So viel meines Halbwissens dazu). Den Fenchel in grobe Stücke schneiden und zusammen mit den Kartoffel und einem Schuss Olivenöl in eine Auflaufform geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (ich hatte noch getrocknete Kräuter, die haben ganz gut dazu gepasst). Im Backofen bei 170 Grad 50 Minuten garen.

Den Huflattich gut waschen, trocken tupfen und in Olivenöl auf hoher Temperatur etwa 3 Minuten braten. Zum fertigen Gemüse geben.

Falls Ihr jetzt am liebsten auch sofort losziehen möchtet, kann ich Euch nur das wunderbare Buch von Meret Bissegger „Meine wilde Pflanzenküche“ empfehlen! Es ist zwar wegen seiner Größe absolut unhandlich im Gelände, aber wir haben es trotzdem mitgeschleppt! Die Fotos von den Gerichten darin sind fantastisch!

Mal sehen, was als nächstes auf dem Teller landet! Ich hoffe es ist ok für Euch, dass jetzt mehrere Posts über Wildkräuter in so kurzer Zeit kommen, aber die Saison ist nun mal sehr kurz, in vier Wochen ist sie schon wieder vorbei…(Oder habt Ihr etwa schon genug?)

Bis bald! Katharina

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Kochen mit Wildkräutern [1]: Duftveilchen

Seit zwei Jahren sind mein Mann und ich jeden Frühling auf dem Wildkräutertrip. Wir haben uns damals ein Buch zur Bestimmung gekauft und ziehen seit dem regelmäßig los, um uns unser Abendessen zu verdienen. Das Gefühl, ein tolles Essen aus der Natur zusammenzustellen ist einfach wunderbar, als könnte einem im Leben nichts schlimmes passieren, weil wir ja immer noch unser Essen selbst suchen können! Ich möchte Euch gerne ab und zu zeigen, was ich aus den gefundenen Kräutern alles mache. Den Anfang macht ein ganz bodenständiges kleines Pflänzlein, das man am besten findet, wenn man immer der Nase nach geht: das Duftveilchen!

Bei dem schönen Wetter gestern bin ich natürlich gleich mit meinem Körbchen in den Garten und habe Veilchen gepflückt (und noch welche im Garten meiner Schwiegermutter gemopst, weil meine Ausbeute zu mager war).

Eben noch im Beet…

…schon im Körbchen! Und was habe ich daraus gemacht? Natürlich den Klassiker, den schon Kaiserin Sissi über alles liebte: kandierte Veilchen.

So wird´s gemacht:

Die Veilchenblüten von den Stängeln zupfen, in Eiweiß tauchen und anschließend vorsichtig in Zucker wälzen. Auf einem Backpapier am besten über Nacht aushärten lassen.

Ich habe außerdem noch einen Veilchensirup angesetzt, aber ich glaube, er ist nichts geworden. Ich hätte die kleinen Stängel sorgfältiger abziehen müssen, dann wäre der Sirup vielleicht auch schön Lila geworden und nicht Giftgrün (dann hätte ich allerdings auch diesen Post nicht schreiben können, weil ich immer noch mit Stängelpulen beschäftigt wäre!).

Hattet Ihr gestern einen schönen Tag? Ich dachte morgens ja noch: „Oh je, das wird nix mit 20 Grad“ weil es so trüb aussah aber dann wurde es wirklich ein wunderschöner Frühlingstag, den wir mit einem Waldspaziergang, Eis essen und einem klein wenig Gartenarbeit verbracht haben.  Was habt Ihr denn so gemacht? Und habt Ihr plötzlich auch viel mehr Energie als letzte Woche?

Liebe Grüße Katharina

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