Das Zimmer des Kleinen, der gar nicht mehr so klein ist

Was war ich heute morgen unmotiviert! Obwohl ich immer eine Liste mit 1000 Dingen habe, die zu erledigen wären (ich weiß, ich und meine To-Do-Liste!), bekomme ich manchmal meinen Hintern einfach nicht hoch. Stattdessen einfach nichts zu machen, ist für mich aber auch total unbefriedigend! Also habe ich eine neue Taktik, die ich jetzt schon ein paar Mal ausprobiert habe: wenn ich zu überhaupt nichts Lust habe, suche ich mir neuerdings genau die Tätigkeit, auf die ich am aller wenigsten Bock habe! Klingt erstmal ein wenig irre, funktioniert aber super! Wenn man sowieso zu nichts Lust hat, dann aber trotzdem was erledigt, fühlt sich das nicht halb so gut an, wie wenn man man sich den ätzendsten Punkt von der Liste aussucht! Hinterher fühlt man sich dann richtig stolz, also ich zumindest. Müsst Ihr mal ausprobieren! Und deshalb habe ich heute das Zimmer meines Sohnes in Angriff genommen.

2014-04-25Kinderzimmer1

Das Zimmer aufzuräumen klingt ja zunächst gar nicht so schlimm – aber die olle Sortierarbeit! Babyspielzeug musste aussortiert und in Kisten für die Nachwelt oder den Flohmarkt gepackt und Schubladen und Schränke aufgeräumt werden. Und weil der kleine Mann ja schon stolze 2,5 Jahre zählt und immer am großen Tisch seiner Schwester malt, hat er jetzt auch einen!

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Die Schulbank hat mir meine Freundin Julia, die alte Sachenbesorgerin, vom Sperrmüll mitgebracht. Den Stuhl würde ich gerne noch lackieren, aber das hat meine Motivation heute echt nicht mehr hergegeben!

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Die Kommode steht jetzt nicht mehr unter dem String Regal, sondern an der Wand daneben. Der restliche Teil des Zimmers mit seiner geliebten Kinderküche ist erst mal so geblieben. In einem bestimmten Alter der Kinder treffen winzig kleine Möbel auf große, das sieht immer lustig aus, finde ich.

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Das war der kleine Blick ins große Zimmer. Was sind denn Eure Punkte, die gaaanz unten auf Eurer Liste stehen? Wäre da nichts dabei für´s Wochenende? 😛

Liebe Grüße und ein wundervolles Wochenende! Katharina

PS: Am Montag habe ich tolle Neuigkeiten!

12 Gedanken zu “Das Zimmer des Kleinen, der gar nicht mehr so klein ist

  1. Hallo Katharina,
    ich gehöre auch zu den Menschen, die fleißig To-Do-Listen schreiben. Meine Angewohnheit ist es, immer die wirklichen „Arbeiten“ zu erledigen (also die ätzenden Punkte) um dann festzustellen, dass für die schönen Dinge des Lebens keine Zeit mehr bleibt. So bekomme ich zwar einiges abgearbeitet, aber so richtig glücklich macht es nicht. Generell sind meine To-Do-Listen auch viel zu lang und ich muss mir angewöhnen, „Essen“ darauf zu schreiben, sonst fällt das nämlich aus ….
    Das Zimmer deines Sohnes sieht toll aus. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das nicht so toll war, es herzurichten 😉
    So, eigentlich müsste ich jetzt die Steuererklärung machen (der aller-aller-aller schlimmste Punkt meiner Liste)- aber bei dem Wetter??? Also doch in den Garten. Die Steuer kann auf schlechtes Wetter warten, nicht wahr?
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Viele Grüße, deine Namensollegin Katharina

  2. Sieht wirklich sehr klasse und freundlich aus. Die Sache mit dem Stuhl ist recht schwierig, wobei ich persönlich wohl schon eher zu einer Lackierung tendieren würde. Allerdings machst du auch garantiert keinen Fehler damit ihn so zu belassen.

    Vielleicht wäre noch das ein oder andere Bild ganz schick.

  3. oh, da isser ja – der tisch! hätte nicht gedacht, dass er da sooo schön aussieht! freut mich sehr ihn zu sehen! die gardine lieb ich auch! ist echt ein tolles zimmer! besonders mag ich die katze mit den haken und die winzige gitarre, oder wie das ding heißt! 😉
    dann hoffe ich mal, dass demnächst tolle kunstwerke an diesem tisch entstehen werden! liebe grüße an dich! 🙂

  4. Hallo Katharina,
    schön ist es geworden, das Zimmer des kleinen Mannes!
    Ich stehe ja auch sehr auf weiß, trotzdem denke ich, der Stuhl in seiner ursprünglichen Farbe passt bestens zu Tisch und Fensterbank. Es harmoniert doch alles!
    Eine Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Simone

  5. oooh, ist das aber schön, das zimmer … und so lichtdurchflutet 🙂
    ja, auch ich könnte ohne listen nicht existieren – sie sortieren die vielen ideen und gedanken. ganz unten auf meinen listen steht meist schlimmer bürokram oder (noch schlimmer!) steuerkram… zum glück sitze ich zur zeit aber sehr motiviert an meiner alten nähmaschine und bin kreativ. ich liebe es!!! und gestern habe ich den halben tag in der sonne gelesen – auf meinem neuen sonnendeck im garten (endlich hat der alte große holzbettrahmen eine gute verwendung gefunden, leider kann ich es nicht zeigen).
    hab ein schönes wochenende – hoffentlich mit dingen von ganz oben auf der liste 😉
    liebe grüße
    koni

  6. Hallo Katharina,
    das Zimmer sieht wunderbar aus:) und als ich den Stuhl sah musste ich gleich an meinen eigenen umlackierten Schulstuhl denken, der ebenfalls vom Sperrmüll unserer Schule stammt.
    Liebe Grüße Annika

  7. Das mit der fehlenden Motivation und dann der Unzufriedenheit kenne ich auch. Da hast Du aber glaub ich auf jeden Fall die richtige Taktik gewählt, dem entgegenzuwirken 😉 Gestern war ich auch total genervt von der Arbeit und vielen anderen Sachen und wollte eigentlich meine To-Do-Liste links liegen lassen…. Aber dann konnte ich mich auch zu den Sachen durchringen und hinterher war ich total gut gelaunt, obwohl ich richtig fleißig war 🙂

  8. Huhu
    Wie geht das? Stifte im zimmer eines zweieinhalbjährigen? Und pflanzen? Hä? Was machst du was ich nicht mache? Oder was mache ich falsch??
    Gruss steffi.

    • Hallo Sandra,

      die Vorhänge sind von Ikea, aber schon fast vintage, weil sie mindestens 15 Jahre alt sind 🙂

      Liebe Grüße

      Katharina

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