Herbstgemüse mit Beluga-Linsen und Orangen-Whiskey-Sauce

Gestern hat sich meine hartnäckige Behauptung, ich könne einfach nicht backen, mal wieder bestätigt! Mit den Kindern wollte ich simple Butterplätzchen backen, die meine siebenjährige Tochter auch ganz bestimmt ohne mich hinbekommen hätte. Schlimm genug, dass ich für so einen Teig überhaupt das Internet bemühen muss, aber Backrezepte besitzen für mich eine ebenso große Autorität wie der Steuerbescheid oder eine Fünf auf der Mathe-Schulaufgabe, da gibt es nix zu rütteln (da nützte mir damals auch rumdiskutieren mit dem Lehrer nichts, meistens zumindest). Ich zweifele nicht mal, wenn in dem Rezept nicht ein Wörtchen von Backpulver die Rede ist, immerhin hat der Herr einen Doktortitel, auf dessen Seite ich das Rezept entdeckt hatte! Als unsere liebevoll ausgestochenen Igel und Eichhörnchen sich im Backofen wieder zu der Teigplatte formierten, die ich zuvor mühevoll ausgerollt hatte, fragte mich meine Tochter: „Hast Du keine Telefonnummer von diesem Dr. Oetker? Ich würde da mal anrufen und mich beschweren!“. Zum Glück können Kinder großzügig über matschige Plätzchen hinwegsehen, wenn eine ganze Packung Kuvertüre und bunte Streusel im Spiel sind!

vegetarisches Rezept für herbtliches Gemüse mit Rosenkohl und Kürbis und Linsen in Orangen Whiskey Sauce mit Feigen

Beim Kochen geht es mir ganz anders, da bin ich völlig frei und kann meiner Kreativität freien Lauf lassen (ein Grund mehr, warum ich damals an Mathe verzweifelt bin). Dass ich beim Kochen immer zuerst im Kopf habe, wie das Gericht aussehen soll und dann erst überlege, mit welchen Zutaten ich das hin bekomme, mag ein seltsamer Ansatz sein, aber dafür muss ich mich nicht mit Rezepten rumschlagen, die mir ein perfektes Ergebnis vorgaukeln und dann nicht mal das Backpulver erwähnen!

vegetarisches Rezept für herbtliches Gemüse mit Rosenkohl und Kürbis und Linsen in Orangen Whiskey Sauce mit Feigen

Herbstgemüse mit Beluga-Linsen und Orangen-Feigen-Whiskey-Sauce

Ihr braucht:

  • 1/2 kleiner Hokaido-Kürbis, entkernt und in große Stücke geschnitten
  • 500 g Rosenkohl, geputzt
  • 1 rote Zwiebel
  • 7 soft-Feigen (die frischen Feigen waren bei mir nur Deko)
  • 1 Tasse Beluga Linsen
  • 200 ml Orangensaft
  • 2-3 TL Honig
  • 2-3 EL Whiskey (man kann den 30 Jahre alten Whiskey seines Mannes dafür nehmen, muss man aber nicht ;))
  • 3 EL Sahne
  • 4 Zweige Thymian
  • Salz, ordentlich Pfeffer
  • Öl

So wird´s gemacht:

Den Rosenkohl etwa 8 Minuten in kochendem Wasser vorgaren und anschließend das Wasser abschütten. Die Linsen ohne Zugabe von Salz 25-30 Minuten in Wasser garen, abschütten und einen Klecks Butter dazu geben.

Den Kürbis in etwas Öl anbraten und garen, bis er fast weich ist. Den Honig, Thymian, Salz und Pfeffer zugeben und kurz scharf anbraten. Den Kürbis aus der Pfanne nehmen und den Rosenkohl darin abraten. Den Rosenkohl ebenfalls aus der Pfanne nehmen und nun die gewürfelte Zwiebel anbraten. Die Feigen klein schneiden und zusammen mit dem Orangensaft und dem Whiskey dazu geben. Die Sauce etwa 10 Minuten einkochen lassen, damit der Alkohol verdampft. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken. Zum Schluss die Sahne zugeben. Die Sauce schmeckt für sich alleine genommen recht kräftig, aber zu den eher zurückhaltenden (soll heißen langweiligen) Linsen passt sie dann sehr gut!

Herbstgemüse mit Beluga-Linsen und Orangen-Whiskey-Sauce

Meinen Testessern hat es sehr gut geschmeckt und vor allem: es macht satt! Was für mich gerade ein wichtiges Kriterium ist, denn schließlich befindet sich mein Körper bereits im winterlichen Ich-hamstere-mal-besser-Kalorien-für-schlechte-Zeiten-Modus. Wie lange sich das unter einem überdimensionalen Poncho verstecken lässt, bleibt allerdings noch abzuwarten…

Liebe Grüße! Katharina

Kleiner Nachtrag: Wie ich inzwischen erfahren habe, kommt in Butterplätzchen tatsächlich kein Backpulver, weshalb ich mich hiermit bei Herrn Dr. Oetker entschuldige und ich einsehe, dass ich anscheinend wirklich zu doof zum Backen bin! Aber früher! Da waren auf jeden Fall die Lehrer Schuld! 😛

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Kürbismousse mit Spekulatius

Eigentlich wollte ich die theatralische Überschrift nehmen „…und wenn es das Letzte ist, was ich tue“! Unglaublich, noch nie habe ich drei Anläufe gebraucht, um ein olles Dessert zuzubereiten (ich kann mich nicht mal erinnern, überhaupt bis zum dritten Versuch durchgehalten zu haben). Aber erstens wollte ich wissen, warum mir zwei Mal die blöde Sahne geflockt ist und zweitens war die geronnene Creme schon so lecker, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es in fluffig schmeckt! Und immerhin hatte ich heute beim Zubereiten die Erleuchtung, dass ich vielleicht keinen Orangensaft zum Kürbis geben sollte, weil da ja Säure drin ist… (Wahnsinn, diese Erkenntnis, und das schon beim dritten Versuch!)

Süße Kürbis Mousse mit Spekulatius als leckeres Dessert für kalte Tage im Herbst

Bisher habe ich Kürbis noch nie süß gegessen und bin wirklich überrascht, wie toll das passt! Ich glaube, für Leute, die nicht so wahnsinnig auf Kürbis stehen, ist es nicht unbedingt was. Aber für alle, die Kürbis schon in allen Variationen gekocht haben ist das Rezept sicher eine nette Abwechslung!

Ihr braucht (für eine kleine Auflaufform):

  • 300 g Hokaido-Kürbis
  • 70 g brauner Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 50 ml Orangensft
  • ca. 15 Spekulatius

Rezept für Kürbis Mousse mit Spekulatius als leckeres Dessert für den Herbst

So wird´s gemacht:

Den Kürbis in Würfel schneiden. In einer Edelstahlpfanne den Zucker mit 1-2 EL Wasser karamellisieren, dann den Kürbis mit 80 ml Wasser zugeben und etwa 12 Minuten weich kochen. Anschließend den Kürbis samt Flüssigkeit pürieren und erkalten lassen (richtig kalt werden lassen, Ihr wisst schon, die Sahne!).

Die Schlagsahne steif schlagen und den Mascarpone unterheben. Das kalte Kürbispüree darunter mischen.

Die Creme mit den Spekulatius in einer Form schichten wie beim Tiramisu. Die Kekse vorher kurz in Orangensaft tunken.

Rezept für Kürbis Mousse mit Spekulatius als leckeres Dessert für den Herbst

Ok, die Creme ist zwar gelungen, sieht aber immer noch ein wenig nach Babybrei zwischen Keksen aus. Das Karamellgitter sollte die Optik ein wenig aufpimpen (sieht noch jemand, dass das Karamell wie ein Insekt aussieht?). Na ja, Hauptsache es schmeckt, und das hat es meinen Testessern heute wirklich!

Herbstblatt Fotografie

Mit diesem Herbstblatt verabschiede ich mich für heute, ich muss jetzt noch im Altkleidersack wühlen! Was es damit auf sich hat, verrate ich Euch noch diese Woche ( 1a Cliffhanger, oder?).

Liebe Grüße

Katharina

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Kürbisfladen mit Datteln und Feta

Mann, ist das heute trist draußen, oder? Mein Mann und die Kinder sind eher die Naturburschen und es hat sie heute trotz permanentem Nieselregeln raus zum Angeln gezogen. Nee, das könnte mir nicht passieren, da fand ich die Aussicht auf die Lektüre zweier neuer Einrichtungsbücher und ein Feuer im Ofen eher verlockend (ich weiß, es ist noch überhaupt nicht kalt draußen, aber wenn schon mieses Wetter, dann bitte auch Herbstromantik). Aber immerhin habe ich schon mal das Abendessen vorbereitet und sogar Zeit gehabt, ein paar Fotos zu machen.

Teigfladen mit Kürbis, Datteln und Fetakäse als leckere Mahlzeit im Herbst

Teigfladen mit Kürbis, Datteln und Feta

man braucht (für 6 Stück):

  • 500 g Mehl
  • 10 g Hefe
  • 15 g Salz
  • 300 ml Wasser
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Handvoll Datteln
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1/4 Hokaidokürbis
  • 1 Fetakäse
  • Salz, Pfeffer, eine Prise Zimt, Ras el Hanout (oder etwas Kurkuma, Koriander, Paprikapulver)

Aus Wasser, Mehl, Hefe und Salz einen Teig kneten (10 Minuten lang), dann den Teig 30 Minuten ruhen lassen, nochmal kurz durchkneten und danach nochmal 1,5 Stunden ruhen lassen.

Teigfladen mit Kürbis, Datteln und Fetakäse als leckere Mahlzeit im Herbst

In der Zwischenzeit die Tomaten pürieren und kräftig abschmecken. Ich mag die orientalische Note durch Zimt und Ras el Hanout total gerne, aber wer das nicht so mag kann natürlich auch die Soße wie für Pizza abschmecken.

Den Kürbis entkernen und in dünne Scheiben schneiden, die Dateln und die Frühlingszwiebeln hacken.

Teigfladen mit Kürbis, Datteln und Fetakäse als leckere Mahlzeit im Herbst

Den Teig mit der Hand zu länglichen Fladen formen und mit den Zutaten belegen, zum Schluss etwas Feta darüber bröseln.

Die Fladen werden im Ofen bei 210 Grad etwa 20 Minuten gebacken.

Teigfladen mit Kürbis, Datteln und Fetakäse als leckere Mahlzeit im Herbst

DIY Federn aus goldener Prägefolie als Tischdeko im Herbst

Als kleine Deko habe ich Federn aus Metall-Prägefolie gebastelt. Die Vorlage für die Federn findet Ihr zum Download bei den Mädels von welovehandmade.

Die Federn sind heute auf den Fotos ein wenig unter gegangen (ich bin ja froh, überhaupt Bilder zu haben, es ist wirklich stockdunkel draußen). Sie sehen bestimmt ganz zauberhaft aus, wenn man sie in seine Tischdeko integriert und z.B. den Namen des Gastes einprägt.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, ich sammel jetzt Kräfte für die nächste Woche, da ist hier einiges los (unter anderem warte ich auf eine Lieferung aus Dänemark für den Shop, hui, das wird wie Weihnachten!).

Liebe Grüße! Katharina

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Keine Zeit zum Mittagessen (6): Kürbis-Tomaten-Gulasch (vegan)

Zugegeben, das heutige Mittagessen sieht auf den ersten Blick jetzt nicht soo wahnsinnig ansprechend aus, zumal ich es auch noch in einer Art Napf serviert habe (ich esse aber am aller liebsten aus Schüsseln mit einem Löffel). Aber egal – schmecken muss es! Und das tut dieses leckere Kürbisgericht wirklich!

Rezept für veganes Kürbis Tomaten Gulasch mit Reis als schnelles Mittagessen

Ihr erinnert Euch vielleicht noch daran, dass ich vier Wochen lang kein Fleisch essen wollte? Die vier Wochen sind längst um und ich bin bis jetzt dabei geblieben! Allerdings muss ich zugeben, dass ich Fisch esse! Ich mache bei Fisch eine Ausnahme, weil es mir vor allem um die Haltungsbedingungen der Tiere geht und der Fisch, den ich esse, ist wenigstens immer in Freiheit geschwommen. Mein Mann hat vor kurzem den Fischereischein gemacht und da wissen wir ja noch viel mehr, woher der Fisch kommt (also wenn er mal welche fangen würde :P).

Rezept für veganes Kürbis Tomaten Gulasch mit Reis als schnelles Mittagessen

Man braucht (für eine einsame Arbeitswütige, die wenigstens zwischendurch mal was ordentliches Essen will):

  • 1/2 kleinen Hokaidokürbis, gewürfelt
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll Sojaschnetzel
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Tasse Reis
  • 1 EL weißer Balsamico-Essig
  • Olivenöl
  • 1 TL brauner Zucker
  • Gewürze: Paprika, Chili, Ras el Hanout, Salz

Zuerst weicht Ihr die Sojaschnetzel nach Packungsanweisung in kochendem Wasser ein. Anschließend mariniert Ihr die Schnetzel mit etwas Öl und würzt diese kräftig. Wenn Ihr wisst, dass Ihr das Rezept am nächsten Tag kochen wollt, könnt Ihr die Schnetzel auch über Nacht marinieren, dann haben sie noch mehr Geschmack.

In der Zwischenzeit den Reis kochen.

Zwiebel und Knoblauch würfeln und zusammen mit den Sojaschnetzeln, dem Zucker und dem Tomatenmark scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und den Kürbis ebenfalls anbraten. Mit Balsamico-Essig ablöschen und die Tomaten zugeben. Etwa 15 Minuten köcheln lassen und für die letzten 5 Minuten die Sojaschnetzel zugeben. Mit Salz, Chili und Ras el Hanout (oder etwas Paprikapulver, Kreuzkümmel oder Piment) abschmecken.

Rezept für veganes Kürbis Tomaten Gulasch mit Reis als schnelles Mittagessen

Weil sich gerade eben mal kurz die Sonne gezeigt hat, dachte ich, ich könnte nochmal draußen essen. Aber natürlich war die Sonne als ich mich setzte sofort wieder weg und mir wurde es zu kalt. Also sitze ich gerade am Tisch, schreibe das Rezept für Euch auf und verdrücke mein Gulasch (und habe mir die Chili von meinen Händen schon ins Auge und unter die Nase gerieben, ich lerne es nie, Handschuhe zu benutzen!).

Rezept für veganes Kürbis Tomaten Gulasch mit Reis als schnelles Mittagessen

Ich hoffe, Ihr probiert das Rezept mal trotz der fragwürdigen Optik mal aus, mit dem Kürbis schmeckt es echt lecker (ich habe mich ja schon richtig auf die ersten Kürbisse gefreut!) Hat bei Euch auch schon die Kürbissaison in der Küche begonnen?

Liebe Grüße (ich muss mir jetzt ein Taschentuch in die Nase stecken, das brennt ja immer noch wie Hölle)! Katharina

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Linseneintopf und Gewinner

Huhuu, ich melde mich zurück von meinem Kurztrip nach Straßbourg mit meinen Uni-Mädels! War das toll, ich kann Euch nicht mal Fotos zeigen, weil wir so viel gequatscht haben, dass ich ganz vergessen habe, Fotos zu machen! Aber das interessiert Euch sowieso nicht, Ihr wollt sicher wissen, wer den Stuhl von Maisons du Monde gewonnen hat, oder? Sag ich Euch ja gleich, ich möchte Euch nur kurz ein ganz leckeres Rezept für einen herbstlichen Linseneintopf verraten!

Mit Linsen koche ich sehr gerne, aber eigentlich viel zu selten. Der Eintopf ist genau das Richtige für kalte Herbsttage…

…ach was, ich halte es nicht länger aus:

Einen Stuhl in Hellblau hat gewonnen: Jennifer (ohne Nachnamen)! Herzlichen Glückwunsch, Jennifer! Bitte schicke mir eine Mail mit Deiner Adresse, die liebe Anissa von Maisons du Monde wird den Stuhl direkt an Dich versenden (und ich durfte nicht mal Probesitzen).

So, ich konnte es nicht länger für mich behalten (Puuh, das war echt viel Arbeit, all die Namen rauszusuchen, das nächste Mal suche ich mir wirklich technische Hilfe!)

Aber zurück zum Linseneintopf! Hier erst mal die Zutatenliste:

  • 1 große Dose Linsen, abgetropft und abgespült
  • 250 g Kürbis (z.B. Hokaido)
  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 5 mittelgroße Karotten
  • ein Stück Sellerie (etwa 200 g)
  • 500 g Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 8-10 getrocknete Tomaten
  • 1 Zweig Thymian
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • etwas Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Paprikapulver (nach Wunsch gerne scharf)
  • etwas Öl zum braten
  • zum servieren: etwas Crème fraîche und gehackte Petersilie

Sämtliches Gemüse würfeln, die Tomaten beiseite stellen. Das übrige Gemüse in Öl scharf anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Linsen, Tomatenmark, Thymian, Paprikapulver und getrocknete Tomaten dazu geben und alles 15 Minuten leicht köcheln lassen. Die Tomaten dazu geben und alles nochmal 15 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.

Diejenigen unter uns, die sich weder vegan noch fettarm ernähren, klatschen sich jetzt noch einen schönen Löffel Crème fraîche auf den Teller – also ich brauche ein wenig Winterspeck, sonst friere ich wieder ständig, wenn erst mal Schnee fällt 😉

Jetzt muss ich noch einen Gruß nach Wiesbaden loswerden, weil ich gehört habe, dass ich dort eine treue Fanbase habe :)!

Ich bin diese Woche ein wenig aufgeregt, weil am Montag das neue Couch Magazin erscheint! Nee, an sich ist das nicht so spannend, so dekoverückt bin ich dann doch nicht! Aber in der nächsten Ausgabe erscheint die Homestory über uns!!!

Ich wünsche Euch eine tolle Zeit! liebe Grüße Katharina

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Kürbis Gnocchi mit Salbeibutter und Speck

Vielen Dank nochmal für die lieben Worte zu meinem letzten Post! Ich bin ja so froh, dass ich so viele liebe, nette und interessante Leser habe! Knutsch an alle! Wie schön, dass wir uns hier alle so lieb haben, dann ist das heutige Rezept mit Wohlfühlgarantie genau das Richtige! Das tolle an meinem Blog ist, dass ich durch ihn gerade beim Kochen viel mehr ausprobiere als ich es sonst tun würde! Normalerweise wäre ich viel zu faul, unter der Woche einfach mal so was aufwändiges zu kochen, aber glaubt mir: es hat sich gelohnt!

Die erste Portion, in der ich das Mehl vergessen hatte, war schon super lecker (so was passiert mir öfter!). Aber die zweite Ladung mit Mehl war einfach umwerfend!

Man braucht (für 4 Portionen):

  • ein kleiner Hokaido Kürbis (etwa 700 g, nach dem Putzen gewogen)
  • 400 g mehlig kochende Kartoffeln
  • 100 g Semmelbrösel
  • 100 g Mehl (nicht vergessen ;))
  • 100 g Pecorino Käse
  • 3 Eigelb
  • etwas Olivenöl
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • auf Wunsch gewürfelter Speck
  • 7-8 Salbeiblätter
  • Butter zum braten

Den Kürbis putzen und in grobe Stücke schneiden, die Kartoffeln schälen und ebenfalls grob schneiden. Beides auf ein Backblech setzen, mit etwas Olivenöl beträufeln, mit Alufolie bedecken und bei 160 Grad für 60 Minuten backen.

Anschließend den Kürbis und die Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen (wer keine Stücke von der Schale in den Gnocchis mag, muss diese vorher abschneiden). Dann Eigelb, Mehl, Käse und Semmelbrösel dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.

Aus dem Teig mehrere Würste mit etwa 2 cm Dicke formen und Stücke in 2 cm Breite abschneiden. Die Gnocchis auf die Schnittkante legen und mit einer Gabel das typische Muster einprägen.

Die Gnocchis in Salzwasser für 3-4 Minuten kochen, abseihen und in etwas Butter mit Speck und Salbei anbraten.

Das ist jetzt nicht gerade ein Weight Watchers Rezept, aber bei dem miesen Wetter darf man sich ruhig ein wenig Winterspeck anfuttern, oder?

Liebe Grüße Katharina

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Kürbis-Aufstrich und Gewinner

Bei uns hat sich die Lage wieder ein wenig beruhigt und die Kinder haben ihr Territorium wieder in Beschlag genommen. Es war aber echt mal schön, durchs Wohnzimmer laufen zu können, ohne über ein Barbie Pferd zu stolpern!

Ich habe heute ein leckeres Rezept von meiner Mutter für einen Kürbis-Brotaufstrich für Euch! Und während wir alle genüsslich ins Brot beißen überlegen wir doch mal, wie wir uns diesen Herbst so dekorieren, oder?

Letztes Jahr hatte ich total Lust auf helle Farben im Herbst – Weiß, Hellgrau, Naturtöne, eben ganz skandinavisch leicht. Da der Winter aber dann so furchtbar lang und nass war, haben die eintönigen Farben nicht wirklich zur Erhellung der Laune beigetragen. Deshalb soll dieses Jahr die Farbe knallen! Also her mit Fuchsia, Orange und Gelb! Denkt Euch jetzt mal die knallige Sonne weg, die gestern schien – trotzdem noch schön fröhlich, oder?

Mein geliebtes Acapulco-Geschirr hat übrigens Zuwachs bekommen! Die liebe Gudrun, eine treue Blogleserin, hat mich angeschrieben, dass sie mir noch 50 Teile für meine Sammlung günstig abtreten würde. Jahaa, natürlich wollte ich und bin mit Kind und Kegel zu ihr gefahren. Ich hab jetzt sogar Eierbecher! Danke nochmal Gudrun, Du hast mir so eine Freude gemacht! Jetzt aber endlich mal weiter zum Rezept:

Kürbis-Brotaufstrich

man braucht (für 1-2 Gläser):

  • 300 g Kürbis (ohne Kerne gewogen)
  • 125 g Frischkäse
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • 2 EL Honig
  • 1 Bio-Orange
  • 2 El gehackte Pistazien
  • Salz und Pfeffer

Den Kürbis in grobe Stücke schneiden und in einer Auflaufform im Backofen bei 200 Grad ca. 20 Minuten weich backen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren. Frischkäse, Vanillemark, Honig und Pistazien unterrühren. Die Orangenschale abreiben und zusammen mit dem Saft zugeben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Jetzt hätte ich fast vergessen, die Gewinner der Kissen-Verlosung bekannt zu geben (Späßle). Gewonnen haben jeweils einen Kissenbezug:

Vanessa

Jessy89

kessly

Ich hoffe, Ihr wisst, dass Ihr gemeint seid (Vanessa ich habe Deinen Blog verlinkt, damit Du Bescheid weißt). Also schnell her mit Euren Adressen (auch wenn ich die Kissen erst in 10 Tagen versenden kann, weil wir doch morgen in Urlaub fahren, ich hoffe, das ist ok für Euch!)

Habt Ihr schon Farbrenner für diesen Herbst? Immer noch Neon oder lieber gedeckte Farben?

Alles Liebe, wir hören (oder „lesen“, wie Alex gesagt hat) uns nach dem Urlaub – ach was, ich melde mich mal vom Bauernhof, ja?

Liebe Grüße Katharina

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Ein Hauch von Orient

Gestern habe ich mal ein Rezept aus einem Kochbuch ausprobiert. Normalerweise koche ich immer wild drauf los, aber diesmal hat mich ein Rezept direkt angesprochen. Meine Mutter schwärmt schon die ganze Zeit von der Kochbuchautorin Annabel Langbein, zwischenzeitlich konnte ich den Namen echt nicht mehr hören! Dann habe ich aber letztens in einem Buch von Ihr geblättert und war ziemlich begeistert (was ich natürlich niemals in Gegenwart meiner Mutter zugeben werde ;)). Das Buch („natürlich kochen“) ist sehr schön gestaltet und die Gerichte richtig schön fotografiert! Ich habe ein Rezept daraus in abgewandelter Form gekocht:

Man braucht:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Glas eingelegte rote Beten (eigentlich frische, hatte ich aber nicht)
  • 500 g Hokaidokürbis
  • 3 mittelgroße Karotten
  • eine Hand voll Pistazienkerne (am besten ungesalzen)
  • 4 EL Olivenöl
  • 3 EL Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer
  • 60 ml Orangensaft
  • 300 g Couscous
  • abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
  • 1 El getrocknete Minze (oder einige Stängel frische)

Zwiebeln, Karotten und Kürbis in grobe Stücke schneiden. Alles zusammen mit der roten Bete und den Pistazien in eine Auflaufform geben. Den Orangensaft, den Ahornsirup und das Olivenöl hinzugeben. Salz und Pfeffer darüber geben.

Das Gemüse im Ofen etwa 45 Minuten bei 180 Grad schmoren.

Den Couscous zusammen mit der abgeriebenen Zitronenschale in eine Schüssel geben. Mit 450 ml kochendem Wasser übergießen und den Couscous einige Minuten quellen lassen.

Angerichtet habe ich das leckere Essen gleich mal in meiner neuen Schüssel vom Flohmarkt (auf dem Foto sieht sie so klein aus, aber darin ist das Essen für 4 Personen!). Langsam wächst meine Sammlung orientalischer Schalen! Im Sommer möchte ich gerne  eine Grillparty mit orientalischer Deko machen, da kann ich noch jede Menge gebrauchen!

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche, mal sehen, vielleicht schneit es mal wieder, vielleicht wird wieder einer von uns krank, mich wundert schon gar nichts mehr! Lassen wir uns überraschen!

Bis bald Katharina

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Zufallsbastelei

Eigentlich wollte ich nur Gläser mit Acryllack bemalen, habe aber dann zufällig gemerkt, dass man die Farbe mit einem spitzen Bleistift ganz einfach wegkratzen kann. So ist ein Windlicht mit einem durchsichtigen Blattmotiv entstanden. Ich mag Halloween zwar nicht besonders, aber ich denke man könnte daraus eine ganze Menge machen (vielleicht so einen Grabstein aufmalen und R.I.P. einritzen – sieht bestimmt ganz nett aus draußen vor der Tür im dunkeln). Für diejenigen, es weniger morbide mögen: man könnte ein schwarzes Haus aufmalen und die Fenster einritzen, damit sie von hinten beleuchtet werden – ach ich glaube das probiere ich noch aus!


Dekoriert jemand von Euch für Halloween oder findet Ihr das ist eine Modeerscheinung, die sich hierzulande nicht durchsetzten wird (oder soll)?

Liebe Grüße Katharina

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Heilbutt mit Kürbis-Apfel-Salat und Ofenkürbis

Ein wunderbar leichtes Gericht für den Herbst mit ganz vielen Vitaminen!

Für den Salat wird ein kleiner Hokkaidokürbis mit 2 Äpfeln und drei Karotten fein geraspelt und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker, weißem Balsamicoessig und Öl abgeschmeckt – schon fertig!

Anschließend Spalten vom Hokkaidokürbis (Menge nach Wunsch) in eine Auflaufform setzen. Grobes Salz, Pfeffer, einen Rosmarin- und Thymianzweig kelingezupft dazugeben und für etwa 10 min. bei 210 Grad im Backofen backen.

In der Zwischenzeit Fischfiltets (ich habe Heilbutt genommen, es schmeckt aber auch mit Pangasius) in der Pfanne 2 min. von jeder Seite scharf anbraten, in Alufolie wickeln und noch etwa 5 min. zum Kürbis in den Ofen legen.

Zum Schluss noch alles anrichten und mit Kürbiskernöl und für die extra Portion Vitamine mit Granatapfelkernen dekorieren…

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Kürbislasagne

Das ist jedes Jahr das erste Rezept, das ich mit Kürbis koche, weil die getrockneten Tomaten darin den Sommer verabschieden und der Kürbis den Herbst begrüßt. Klingt nicht nur poetisch, ist auch kulinarisch ein Gedicht…

Zuerst schneidet man einen mittelgroßen Hokkaidokürbis und feine Würfel, dann brät man diese zusammen mit fein gehackten Zwiebeln in Olivenöl an. Ca. 15 getrocknete Tomaten klein schneiden und kurz mitbraten. Etwa 300 ml Gemüsebrühe angießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss Schmand einrühren. Es darf nicht zu wenig Soße ergeben, weil die Lasagnenudeln ziemlich viel aufsaugen. Die Nudeln in eine Auflaufform legen, abwechselnd Nudeln und Soße einschichten, mit der Soße aufhören. Geriebenen Käse darüber streuen und für etwa 40 Minuten bei 180 Grad im Backofen backen.

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