Ein kleines bisschen Herbst und Pflaumenküchlein

Ich bin gerade mal kurz in mich gegangen, ob ich Euch die Fotos schon zeigen soll. Die ist ja schon voll im Herbst Modus, werdet Ihr sicher denken! Aber ich kann gar nichts dafür, als ich meinen Spätsommerblumenstrauß fotografieren wollte, hat sich die andere Deko einfach so dazu geschlichen! Ich will ja auch unbedingt, dass der Sommer nochmal zurück kommt, aber es fällt mir gerade etwas schwer daran zu glauben. Die letzten Tage war ich durch das nasse Wetter richtig durchgefroren. Passend dazu musste ich heute morgen kalt duschen, weil ein kleines Teil unserer Wärmepumpe kaputt gegangen ist. Aber dafür – als kleiner Ausgleich – hat die Wärmepumpe alle Energie in die Fußbodenheizung gesteckt und wir hatten hier heute rund 25 Grad Raumtemperatur! Was mich dann auch noch dazu bewegt hat, den Backofen anzuschmeißen, ist mir auch noch schleierhaft, aber wenn ich mir ein saftiges Pflaumenküchlein erstmal vorstelle, MUSS ich es einfach backen!

Herbstdeko und Rezept für leckere Pflaumenküchlein mit Mürbeteig

Pflaumenküchlein man braucht (für 10 Förmchen):

  • 30 Pflaumen (ich weiß nicht, warum ich sie gezählt habe anstatt sie zu wiegen!)
  • Butter zum Einfetten
  • Zimt und Zucker gemischt, zum Bestreuen

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 100 g Zucker

Für die Streusel:

  • 50 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker

Herbstdeko und Rezept für leckere Pflaumenküchlein mit Mürbeteig

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Die Pflaumen ensteinen und halbieren. Den Teig in die gefetteten Förmchen drücken, etwa drei halbierte Pflaumen darauf geben und mit etwas Zimt und Zucker bestreuen. Aus Mehl, Butter und Zucker Streusel herstellen und über den Pflaumen verteilen. Die Küchlein im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober/ Unterhitze) ca. 35-40 Minuten backen.

Herbstdeko und Rezept für leckere Pflaumenküchlein mit Mürbeteig

Sehr lecker nicht nur im Herbst – ich habe es ja immerhin ausprobiert und die kleinen Teilchen bei 25 Grad im Spaghettiträgertop gegessen :).

Herbstdeko und Rezept für leckere Pflaumenküchlein mit Mürbeteig

Auch auf die Gefahr hin, dass mich die Sommerliebhaber unter Euch steinigen werden – ich freue mich schon unglaublich auf den Herbst, nicht nur, weil ich da Geburtstag habe! Ich liebe dicke Strumpfhosen mit Stiefeln, Tee, Strickjacken, Pilzwanderungen, Kerzen, Eintöpfe und das wohlige Gefühl, wenn man von draußen nach Hause kommt!

Herbstdeko und Rezept für leckere Pflaumenküchlein mit Mürbeteig

Worauf freut Ihr Euch denn am meisten im Herbst?

Liebe Grüße! Katharina

 

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Kaffeestunde + Gewinner

Hallo Ihr (ganz schön viel mehr gewordenen) Lieben! Ich bin gerade ein wenig auf dem Sprung, weil ich gleich Besuch von einer lieben Freundin zum Kaffee bekomme und wir später mit den Kindern eine kleine Laternenwanderung machen (da bastelt man ewig an der Laterne rum und dann soll man sie nur 1x benutzen?). Vorher gibt es aber noch was zur Stärkung, schließlich ist es heute ja richtig kalt draußen! Die Gewinner der beiden Bücher gebe ich auch gleich bekannt!

Das Naturdeko-Buch hat gewonnen: Bine A. (über Facebook, ich schreibe Dich gleich mal an!)

Das God-Jul-Buch geht an: Karo aus Hamburg (bitte schicke mir eine Mail mit Deiner Adresse, damit Du schon bald loslegen kannst zu basteln!)

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden!

Diese süße Sünde habe ich für meinen Besuch gebacken: ein richtig fluffiger Schokoladen-Mandel Kuchen, der grundsätzlich sogar vegan ist (ich muss ja wegen meines Sohnes immer nach Rezepten ohne Ei suchen, gefunden habe ich das Rezept hier, aber ich schreibe es Euch nochmal auf).

Man braucht:

  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g  Hertweizengrieß
  • 3 EL Vanillepuddingpulver
  • 250 ml Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Öl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Kakaopulver
  • Fett für die Form
  • 1 Packung Vollmilch-Kuvertüre zum Verzieren
  • auf Wunsch Sahne, Pudding oder was man möchte als Füllung

Alles bis auf die flüssigen Zutaten in eine Rührschüssel geben und vermengen, dann die Kokosmilch, das Wasser und das Öl zugeben und alles mit dem Handrührer zu einem Teig kneten.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 35-40 Minuten backen. Bis hierhin ist der Kuchen vegan, wer will, kann den Kuchen nach dem Auskühlen noch halbieren und mit einer Creme füllen (ich habe eine freestyle Vanille-Butter-Sahne-Creme gemacht). Die Kuvertüre schmelzen und über den Kuchen laufen lassen.

Ich wühle mich jetzt erst mal durch den Karton mit den Wintersachen und suche die Schneehosen für die Kinder (es schneit zwar noch nicht, aber wer weiß?!). Ich wünsche Euch noch eine gemütliche Woche (falls wir uns nicht mehr „hören“, schwinge ich den Mopp im Atelier, damit am Samstag alles blitzt).

Liebe Grüße Katharina

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Willkommen im vintagewonderland!

Ihr Lieben! Ich bin glücklich und stolz (und wahnsinnig aufgeregt), Euch heute unseren online Shop präsentieren zu dürfen! Meine Schwester und ich haben in den letzten Monaten fleißig recherchiert, eingekauft, 1000 Formulare ausgefüllt und fotografiert!

Bei vintagewonderland findet Ihr neben ausgesuchten Vintage Accessoires auch neue Deko für Euer Zuhause! Wir freuen uns, wenn Ihr mal vorbei schaut und sind für Anregungen und natürlich auch Kritik dankbar!

Den Kuchen hat tatsächlich mein Mann für mich gebacken zur Eröffnung (an alle Backprofis da draußen: seht ihm bitte die Falten im Fondant nach, es war sein allererster Fondantkuchen und für mich ist es sowieso der Wunderschönste!)
Dabei hat mein Mann schon den ganzen Shop programmiert (ist ja schließlich sein Job – aber dann auch noch wochenlang nach Feierabend – Danke mein Schatz!)

Und da ich gerade hier meine ganz persönliche Oscar-Rede halte: vielen Dank auch an unsere tollen Familien, die sich in den letzten Wochen so oft um die Kinder gekümmert haben, damit wir arbeiten konnten!

Dankeschön auch an Euch, die Ihr mir durch Eure vielen lieben Kommentare erst den Mut gegeben habt, den Shop zu starten!

So, genug jetzt, sonst werde ich noch ganz sentimental! Einen schönen Sonntag für Euch alle!

Katharina

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Sonntagskuchen

Heute bin ich wirklich in Kaffeekränzchenstimmung! Ein wenig plaudern, leckeren Kuchen essen, dazu ein Kaffeechen und sich freuen, dass man drinnen im Warmen sitzt während es draußen saukalt ist!

Bevor ich Euch das Rezept für Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen verrate, möchte ich Euch noch kurz mein Eiswindlicht zeigen, schließlich kann ich es heute vermutlich zum letzten Mal anzünden (nächste Woche soll es ja wärmer werden).

Ich habe in einen großen Eimer Wasser und ein paar Blüten gefüllt, einen kleinen Eimer rein gestellt und mit einem Nudelholz beschwert (ich hatte nichts anderes). Es hat mehrere Tage gedauert, bis es gefroren war, aber dann ließ es sich mit ein wenig warmen Wasser super gut rausnehmen.

So, jetzt kommt aber das Rezept für den super leckeren Kuchen!

Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen

Man braucht:

Für den Boden:

  • 130 g Butter
  • 50 g Puderzucker
  • eine Prise Salz
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 2 Eigelbe
  • 150 g Mehl
  • 50 g Kokosraspel
  • 6 EL Milch

Für die Zitronencreme:

  • 75 g Speisestärke
  • 5 Eigelbe (nicht gerade wenig, ich weiß)
  • 150 ml Sahne
  • 200 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • Saft von 2 Ztironen
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 20 g Butter

Für den Belag:

  • 1 Schale Blaubeeren (oder Brombeeren)

So wird´s gemacht:

Boden:

Butter, Puderzucker, Salz und Zitronenschale in der Küchenmaschine cremig rühren. Eigelb nach und nach zugeben, anschließend Mehl, Kokosraspel und Milch langsam zugeben. Den Boden in eine Springform füllen und 15-20 Minuten bei 170 Grad im Ofen backen. Anschließend auskühlen lassen.

Zitronencreme:

Stärke, Eigelb und 250 ml Wasser mit einem Schneebesen glatt rühren. In einem Topf Sahne, Zucker und Salz aufkochen. Eigelbmischung mit der Hälfte der heißen Sahne verrühren und zurück in den Topf geben. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen und 1 Minute unter rühren weiterkochen. Vom Herd nehmen und Zitronensaft, Zitronenschale und Butter mit dem Schneebesen kräftig unterrühren. Die Creme lauwarm abkühlen lassen, auf dem Boden verteilen und die Beeren darauf legen (leicht eindrücken).

Ich werde jetzt erst mal ein paar Leute zum sonntäglichen Kaffeetrinken einladen, denn wir haben noch Macarons ohne Ende gebacken (ja, ich bin mit dem Thema noch nicht durch!). Aber was soll man denn sonst aus dem ganzen übrigen Eiweiß machen?

Euch allen einen wundervollen Wintersonntag, vielleicht der letzte für diesen Winter! Und alle: „Winter ade…“ (träller)

Liebe Grüße Katharina

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