Feines von der Steckrübe: Steckrübensüppchen und Rösti mit Apfel-Meerrettich-Quark

Steckrüben sind für mich das perfekte Wintergemüse und ich koche momentan eigentlich ständig irgendwas damit. Witzigerweise kann ich mich noch genau daran erinnern, wann ich Steckrüben das erste Mal probiert habe! Im Dezember 2001 habe ich bei uns in der Stadt auf dem Weihnachtsmarkt Kerzen verkauft, vier Wochen am Stück, 13 Stunden am Tag. Mein Sichtfeld war durch die Bude recht eingeschränkt und ich habe den ganzen Tag auf den Mann am Stand gegenüber geschaut, der Alpakasocken verkaufte. Auf jeden Fall hatte mein Kollege einen kleinen Ofen dabei und sich Steckrüben in Alufolie gebacken, die er mit mir geteilt hat, weil ich mich die zwei Wochen davor fast ausschließlich von Nutella-Crêpes ernährt hatte (was sollte ich machen, der Crêpestand war nebenan!). Hach, wäre das jetzt passend, wenn ich so kurz vor dem Valentinstag sagen könnte, dass der Budennachbar inzwischen mein Mann ist und wir die Steckrübengerichte, die ich heute gekocht habe, gemeinsam bei Kerzenschein im Gedenken alter Zeiten genossen haben! Nee Leute, der Typ war damals schon 30 Jahre älter als ich und die Steckrübenrösti hatten wir heute zum Abendessen mit ganz normalem Familienchaos!

Rezept für vegane Steckrübensuppe und Steckrüben Rösti mit Apfel-Meerettich-Quark leckeres Winter Essen

Trotzdem erinnere ich mich gerne an die Zeit zurück (die Fotos im 50er Jahre Look sollen jetzt nicht „ach Kinners, damals, als ich noch jung war…“ sagen, ich fand nur, es passt so gut zu diesem recht alten Gemüse…)

Rezept für vegane Steckrübensuppe und Steckrüben Rösti mit Apfel-Meerettich-Quark leckeres Winter Essen

Veganes Steckrüben-Kartoffel-Süppchen

Man braucht (für 4 Personen):

  • 1/2 Steckrübe (ca. 700 g)
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 300 g Kartoffeln
  • 1,2 -1,5 L Gemüsebrühe
  • etwas Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskat, eine Prise Zucker

Das Gemüse schälen und in grobe Würfel schneiden. In etwas Öl mit Zucker scharf anbraten und dann die Gemüsebrühe angießen. 15-20 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, anschließend fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Rezept für vegane Steckrübensuppe und Steckrüben Rösti mit Apfel-Meerettich-Quark leckeres Winter Essen

Das Süppchen schmeckt ganz weich und cremig, aber wer keinen Wert auf die vegane Variante legt, kann noch einen Klecks Sahne darüber geben. Ich habe ein paar Schwarzbrot-Croutons dazu gemacht.

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Rezept für vegane Steckrübensuppe und Steckrüben Rösti mit Apfel-Meerettich-Quark leckeres Winter Essen

Steckrübenrösti mit Apfel-Meerettich-Quark

Man braucht für die Rösti:

  • 1 kg Steckrübe, geschält
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 2-3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Auf Wunsch Kräuter der Provence oder Schnittlauch (oder was Ihr eben so im Haus habt)
  • Öl zum Anbraten

Die Steckrübe reiben, die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Mit Mehl und Eiern zu einem Teig kneten. Kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskat und Kräutern abschmecken. Die Rösti am besten mit einem Edelstahlring formen und andrücken, dann fallen sie nicht auseinander. In der Pfanne in Öl etwa 15-20 Minuten bei mittlerer Hitze braten.

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Man braucht für den Quark:

  • 400 g Magerquark
  • 50 ml Sahne
  • 1 Apfel, geschält und entkernt
  • je nachdem, wie scharf Ihr es wollt, 50-100 g Meerettich (Glas) oder ca. 40 g (frisch gerieben)
  • 1 TL Zucker
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Stängel Petersilie

Den Apfel und eventuell den Meerrettich fein reiben und mit Zitronensaft vermengen. Die Sahne leicht anschlagen, den Quark und die Apfel-Meerrettich-Masse zugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie hacken und darüber streuen.

Rezept für vegane Steckrübensuppe und Steckrüben Rösti mit Apfel-Meerettich-Quark leckeres Winter Essen

Im Nachhinein betrachtet hatte mein Job auf dem Weihnachtsmarkt nur Gutes: ich habe für mich kulinarisches Neuland entdeckt und mich einer derartigen Weihnachtsmusik-Dauerschleifen-Gehirnwäsche unterzogen, dass ich heute praktisch ALLE Weihnachtslieder mitsingen kann.

Was waren denn Eure abenteuerlichen Nebenjobs in Eurer Jugend?

Ein schönes Wochenende für Euch! Katharina

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Sonntags im Wald (kleine Pilzkunde)

Für uns heißt es im Herbst jeden Sonntag „ab in die Pilze“ und wir machen uns mit Sack und Pack auf den Weg in den Wald! Um dem feuchten Wetter im August auch mal etwas Positives abzuringen: Die Pilze schießen gerade – na, ja, eben wie Pilze aus dem Boden! Bei schönstem Spätsommerwetter sind wir heute losgezogen, haben ein kleines Picknick auf einer sonnigen Lichtung gemacht und sind mit reicher Beute nach Hause gekehrt!

Auf Pilzsuche im herbstlichen Wald und ein Rezept zum Einlegen von Pilzen

Inzwischen kennen wir uns mit einigen Pilzarten recht gut aus und haben schon unsere geheimen Plätze mit Steinpilzgarantie. Wenn Ihr auch gerne mal losziehen wollt, dann am Besten nicht Sonntags, da sind unheimlich viele erfahrene Pilzsammler unterwegs und oft ist das Beste schon weg (oder Ihr steht wie wir mit den Hühnern auf, dann hat man noch eine Chance).

Auf Pilzsuche im herbstlichen Wald und ein Rezept zum Einlegen von Pilzen

Eine kleine Auswahl (von links nach rechts im Uhrzeigersinn):

Steinpilze: Braune Kappe mit Röhren und weißer, dicker Stiel. Zum Geschmack muss ich ja nicht viel sagen, oder? 🙂 Eindeutige Merkmale: genetzter Stiel mit weiss-braunem Netz. Die Röhren färben sich im „alter“ von weiss nach grün (im Gegensatz zum Bitterling, diese werden eher rosa/orange). Wird beim anschneiden nicht blau.

Semmelstoppelpilze: Unter dem orange-gelben Hut befinden sich kleine Stoppeln, die vor dem Kochen mit einem Messer weggekratzt werden müssen. Eine nette Alternative, wenn man keine Pfifferlinge gefunden hat.

Maronen: Röhrenpilz mit dunkelbrauner Kappe und braunem Stiel (sollte der Stamm nicht braun, sondern rötlich sein, ist es ein Rotfußröhrling, der ebenfalls essbar ist). Kann man sammeln, muss man aber nicht unbedingt, da der Pilz in der Pfanne für meinen Geschmack etwas zu schlabberig wird.

Hexenpilz: Klingt gruselig, ist aber super lecker! Man erkennt den Röhrenpilz daran, dass er sich Tintenblau verfärbt, wenn man ihn anschneidet. Diesen Pilz kann man super braten, da er recht fest bleibt. Aber Vorsicht: der Hexenpilz kann auch mit dem giftigen Satansröhrling verwechselt werden, das Sammeln ist also nur was für die Profis unter Euch!

Pfifferlinge: Die Lamellen des Pfifferlings gabeln sich mehrmals und laufen am Stiel hinunter. Der Stiel ist dickfleischig und der Geruch erinnert an Pfeffer (daher der Name). Ich selbst habe den Pfifferling schon oft verwechselt mit dem falschen Pfifferling, bei dem sich die Lamellen gleichmäßig gabeln (beim Pfifferling ungleichmäßig).

Krause GluckeWenn Ihr denkt, jemand hätte einen Naturschwamm in den Wald geworfen, seid Ihr richtig! Die Krause Glucke wächst immer dicht am Stamm von Kiefern. In Scheiben geschnitten und in der Pfanne gebraten schmeckt sie am besten!

Achtung: Natürlich kann ich als Laie keine Gewähr für meine Angaben geben! Wir haben die ersten Jahre unsere Funde immer von einem Pilzsachverständigen prüfen lassen und so Routine bekommen! Anfänger sollten auf jeden Fall eine Pilzwanderung mitmachen, da lernt man unheimlich viel! Als Nachschlagewerk empfehle ich Euch das Buch „Grundkurs Pilzbestimmung“ von Rita Lüder.

Auf Pilzsuche im herbstlichen Wald und ein Rezept zum Einlegen von Pilzen

Wir haben sonst immer alle Pilze gleich gegessen oder im Dörrautomaten getrocknet. Letztens habe ich mal ausprobiert, die Pilze in Öl einzulegen, das schmeckt auch sehr lecker!

Auf Pilzsuche im herbstlichen Wald und ein Rezept zum Einlegen von Pilzen

Eingelegte Waldpilze

  • gemischte Waldpilze
  • eine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • je ein Zweig Rosmarin und Thymian
  • Salz und Pfeffer
  • reichlich Olivenöl

Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch würfeln und alles zusammen mit den Kräutern in Olivenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken. Hält sich im Kühlschrank etwa eine Woche.

Schmeckt super auf gebackenem Weißbrot mit etwas Parmesan oder als Antipasti.

Auf Pilzsuche im herbstlichen Wald und ein Rezept zum Einlegen von Pilzen

Ich hoffe, ich habe Euch ein Lust auf´s Pilzsammeln gemacht! Aber bitte passt auf Euch auf und sammelt nur, wenn Ihr Euch wirklich sicher seid, ich will ja keinen von Euch auf dem Gewissen haben :).

Einen schönen Sonntagabend für Euch! Katharina

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Keine Zeit zum Mittagessen (4)

Eigentlich müsste die Überschrift heute „Keine Zeit zum Grillen“ heißen. Sobald draußen schönes Wetter ist, wird bei uns fast jede Mahlzeit auf dem Grill zubereitet. Wenn ich Hunger habe, muss es aber echt schnell gehen, denn niemand will mich in hungrigem Zustand erleben (bei meiner Schwester ist es genauso, muss also in der Familie liegen). Aus diesem Grund haben wir einen Gasgrill, auch wenn mein Mann lieber klassisch auf Kohle grillen würde. Was vermutlich daran liegt, dass Männer beim Kohlegrill stundenlang damit beschäftigt sind, um die Glut herum zu springen oder einfach nur mit einem Bier in der Hand daneben zu stehen und den Vorgang zu „beaufsichtigen“ 😉 (während ich in der Küche versuche, sämtliche Beilagen nebst Geschirr vorzubereiten). Klar, gutes Essen braucht Zeit und die nehmen wir uns auch gerne, wenn Besuch kommt. Aber manchmal will man einfach nur schnell was zu Essen auf dem Tisch haben!

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Heute gibt es als Beilage zum Grillen einen leckeren Kichererbsensalat mit Feta, der auch als schnelles Mittagessen sehr zu empfehlen ist!

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Man braucht: (für die Schüssel auf dem Bild, von der ich nur ein gaanz klein wenig genascht habe vor den Fotos)

  • eine große Dose Kichererbsen
  • eine Aubergine
  • einen Feta-Käse
  • eine Handvoll getrocknete Tomaten
  • ordentlich Petersilie (nicht so ein paar kümmerliche Zweiglein wie auf dem Foto, weil meine Pflanze nicht mehr hergegeben hat)
  • eine Zitrone
  • eine Knoblauchzehe
  • eine rote Zwiebel
  • etwas Olivenöl
  • 4 EL weißen Balsamico Essig
  • Salz, Pfeffer, Baharat (orientalische Gewürzmischung, ersatzweise etwas Paprikapulver, Chiliflocken und Kreuzkümmel)

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Die Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Die Aubergine in Würfel schneiden, mit 1 TL Salz bestreuen und 10 Minuten stehen lassen.

In der Zwischenzeit die übrigen Zutaten klein schneiden und zusammen mit den Kichererbsen in einer Schüssel vermengen. Die Zitrone auspressen und den Saft darüber geben. Mit ca. 3 EL Olivenöl, 3 EL Balsamico und den Gewürzen abschmecken.

Die Auberginen abwaschen, trocken tupfen und in Olivenöl etwa 5 Minuten anbraten. Mit Salz und gerne auch etwas Chili abschmecken. Anschließend zum restlichen Salat geben und vermengen.

Am besten schmeckt der Salat, wenn er 30 Minuten durchziehen konnte.

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Wie ich Euch bereits erzählt habe, arbeite ich immer noch fleißig an meinem Buchprojekt und habe momentan einen richtigen Schub! Dass muss ich auch haben, da ich in den letzten Wochen nicht so wirklich zum Arbeiten gekommen bin und laut Projektmanagement-Software (hat mir mein Mann eingerichtet, nachdem das Chaos in meinen drei Notizbüchern überhand genommen hatte) habe ich 25 % des Buches fertig. Mmmh, da kann das Glas jetzt 1/4 voll oder 3/4 leer sein, wie man es nimmt. Also seht es mir nach, wenn ich nächste Woche vielleicht nicht zum posten komme, das Glas muss 1/2 voll werden :)!

Ein tolles langes Wochenende für Euch, macht es Euch gemütlich und viel Spaß beim Grillen!

Katharina

 

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Keine Zeit zum Mittagessen (1)

Ich habe Vormittags grundsätzlich keine Zeit, weil ich immer versuche, so effektiv wie möglich zu arbeiten, bis die Kinder kommen. Aber ein leckeres Mittagessen lasse ich mir nicht nehmen, nur schnell muss es gehen! Da es sicher einigen von Euch ähnlich geht, habe ich mir überlegt, dass ich Euch hin und wieder meine Rezepte für ein leckeres Mittagessen zeige, das garantiert in 15 Minuten fertig ist!

2014-03-05Tabouleh2Heute habe ich mir Tabouleh gemacht, was es bei uns im Sommer ständig gibt (aber der Sonnenschein draußen hat mich etwas übermütig gestimmt). Jetzt aber los, die Zeit läuft!

2014-03-05Tabouleh3Man braucht (für eine Person):

3/4 Tasse Bulgur, möglichst den fein geschroteten
1 Frühlingszwiebel
2 Tomaten
1/4 Salatgurke (war mir ja klar, dass ich auf dem Übersichtsbild was vergesse!)
eine Hand voll Petersilie (Petersilie kann man nicht genug dran tun!)
Saft einer Zitrone oder Limette
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1-2 EL Olivenöl

Im Wasser ca. 500 ml Wasser zum Kochen bringen, damit den Bulgur in einer Schüssel übergießen und quellen lassen. Petersilie und Frühlingszwiebel hacken, Tomaten und Gurke würfeln. Wenn der Bulgur weich ist, das überschüssige Wasser abschütten (falls vorhanden) und alle Zutaten zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Im Sommer kann man noch eine Hand voll gehackter Minze zugeben, das schmeckt auch sehr lecker!

2014-03-05Tabouleh1

Aber jetzt verrate ich Euch noch, warum ich heute noch viel weniger Zeit zum kochen als sonst hatte! Ich habe mir beim Einkaufen die neue We love living gekauft (eigentlich war ich nur deshalb einkaufen!), weil meine Freundin Julia darin eine tolle Homestory hat! Ihr wundervolles Haus habe ich Euch hier schon mal gezeigt, wer die tolle Story zu den wunderschönen Bildern lesen will, sollte gleich mal am Kiosk vorbei schauen!

JuliaB1Vielen Dank übrigens noch für Eure lieben Genesungswünsche, uns allen geht es schon viel besser (auch wenn ich immer noch klinge wie Willi von der Biene Maja!). Für nächste Woche hat sich bei mir aufregender Besuch angekündigt, das muss ich Euch unbedingt noch erzählen (aber alles zu seiner Zeit ;)).

Liebe Grüße

Katharina

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schnelles Gemüsecurry

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich brauche mittags immer etwas Warmes zu essen! Viele Leute sagen, sie würden für sich alleine nicht kochen, aber ich brauche eine kurze Mittagspause, in der ich mir schnell was koche. Dass ich heute schon wieder ein veganes Rezept poste, liegt gar nicht daran, dass ich Veganerin bin. Ich habe nur für dieses Jahr den Vorsatz gefasst, weniger Fleisch zu essen. Also gibt es bei uns jetzt nur noch am Wochenende Fleisch wie in der guten alten Zeit und ich achte darauf, dass ich nicht nur ohne Fleisch koche, sondern eben auch auf Wurst usw. verzichte. Das klappt bis jetzt sehr gut und bei dem leckeren Curry vermisst man Fleisch sowieso nicht!

Man braucht (für vier Portionen, damit es auch für den Mann abends reicht):

  • 1/2 Blumenkohl
  • 4 Karotten
  • 4 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Stück Ingwer (2-3 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Dose Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kurkuma
  •  1/2 TL Paprikapulver
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • einige Blättchen Koriander
  • etwas Öl

Garam Masala ist ein tolles Gewürz, weil darin schon fast alles ist, was man für Currys braucht! Wie Ihr es selber machen könnt, habe ich hier geschrieben.

So wird´s gemacht:

Das Gemüse in Würfel schneiden, den Blumenkohl in Röschen teilen. Eigentlich kann man für das Curry fast jedes Gemüse nehmen, sehr praktisch, wenn man nicht mehr viel im Haus hat! Zwiebel, Ingwer und Knoblauch fein würfeln. Alles Gemüse in einer großen Pfanne anbraten. Die Gewürze zugeben und kurz mit braten. Die Gemüsebrühe angießen und die Tomaten zugeben. Alles ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Die Mandeln und die Kokosmilch zugeben und alles nochmal ganz kurz aufkochen. Eventuell ein wenig salzen.

Man kann natürlich Reis dazu essen, aber ich finde, durch die Kartoffeln macht es schon ganz gut satt (und man hat mehr Soße :)).

Wie geht es Euch denn mit dem Thema Fleisch essen, beschäftigt Euch das auch gerade oder könnt Ihr auf Salami, Speck und Schnitzel (um mal eine olle Alliteration einzubauen) nicht verzichten?

Liebe Grüße

Katharina

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Topinambur Süppchen mit Gemüsechips

Ich glaube, ich fange jeden Post über ein Suppenrezept mit den gleichen Worten an: Ich liebe Suppen! Bei uns gibt es jetzt im Herbst fast jeden Abend ein warmes Süppchen, zum Glück essen sie meine Kinder genauso gerne (na ja, es gibt ja nix anderes :)). Aus dem Garten eines Bekannten habe ich Topinambur bekommen, was ich total gerne mag, aber manchmal nicht so leicht zu bekommen ist (auf dem Markt bekommt man es ganz gut und in Edeka Supermärkten, die haben ja oft eine tolle Gemüseabteilung).

Man braucht (für 4 Personen):

  • einen kleinen Bund Suppengrün
  • 500 g Topinambur
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • Muskat, Salz und Pfeffer
  • geschlagene Sahne oder Sojasahne
  • Öl zum frittieren

So wird´s gemacht:

Sämtliches Gemüse schälen und in grobe Stücke schneiden. In etwas Öl scharf anbraten und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Muskat dazugeben und 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Gemüsechips eine Karotte und zwei Topinambur-Knollen schälen und dünn hobeln. In Öl frittieren, auf einem Küchenkrepp ausreiten und mit Salz bestreuen.

Ich überlege schon die ganze Zeit, wie ich den Geschmack von Topinambur beschreiben würde (falls Ihr ihn nicht kennt). Gar nicht so leicht, die Konsistenz erinnert an eine Mischung aus Kohlrabi und Sellerie, der Geschmack hat etwas Nussiges an sich. Also auf jeden Fall mal ausprobieren! Das ist auch wirklich mal ein Rezept nach meinem Geschmack, in 20 Minuten fertig, super gesund und wirklich lecker! Dazu gibt es von meinem Mann selbst gebackenes Brot. Wir haben hier inzwischen eine richtige kleine Bäckerei, weil mein Mann dermaßen im Backwahn ist, dass er schon die Familie und Freunde beliefert. Bei und läuft eigentllich jeden Abend der Backofen! Aber zum Glück ist jetzt die Christstollen-Produktion angelaufen, das ist eher was für mich.

Ich behaupte mal, es ist ein männliches Phänomen, Hobbys bis zur Perfektion zu betreiben. Haben Eure Männer auch ein Hobby, in das sie sich richtig vertiefen?

Liebe Grüße

Katharina

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Warmer Nudelsalat mit italienischem Gemüse und Kapern

Manchmal spiele ich Kantine für die Agentur meines Mannes (Ihr seht mich jetzt sicher schon mit Haarnetz in der Küche rumspringen). Ich koche dann immer gerne Nudeln mit ganz viel Gemüse, so dass es richtig satt macht aber nicht zu schwer ist – das perfekte Mittagessen eben!

Gestern habe ich einen warmen Nudelsalat gekocht und es war so lecker, dass Ich Euch gerne das Rezept verraten möchte! Das Beste ist: das ganze Essen ist in 20 Minuten fertig!

Man braucht (für vier hungrige Kreative):

  • 750 g Spaghetti
  • 3 mittelgroße Zucchini
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Glas Kapern (oder noch besser Kapernäpfel)
  • 1 Schale Cocktailtomaten
  • einige Stiele Basilikum
  • etwas Ölivenöl

für das Dressing:

  • 5 EL Olivenöl
  • 6-7 EL weißer Balsamico
  • Salz und Pfeffer
  • italienische Kräuter (im Sommer frisch, getrocknete passen aber auch gut)
  • 1 TL Zucker

Die Zutaten für das Dressing in ein Glas mit Schraubverschluss geben und kräftig schütteln. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit die Spaghetti kochen.

Die Zucchini halbieren, in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken (wer an diesem Tag keine Kundentermine mehr hat, kann die Zucchini ruhig mit etwas Knoblauch anbraten). Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, die Tomaten halbieren und die Kapern abtropfen lassen.

Die Spaghetti abschütten und zurück in den Topf geben. Das Dressing über die warmen Nudeln geben und evtl. noch etwas Salz und Pfeffer hinzufügen. Dann die Nudeln auf einer Platte anrichten, die Zucchini oben drauf verteilen. Darüber kommen die Tomaten, etwas Salz und Pfeffer, die Frühlingszwiebeln und die Kapern. Zum Schluss noch einige Blätter Basilikum darüber verteilen.

Falls Ihr Euch jetzt fragt, wie man das Essen auf den Teller bekommen soll:

Mit einer Zange geht es sehr gut…

Das Essen hat gestern super zu dem sonnigen Wetter gepasst, und weil wir alles aufgegessen haben, scheint sie heute auch wieder!

Bis bald! Katharina

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Frühlingsfrisches Karotten-Cashew-Pesto

Ich oute mich heute als heimlicher Fan des Magazins von Tegut, weil die Rezepte darin einfach immer super lecker sind (und für umsonst nimmt man es ja immer gerne mit)! Und wie durch einen Zufall habe ich Diejenige kennen gelernt, die für viele der Rezepte verantwortlich ist, sie ist die Schwester meiner Freundin Julia! Wenn das nicht mal ein Fall von „wie klein ist die Welt“ ist!

Um die Arbeit der lieben Jeanett zu würdigen, habe ich mal wieder ein leckeres Rezept daraus nachgekocht, allerdings leicht abgewandelt, damit es meine Kinder auch essen können.

Man braucht (für 4-6 Portionen):

  • 300 g Karotten
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 100 g gesalzene Cashewkerne
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bio Zitrone
  • 8 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

So wird´s gemacht:

Die Karotten schälen, in grobe Stücke schneiden und 10 Minuten in etwas Salzwasser bissfest kochen. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen und vom Bund zupfen, die Schale von der Zitrone abreiben und den Knoblauch hacken.

Die Karotten abschütten und mit Cashewkernen, Öl, Petersilie, Knoblauch und dem Saft der Zitrone im Mixer pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich habe das Pesto mehrere Leute kosten lassen, und ich kann nur sagen, dass von 1-62 Jahre alle begeistert waren! Für mich ein neues Frühlings-Lieblingsessen, weil es super frisch schmeckt!

Was sind denn Eure gesunden Lieblingsrezepte? Ich würde mich vor allem über ein paar fettarme Anregungen freuen, weil ich aus Frust über den ewig langen Winter noch einiges an Winterspeck zugelegt habe!

Liebe Grüße Katharina

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Kichererbsencurry

Hier kommt das versprochene Curryrezept mit der selbst gemachten Garam Masala Mischung! Momentan esse ich wieder richtig gerne scharf, vielleicht weil es so herrlich von innen heraus wärmt und irgendwie auch den Kopf frei macht! Wem es zu scharf sein sollte, kann zum Schluss einfach ein kleines Schälchen Naturjoghurt neben seinen Teller stellen und immer wieder ein wenig auf den Löffel geben.

Man braucht (für 2-3 Portionen):

  • 1 große Dose Kichererbsen, abgeropft
  • 2 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Schale Datteltomaten oder 2-3 mittelgroße Tomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 TL Garam Masala
  • Öl zum Braten
  • Salz

Die Zwiebel und den Knoblauch hacken, die Kartoffeln grob würfeln und alles zusammen in Öl anbraten. Garam Masala hinzugeben und kurz mitrösten. Mit 400 ml Wasser auffüllen, gewürfelte Tomaten und Kicherbesen zugeben. Alles 15-20 Minuten köcheln lassen und zum Schluss mit etwas Salz abschmecken. Man kann Reis dazu essen, aber es macht auch so richtig gut satt!

Noch ein wenig bunte Deko und fertig ist das Gute-Laune-Winter-Essen!

Ich wünsche Euch allen noch ein wunderschönes Wochenende! Katharina

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