Geschenke selber machen (2): Süßes aus der Küche

Selbst gemachte Leckereien aus der Küche sind immer ein tolles Geschenk, weil man gerade an Weihnachten mal keinen Gedanken an die Figur verschwenden muss, sondern so richtig schlemmen kann! Um Weihnachten habe ich immer etwas Süßes zu Hause, um jemandem eine Freude machen zu können, weil mir in letzter Minute immer 1000 Leute einfallen, denen ich gerne eine Kleinigkeit schenken würde!

Als erstes habe ich wieder eine ganze Ladung gebrannte Mandeln gemacht, weil sie einfach unschlagbar lecker sind! Das Rezept habe ich hier schon gepostet.


Marzipan-Mandel-Taler

man braucht (für etwa 50 Stück):

  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 1 Ei
  • 100 g Puderzucker
  • 120 g Margarine
  • 60 g Speisestärke
  • 120 g Mehl
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
  • 50 abgezogene Mandeln
  • Puderzucker zum Bestäuben

Die Marzipanmasse in eine Schüssel bröseln, übrigen Zutaten bis auf die ganzen Mandeln zu einem Teig verrühren. Mit zwei Teelöffeln kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Je eine Mandel oben drauf setzen. Im Ofen bei 150 Grad (Umluft) ca. 12 Minuten backen. 

Weihnachtsschokolade

man braucht:

  • 600 g Zartbitterschokolade
  • 30 g  Kokosfett
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1-2 TL Zimt
  • je 50 g ganze Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse
  • 50 g weiße Schokolade

Die Zartbitterschokolade klein bröseln und im Wasserbad zusammen mit dem Kokosfett schmelzen. Ahornsirup, Gewürze und Nüsse zugeben und die Masse gut verrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und glatt streichen. Die weiße Schokolade schmelzen und mit einem Löffel über die Schokoladenmasse geben.

Ich werde jetzt noch schnell ein paar Päckchen packen für ein paar liebe Menschen, die nicht in meiner Nähe wohnen und morgen zusammen mit der Weihnachtspost abschicken. Jetzt muss ich mich aber schnell hinsetzen, und noch Weihnachtskarten basteln, damit sie noch rechtzeitig ankommen!

Einen schönen Tag für Euch! Liebe Grüße Katharina

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Nougatkugeln + Gewinner

Ich bin ja eigentlich nicht die große Bäckerin, kochen liegt mir mehr. Aber zur Weihnachtszeit liebe ich es, leckere Plätzchen zu backen, die wir dann an Weihnachten futtern (also wenn dann noch welche übrig sind). Die Nougatkugeln gehen recht schnell und schmecken wahnsinnig lecker schokoladig. Jetzt weiß ich aber auch, warum ich eigentlich doppelt so viele aus dem Teig hätte formen sollen: wenn man sie auf einmal in den Mund nimmt, kann man für mindestens zwei Minuten nicht sprechen! Also lieber kleine Kugeln machen…

Man braucht (für ca. 80 Stück – nicht vierzig ;)):

für den Teig:

  • 200 g Nugat
  • 300 Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 g weiche Butter
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei

für die Füllung:

  • 200 g Nougat

zum Verzieren:

  • 50 g dunkle Kuvertüre
  • 2 EL gehackte Mandeln oder Pistazien

Nugat klein hacken und zusammen mit den Zutaten für den Teig mit dem Knethaken zu einem Teig verrühren. Etwa eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Nougat für die Füllung in kleine Würfel schneiden. Den Teig in gleich große Portionen teilen (am besten zur Rolle formen) und in jede Portion ein Stück Nougat einrollen. Im Backofen bei 160 Grad (Umluft) für ca. 10 Minuten backen. Die Kugeln erkalten lassen.

Die Kuvertüre in einen Frischhaltebeutel füllen und im Wasserbad schmelzen. Eine kleine Ecke abschneiden und die Kugeln mit Streifen verzieren. Einige gehackte Mandeln obendrauf streuen.

Hier kommen die Gewinner des Sternlocher-Giveaways:

Meike N aus R mit den Worten:

Hi!
Für mich ist Weihnachten immer mit den SISSI- Filmen verbunden. Ich hab sie früher schon immer mit meiner Oma geschaut! Heute sitzt mein kleiner Sohn neben mir! :-)
Die Sternenlocher sind der Hammer! Haben wollen :-)
Meike N aus R

UND

Christina S. aus Jena mit dem Kommentar:

Für mich gehört ganz fest das Märchen Drei Haselnüsse für Aschenbrödel dazu. Seitdem ich mich an Weihnachten erinnern kann schauen wir diesen Film mit Keksen bei Kerzenschein und summen noch tagelang die schöne Melodie mit :)

Ich würde mich ganz doll über einen der Locher freuen, denn dann könnte ich meinen gebastelten Weihnachtskarten noch den letzten Schliff geben. Ich freue mich auch immer noch deinen Blog gefunden zu haben, denn er hat mich animiert wieder mehr zu basteln und mittlerweile haben ein paar Freundinnen und ich sogar einen festen Handarbeitsabend daraus gemacht.

LG aus Jena

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden! Schickt mir doch bitte eine Mail mit Eurer Adresse, dann machen ich die Locher ganz schnell auf den Weg zu Euch!

Passend zum Wochenende habe ich mich auf der Galerie gemütlich eingerichtet. Jetzt fehlen nur noch ein Stapel Zeitschriften, eine Kanne Tee und Kinder, die den gepflegten Mittagsschlaf wieder für sich entdecken!

Ein schönes Wochenende für Euch! Liebe Grüße Katharina

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Keksdosen Verschönerung

Rollt bei Euch auch so langsam die Plätzchenproduktion an? Wir haben gestern schon mal welche gebacken, die noch dazu gar nicht mal sooo ungesund sind. Irgendwo wollen die Schätze dann aber auch verstaut werden! Warum sind Plätzchendosen immer so wahnsinnig kitschig? Meine Dosen verberge ich immer irgendwo in der Speisekammer, bis sie in Vergessenheit geraten. Dieses Jahr habe ich im März beim aufräumen noch Plätzchen von Weihnachten gefunden! Deshalb habe ich unsere Dosen verschönert, sodass ich sie jetzt auch gerne auf das Sideboard stelle (ob sich meine Figur darüber freuen wird, sei mal dahingestellt!).



Ich habe die alten Dosen grob angeschliffen und mit Sprühlack lackiert. Aus der Sternvorlage habe ich den Stern mit dem Cutter ausgeschnitten. Nach dem Trocknen habe ich die Schablone (also nicht den Stern, sondern den Rest) auf die Dose gelegt und ganz knapp am Rand mit Washi Tape abgeklebt, sodass nichts unter die Schablone laufen konnte. Dann habe ich den Stern mit Lack in Kupfer angesprüht. Bei der anderen Dose habe ich es genau anders herum gemacht (erst Kupfer, dann ein schwarzer Stern).

Und was füllt man dann in die Dosen rein? Wie wäre es mit diesen leckeren Haferflocken-Happen mit Datteln und Orangen? Das sind richtige kleine Energiebündel, die zwischendurch die Laune aufhellen!

Man braucht:

  • eine rechteckige Backform (für Blechkuchen)
  • 150 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 60 g Honig
  • 250 g Haferflocken
  • 100 g getrocknete Datteln, klein gehackt
  •  70 g gehackte Walnüsse
  • 40 g Orangeat
  • 200 g Zartbitter Kuvertüre

Butter, Zucker und Honig im Topf erhitzen, bis alles geschmolzen ist. Die restlichen Zutaten zugeben und alles gut verrühren. Die Masse auf das gefettete Blech geben (ich habe nicht die ganze Fläche benutzt, sondern nur die Hälfte). Alles gut andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad ca. 20 Minuten backen.

Das Blech vollständig abkühlen lassen und anschließend alles in Dreiecke oder Müsliriegel- Form schneiden. In flüssige Schokolade tauchen und abkühlen lassen.

Alles, was von den Riegeln noch übrig und etwas bröselig war, habe ich mit der übrigen Schokomasse verrührt und Knusperberge daraus gemacht…

Wo wir gerade alle so gemütlich bei Kaffee und Keksen sitzen: Macht Ihr schon die Wochenendplanung für nächstes Wochenende? Dann kommt doch zum vintagewonderland Homeshopping bei uns vorbei! Wir werden die ganze Woche aufräumen, dekorieren, backen und basteln, damit wir Euch am

Samstag, 30.11.2013 von 10 bis 18 Uhr in unserem Atelier begrüßen dürfen!

Ihr könnt nicht nur die Produkte aus unserem Shop kaufen, sondern viele weitere Stücke, die noch gar nicht online erhältlich sind! Dazu trinken wir ein Teechen, futtern Kekse (jaa, ich backe für Euch!) und quatschen eine Runde! Es wird auch eine Ecke für Kinder geben, in der die Kleineren spielen und die Größeren etwas basteln können!

Wir freuen uns schon auf Euch und sind irre aufgeregt, wer alles kommen wird! Einen schönen Sonntag noch für Euch, vielleicht bis Samstag!

Katharina

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